Homöopathie, Forschung und Experten: Wie hätten Sie’s denn gern? Warum der DZVhÄ nun auch bloggt.

Von Claus Fritzsche | 18.August 2010

Das Projekt lag schon lange in der Schublade. Jetzt ist es endlich Realität geworden. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) bloggt. Warum? Das erklärt die Ärztin Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des 1829 gegründeten Verbands homöopathisch tätiger Ärzte, in einem Editorial des neuen DZVhÄ Homöopathie.Blogs. „Nirgendwo im Internet werden divergierende Expertenstimmen zur Homöopathie allgemeinverständlich erklärt und gegenübergestellt.“ Z.B. jene von Dr. med. Gudrun Bornhöft und Prof. Dr. med. Peter Matthiessen, PD Dr. Klaus Linde und Prof. Dr. med. Claudia M. Witt oder Prof. Jürgen Windeler und Prof. Edzard Ernst. Alle hier genannten Personen gelten als Experten. Sie bewerten die Homöopathie POSITIV, INDIFFERENT oder aber NEGATIV. Und warum machen die das? Genau dieser Frage will das DZVhÄ Homöopathie.Blog in Zukunft nachgehen.


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Überdosis Globuli: Homöopathie in der Veterinärmedizin … ;-)

Von Claus Fritzsche | 13.August 2010

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Breites Echo auf SPIEGEL, Homöopathie & Schüttelfrust

Von Claus Fritzsche | 21.Juli 2010

Die Homöopathie ist es gewohnt, dass ihr vermeintliches Ende alle Jahre wieder herbeigeredet wird. 2005 wünschte sich THE LANCET auf der Basis von sage und schreibe nur acht Studien das Ende der Homöopathie. Drei Jahre später stahlen Rutten, Stolper und Lüdtke THE LANCET jedoch mit einer Peinlichkeiten ans Tageslicht fördernden Re-Analyse die Show. In diesem Jahr forderte das britische Unterhaus, der Homöopathie die Mittel aus dem NHS-Leistungskatalog zu streichen und sie nicht mehr zu erforschen. Leider förderte auch eine kritische Analyse des vom britischen Unterhaus veranstalteten „Evidence Check 2: Homeopathy“ deutliche Hinweise auf politisches Strippenziehen ans Tageslicht. Nun also die unterhaltsame homöopathische Kriegsberichterstattung des SPIEGEL (1, 2,). So viel Wünsche das fachliche und journalistische „Niveau“ des Titelthemas „Homöopathie, die große Illusion“ auch offen lässt, etwas ist positiv und anders als bisher gewohnt: das schnelle sowie ungewöhnlich breite Echo im Netz.


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CAMbrella Newsletter Summer 2010

Von Claus Fritzsche | 18.Juli 2010

Dear Readers,

This is the second newsletter of the CAMbrella project, the pan-European research network for Complementary and Alternative Medicine (CAM). CAMbrella is a research project, and therefore you would not necessarily expect to receive a newsletter.
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Remember: „Homeopathy: A View from the Outside“. James Ladd Bauer, M.D. (2005, Journal of Alternative and Complementary Medicine)

Von Claus Fritzsche | 17.Juli 2010

Thanks a lot to Jürgen Hofäcker for the following reading tip, published five years ago in the Journal of Alternative and Complementary Medicine (Volume 11, Number 1, 2005, pp. 1–3):


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„Lauterbach fordert Zweiklassen-Medizin.“ - Offener Brief des DZVhÄ an Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD)

Von Claus Fritzsche | 14.Juli 2010

Zu den Spielregeln einer gepflegten kontroversen Diskussion gehört es, neben einer Position auch die Gegenposition zu Wort kommen zu lassen … und die eigene Motivation bzw. Intention transparent zu machen. Diese Sichtweise vertritt ein unter dem Pseudonym FOSSA auftretender Soziologe bei Wikipedia. In seinen Beiträgen FOSSA/GWUP und FOSSA/Dumbs äußert er scharfe Kritik an Organisationen der Skeptikerbewegung wie z. B. dem Verein GWUP e.V. (→ Edgar Wunder: Das Skeptiker-SyndromSkeptizismus.de). Nach meiner persönlichen Einschätzung stehen in der aktuellen Homöopathie-Kontroverse folgende Personen der politischen (!) Organisation GWUP e.V. ideologisch nahe: Prof. Jürgen Windeler (GWUP-Mitglied), Prof. Edzard Ernst (GWUP-Sympathisant) sowie eine GWUP-nahe Seilschaft in der SPIEGEL-Redaktion (siehe: Schleichwerbung für EsoWatch.com). Das Verschweigen der Gegenposition sowie der eigenen Motive gehört unter selbst ernannten Skeptikern zum guten Ton und zeigt gleichzeitig die große Angst vor einem sachlichen Diskurs.


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Pressespiegel: Homöopathie, Karl Lauterbach und das Sommerloch 2010

Von Claus Fritzsche | 13.Juli 2010

Das Sommerloch ist auch nicht mehr, was es ‘mal war. Bereits Anfang Juli löst SPD Dauer-Talkshowgast Karl Lauterbach einen Sturm im Wasserglas aus, der doch viel besser in das Epizentrum der nachrichtenarmen Zeit - z. B. Anfang oder Mitte August - gepasst hätte. Man solle den Krankenkassen verbieten, die Homöopathie zu bezahlen, lässt Lauterbach seine teils überraschten teils konsternierten Parteigenossen wissen. Ein herzliches Dankeschön an das Magazin SPIEGEL, das mit seinem Titelthema „Homöopathie, die große Illusion“ einen wahren Besuchersturm auf die kritischen H.Blog-Beiträge „Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE“ und „Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL“ ausgelöst hat. Inzwischen ist Lauterbachs Vorschlag im Medienzirkus angekommen und hat das eine oder andere Augenzwinkern ausgelöst. Ein Pressespiegel:


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Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmungsmache und eine erschreckende Unkenntnis der Sachlage.

Von Claus Fritzsche | 13.Juli 2010

Der gestrige Blogbeitrag „Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: ‚Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen‘“ bescherte diesem Blog einen Besucherrekord. So ist das, wenn der SPIEGEL ein kontrovers diskutiertes Thema wie die Homöopathie im Stile der britischen Boulevardpresse emotional und polarisierend aufbläht, ein kritischer Kommentar jedoch dank Google nur einen Klick entfernt ist. Der sehr hohe Unterhaltungswert des SPIEGEL Titelthemas „Homöopathie – die große Illusion“ wird von mir neidlos anerkannt. Dass SPIEGEL-Leser jedoch entgegen der Eigenwerbung des Verlags nicht zwangsläufig mehr wissen, darauf weist nun auch die Carstens-Stiftung mit folgender Pressemeldung hin, die diverse Falschdarstellungen und Plattitüden des SPIEGEL korrigiert:


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Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“

Von Claus Fritzsche | 11.Juli 2010

„Nur 35 Prozent der deutschen Bürger vertrauen Journalisten.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die Prof. Dr. Wolfgang Donsbach von der TU Dresden gemeinsam mit weiteren Autoren im lesenswerten Buch Entzauberung eines Berufs. Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie enttäuscht werden analysiert und erläutert. Schaut man sich die Berichterstattung von SPIEGEL ONLINE speziell zu Wissenschaftsthemen an, so wird klar, dass tendenziöser und seichter Journalismus auch positive Seiten hat. Was SPIEGEL ONLINE der Öffentlichkeit hier so alles präsentiert, ist mitunter Entertainment auf höchstem Niveau. So auch der Artikel „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“, mit dem die Redaktion für Heft 28/2010 des (gedruckten) SPIEGEL wirbt. Thema: Homöopathie, die große Illusion.

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„Edzard Ernst führt in klassischer Weise vor, was passiert, wenn man schneller schreibt, als man lesen und denken kann.“

Von Claus Fritzsche | 7.Juli 2010

Prof. Dr. Harald Walach, Herausgeber des Journals Forschende Komplementärmedizin, Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde an der Universität Frankfurt-Oder und in der Szene so eine Art Superstar der CAM-Forschung, veröffentlichte jüngst eine Aufsehen erregende Kritik am Konzept der Integrativen Medizin. Siehe hierzu meine Rezension „EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der Integrativen Medizin“ im Neuraltherapie.Blog von Imke Plischko. Prof. Edzard Ernst nahm Walachs Editorial zum Anlass, einen kritischen FK-Leserbrief zu schreiben … und wurde für seine (gewohnt) oberflächliche und schlampige Argumentation postwendend von Harald Walach abgewatscht.


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