Kopfpauschale? Video der Kampagne gegen die Entsolidarisierung im Gesundheitswesen
Von Claus Fritzsche | 4.Februar 2010
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Homöopathie und UK-Pharmalobbyismus. DZVhÄ-Chef Curt Kösters: „Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“
Von Claus Fritzsche | 31.Januar 2010
Insidern ist es schon seit Jahren bekannt. Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Kreise innerhalb der britischen Pharmaindustrie sind in großer Sorge um ihre geschäftlichen Perspektiven. Bedrohlich ist für sie die immer professioneller werdende hochschulnahe CAM-Forschung. Als Folge der Arbeit von Organisationen wie z. B. The International Society for Complementary Medicine Research oder von Initiativen wie CAMbrella erhalten immer mehr komplementärmedizinische Therapieverfahren das Zertifikat „gemäß den Kriterien der evidenzbasierten Medizin wirksam“. Schlecht für das Geschäft, denken sich britische Pharmalobbyisten. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) nennt in seinen aktuellen Homöopathischen Nachrichten erstmals Ross und Reiter (Sense About Science, Edzard Ernst, Merseyside Skeptics Society) und attestiert der unheiligen Allianz aus britischer Pharmaindustrie und britischer „Skeptiker“-Bewegung: „Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“

Foto: Curt Kösters, 1. Vorsitzender des DZVhÄ
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Dr. Simone Meller: „Pilzsuche im psycho-spirituellen (Esoterik-) Wald“
Von Claus Fritzsche | 22.Januar 2010
„Ich bin ein freier Geist, der gerne querdenkt und verbindet. In meiner Person fließen Wissenschaft und Spiritualität zusammen. Ich gehöre keiner Religion an, toleriere jedoch die verschiedenen Traditionen und gehe bei Dogmen sowie missionarischen Absichten auf Abstand.“ Diese Worte stammen von Dr. Simone Meller, Psychologin aus Hamburg und Autorin des Fachbuchs „Salutogenese durch Selbstverwirklichung“. Simone Meller hat soeben einen lesenswerten und wohlwollend differenzierten Blogbeitrag über die „Pilzsuche im psycho-spirituellen (Esoterik-)Wald“ verfasst, den ich an dieser Stelle gerne einmal vorstelle:
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Schweinegrippe-Impfung: DZVhÄ-Interview mit Dr. Steffen Rabe, Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.
Von Claus Fritzsche | 22.Januar 2010
Seit 1972 gilt die organisatorisch dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin zugeordnete Ständige Impfkommission (STIKO) innerhalb der deutschen Ärzteschaft als Vertrauensinstanz. Seit 2009 ist das öffentliche Vertrauen in die Fachkompetenz und Unabhängigkeit der STIKO-Mitglieder schwer beschädigt. Was zuvor nur in Expertenkreisen ein Thema war (→ 1, 2, 3, 4) hat sich inzwischen weit herumgesprochen. Impfempfehlungen der STIKO sollten sehr kritisch hinterfragt werden, da nicht immer klar ist, ob finanzielle und wissenschaftsideologische Motive sicher ausgeschlossen werden können (→ 5, 6). Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat die seltsame Kakofonie in Sachen H1N1 („Für die meisten harmlos, für wenige lukrativ.“) in einem Sonderthema Schweinegrippe nochmals ausführlich aufgearbeitet. Ein Interview mit Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des arznei-telegramms, wurde soeben im Neuraltherapie.Blog veröffentlicht. Lesen Sie hier im H.Blog das DZVhÄ-Interview mit dem Impfexperten Dr. Steffen Rabe von Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.

„Alle bisherigen Daten zeigen: das H1N1-Virus ist die harmloseste Form der Influenza, die wir seit Jahrzehnten erlebt haben“
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Es begann in Bosnien-Herzegowina: Homöopathen ohne Grenzen e.V. leistet medizinische und humanitäre Hilfe in Krisen- und Kriegsgebieten.
Von Claus Fritzsche | 17.Januar 2010
1996 startete das Homöopathie-Forum in Mostar ein Pilot-Projekt mit dem Ziel, den traumatisierten Menschen in Bosnien-Herzegowina zu helfen, die Schrecken und Verletzungen des Krieges zu verarbeiten. Um das Hilftsprojekt so effektiv und solide wie möglich zu gestalten, knüpften die ehrenamtlichen Helfer Kontakte zu verschiedenen internationalen Sektionen der Homöopathen ohne Grenzen. 25 erfahrene Homöopathen wechselten sich vier Jahre lang ab, um traumatisierte Opfer des Krieges tagtäglich kostenlos zu versorgen. Das „Mostar-Projekt” wurde 1999 von der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet. Es war Auslöser zur Gründung der Homöopathen ohne Grenzen e.V., Sektion Deutschland. Die Fachjournalistin Annette Kerckhoff hat Homöopathen ohne Grenzen e. V. 2007 in der Zeitschrift NATUR UND MEDIZIN vorgestellt:
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Coup: Prof. Dr. Dr. Harald Walach übernimmt Professur an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Von Claus Fritzsche | 12.Januar 2010
Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat einen echten Coup gelandet. Prof. Harald Walach wurde im Dezember 2009 zum Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde ernannt. Walach ist eine bedeutende Forscherpersönlichkeit auf dem Gebiet der Alternativ- und Komplementärmedizin. Er war bis vor kurzem Präsident der von ihm mitgegründeten International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR). Als Chefredakteur des Journals Forschende Komplementärmedizin sowie Direktor des Samueli-Instituts stößt er regelmäßig forschungsmethodische Diskussionen an. Unter Kollegen gilt Walach als „Methodik-Papst“. Prof. Harald Walach ist wesentlich an der Neubewertung sog. unspezifischer Therapieeffekte beteiligt (siehe auch: Das Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin) und hat die Homöopathie-Forschung mit einem neuen Forschungsdesign sowie einem quantenphysikalischen Erklärungsansatz erweitert.
„We can thank this person for giving us new perspectives“ …
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IQWiG in Gefahr. Helfen CDU/CSU und FDP den Pharmalobbyisten?
Von Claus Fritzsche | 11.Januar 2010
„Er ist Pharmaindustrie und schwarz-gelber Regierung ein Dorn im Auge: Die Koalition arbeitet an der Ablösung des Leiters des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Peter Sawicki“, schreibt SPIEGEL ONLINE. „Mehr als 600 Ärzte, Professoren und Player im Gesundheitswesen haben sich auf einer Unterschriftenliste für die Wiederwahl von Professor Peter Sawicki als Chef des IQWiG ausgesprochen“, berichtet die Ärzte Zeitung aktuell. Helfen CDU/CSU und FDP den Pharmalobbyisten?
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Monitor Nr. 601 vom 07.01.2010
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Homöopathie: 58% der Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung
Von Claus Fritzsche | 7.Januar 2010
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) publizierte schon im Dezember 2009 eine hoch interessante Ausgabe seiner »Homöopathischen Nachrichten«. Aus dem Inhalt:

Bundestagsabgeordneten-Umfrage des DZVhÄ:
„Haben Sie eigene positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung?“ Über 50 Prozent der Bevölkerung beantworten diese Frage mit „Ja“ – und das gilt mit 58 Prozent auch für die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, die auf eine vom DZVhÄ durchgeführte Umfrage zur Homöopathie vom November 2009 geantwortet haben … Nach Fraktionen betrachtet haben die Grünen das größte Interesse an der Homöopathie, dieses nimmt dann über die SPD, die FDP bis hin zur Linken und schließlich zur CDU/CSU stetig ab … (Fortsetzung)
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Erfolgreich: Homöopathie beim Reizdarmsyndrom (RDS). Dr. Michael Teut: »Heilung ist möglich.«
Von Claus Fritzsche | 7.Januar 2010
„Wo ist denn hier die nächste Toilette?“ – dieser ständige Gedanke scheint vielen Menschen mit einem Reizdarm, medizinisch irritables Colon oder Reizdarm-Syndrom (RDS), gemeinsam zu sein. Die Krankheit ist nicht bedrohlich, doch die Lebensqualität der Betroffenen ist nachhaltig sabotiert. Rund ein Fünftel der Bevölkerung leidet in unterschiedlicher Ausprägung an einem RDS. Die Erkrankung ist chronisch und gilt als nicht heilbar. Die Symptome variieren und sind individuell verschieden, unter anderem treten diffuse, krampfartige Leibschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten auf. Reisen, Feste oder lange Restaurantbesuche werden plötzlich zu Stresssituationen. Oft ziehen sich die Erkrankten zurück, trauen sich nicht auszugehen und verlieren ihre Lebenslust. Ihnen macht Dr. Michael Teut, Facharzt für Allgemeinmedizin / Homöopathie, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) Hoffnung.
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Was genau ist Neuraltherapie? Nutzen, Risiken und wissenschaftliche Bewertung. Interview mit Dr. Hahn-Godeffroy.
Von Claus Fritzsche | 3.Dezember 2009
Die Neuraltherapie ist neben der Homöopathie, Akupunktur und Anthroposophischen Medizin die vierte bedeutende und weit verbreitete komplementärmedizinische Methode. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Neuraltherapie“? Bei welchen Krankheitsbildern hat sich die Neuraltherapie bewährt? Welche Risiken und möglichen Nebenwirkungen gibt es? Wie wird die Neuraltherapie aus wissenschaftlicher Sicht bewertet? Ziel dieses Beitrags ist es, ein wissenschaftlich abgesichertes Bild der Neuraltherapie zu vermitteln. Zu Beginn führt ein Interview mit dem Hamburger Pharmakologen und Facharzt für Innere Medizin Dr. med. Hahn-Godeffroy kurz in das Thema ein. Danach folgt eine im Moment noch in der Entstehung befindliche Linkliste. Hier stellen Ihnen Experten Quellen zur Verfügung, die einzelne Fragen detailliert beantworten.
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