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	<title>H.Blog: Homöopathie &#38; Forschung</title>
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	<description>Homöopathie, Komplementärmedizin, Integrative Medizin und Wissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Apr 2012 08:06:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>CAM Media.Watch über Edzard Ernst. Korrektur des Porträts „Edzard gegen Charles“ von Max Rauner. (→ ZEIT WISSEN 1/2012)</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 09:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Edzard Ernst]]></category>

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		<description><![CDATA[„Journalismus lebt von guten Geschichten. Max Rauner, Redakteur des Magazins ZEIT WISSEN, hat eine unterhaltsame Geschichte geschrieben“, schreibt der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in seinem Blog: ZEIT Wissen: Max Rauner glänzt mit Halbwissen über Edzard Ernst und die Homöopathie – kleiner Faktencheck. Worum geht es? Das Magazin ZEIT WISSEN veröffentlichte im Januar ein Porträt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Journalismus lebt von guten Geschichten. Max Rauner, Redakteur des Magazins ZEIT WISSEN, hat eine unterhaltsame Geschichte geschrieben“, schreibt der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) in seinem Blog: <a href="http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=4484" target="_blank">ZEIT Wissen: Max Rauner glänzt mit Halbwissen über Edzard Ernst und die Homöopathie – kleiner Faktencheck.</a> Worum geht es? Das Magazin ZEIT WISSEN veröffentlichte im Januar ein Porträt von Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin im Ruhestand. Der von Redakteur Max Rauner erstellte Beitrag liest sich gut, ist unterhaltsam, hat allerdings &#8211; was den korrekten Umgang mit Fakten angeht &#8211; Ergänzungsbedarf. Im Internetzeitalter ist das allerdings kein Problem. Mein Faktencheck im Weblog CAM Media.Watch ist ja nur einen Klick entfernt: <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=5604" target="_blank">Der „Andere Edzard Ernst“. Korrektur des Porträts „Edzard gegen Charles“ von Max Rauner. (→ ZEIT WISSEN 1/2012)</a></strong><br />
<a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=5604" target="_blank"><img class="alignnone" title="Der „Andere Edzard Ernst“. Korrektur des Porträts „Edzard gegen Charles“ von Max Rauner. (→ ZEIT WISSEN 1/2012)" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/273_ZEIT_WISSEN_Max_Rauner_Edzard_Ernst.jpg" alt="" width="418" height="308" /></a><br />
<span id="more-15211"></span><br />
<em>Leseprobe aus dem Blog CAM Media.Watch:</em></p>
<h2>Journalismus und wissenschaftliche Kontroversen: mehr Überblick und Hintergrund statt nur Diskursfragmente</h2>
<p>Kontroversen sind fester Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens und das Fundament wichtiger Erkenntnisprozesse. <span style="color: #333399;"><em>„You disagree? Fine!“</em></span>, schreiben Dr. Marc-Denis Weitze und Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert in der Einleitung ihres Buches <span style="color: #993300;"><strong>„Kontroversen als Schlüssel zur Wissenschaft?“</strong></span> <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts448/ts448_1.pdf" target="_blank">(2)</a>. Es lohnt sich, wissenschaftliche Kontroversen kompetent, fair und ausgewogen zu beleuchten, nicht so sehr aus Gründen der politischen Korrektheit sondern viel mehr deshalb, weil wissenschaftliche Kontroversen oftmals wichtige Erkenntnisse vermitteln und auch journalistisch sehr spannend sein können. Im vergangenen Jahr habe ich Ihnen hier im Blog einen wegweisenden Artikel <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=369" target="_blank">(3)</a> des Magazins <a href="http://www.dfjv.de/leistungen/fachzeitschrift.html" target="_blank">„Fachjournalist“</a> vorgestellt, in dem der Autor Stefan Riedl Journalisten dazu rät, die Rolle des über Wahrheit und Unwahrheit richtenden Experten zu vermeiden und Kontroverse zu thematisieren. <span style="color: #333399;"><em>„Das Wesen einer wissenschaftlichen Kontroverse wird erfasst, indem die relevanten Meinungen der wichtigen Lager dargestellt werden“</em></span>, so seine Empfehlung.</p>
<p><strong>Hätte Max Rauner die Vorschläge von Stefan Riedel praktisch umgesetzt, dann hätten die Leser des Magazins ZEIT WISSEN ein gut recherchiertes, fachlich fundiertes und journalistisch spannendes Porträt von Prof. Edzard Ernst zu lesen bekommen. Ich bin Max Rauner allerdings dankbar, dass er sein Porträt so subjektiv und emotional färbte und der korrekte Umgang mit fachlichen Details (aus meiner Sicht) keine Priorität hatte. Das ist insofern erfreulich, als es dazu anregt, einmal diverse Herrn Ernst betreffende <a href="http://www.transkulturelles-portal.com/index.php/6/61" target="_blank">Stereotype</a> kritisch zu hinterfragen:</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
Ist Prof. Edzard Ernst wirklich der geniale Wissenschaftler und Erforscher der „Alternativmedizin“, wie ihn Max Rauner den Leserinnen und Lesern von <em>ZEIT WISSEN</em> präsentiert? Ist er tatsächlich der honorige Kämpfer für Wahrheit, Objektivität und „good science“, verfolgt von rachsüchtigen Homöopathen und Opfer einer angeblichen Intrige von Prinz Charles? Oder ist er vielleicht Projektionsfläche für all jene Menschen, die sich mit Studienlage und forschungsmethodischen Fragen zwar nicht auskennen, jedoch trotzdem eine klare Meinung haben, wie wirksam und nützlich <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=5490" target="_self">„Alternativmedizin“</a> und „der ganze Quatsch“ sind. <em>Mein Vorschlag: </em>Vergleichen Sie das Ernst-Porträt von Max Rauner bei <em>ZEIT WISSEN</em> mit dem „Faktencheck“ hier und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Hinweis:</strong></span> Der <em>Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)</em> hat Max Rauner zu seinem Ernst-Porträt befragt. Was Herr Rauner geantwortet hat und wie der <em>DZVhÄ</em> Faktenlage und Darstellungsweise im Magazin <em>ZEIT WISSEN</em> einschätzt, das erfahren Sie <span style="color: #ff0000;"> </span>im Blog des Ärzteverbandes. Hier der Link zum Artikel: <a href="http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=4484" target="_blank"><strong>ZEIT Wissen: Max Rauner glänzt mit Halbwissen über Edzard Ernst und die Homöopathie – kleiner Faktencheck</strong></a>.<br />
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<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<p>Die nun folgende Rezension des <em>ZEIT WISSEN</em>-Artikels <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/01/Portrait-Ezard-Ernst" target="_blank">„Edzard Ernst &#8211; Edzard gegen Charles“</a> von Max Rauner ist für einen Blogbeitrag relativ lang. Das „XXL-Format“ und die vielen Quellenangaben dienen alle dem Ziel, Journalistinnen und Journalisten bei einer <em>unabhängigen Recherche</em> zum Thema „Edzard Ernst“ zu helfen. Bitte prüfen Sie die angegebenen Quellen, hinterfragen Sie die Darstellungen von Max Rauner und meine Aussagen gleichermaßen kritisch und bilden Sie sich dann Ihre eigene Meinung. Um Ihnen bei der nun folgenden Flut an Fakten die Orientierung zu erleichtern, füge ich hier zunächst eine Inhaltsübersicht ein:<br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">1. Ein kleines aber wichtiges Detail</span></h3>
<h3><span style="color: #000000;">2. Der Stellenwert von Edzard Ernst als Forscher und Wissenschaftler</span></h3>
<h3><span style="color: #000000;">3. Prof. Edzard Ernst als bedeutender Homöopathie-Experte?</span></h3>
<h3><span style="color: #000000;">4. Wer ist der Intrigant? Prinz Charles oder vielleicht doch Edzard Ernst?</span></h3>
<h3><span style="color: #000000;">5. Kollegen über Edzard Ernst</span></h3>
<h3><span style="color: #000000;">6. Wenig Dialogbereitschaft, Hang zur Dampfplauderei<br />
</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
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<h2><span style="color: #993300;">Fortsetzung bei CAM Media.Watch:</span></h2>
<p><a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=5604" target="_blank"><strong>Der „Andere Edzard Ernst“. Korrektur des Porträts „Edzard gegen Charles“ von Max Rauner. (→ ZEIT WISSEN 1/2012)</strong></a><br />
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<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Machtstrukturen bei Wikipedia: Dr. Marius Beyersdorff und die Frage: „Wer definiert Wissen?“ (Buchvorstellung)</title>
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		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=15115#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 09:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Berichten Medien von Fällen, in denen Wikipedia manipuliert wurde, so geht es meistens um „Angriffe von außen“. Da gibt es z. B. eine PR-Agentur, die sich ihres Einflusses auf Wikipedia gerühmt haben soll (1). Die Süddeutsche Zeitung schilderte im vergangenen Jahr den Fall eines Unternehmens, welches den sachlich begründeten Link zu einem Konkurrenten löschte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berichten Medien von Fällen, in denen Wikipedia manipuliert wurde, so geht es meistens um „Angriffe von außen“. Da gibt es z. B. eine PR-Agentur, die sich ihres Einflusses auf Wikipedia gerühmt haben soll<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/bell-pottinger-wikipedia-manipulation" target="_blank"> (1)</a>. Die Süddeutsche Zeitung schilderte im vergangenen Jahr den Fall eines Unternehmens, welches den sachlich begründeten Link zu einem Konkurrenten löschte und dafür 25.000 Euro Schadensersatz zahlen musste <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wikipedia-konkurrenz-loesch-ich-einfach-1.1116667" target="_blank">(2)</a>. Komisch nur, dass es keine Berichte von Fällen gibt, in denen die freie Enzyklopädie von Mitgliedern der Wikipedia-Community bzw. Insidern manipuliert wurde. Gibt es solche Fälle nicht, weil die gegenseitige Kontrolle lückenlos ist? Sind Wikipedianer geniale Übermenschen ohne jeden Makel?<span style="color: #993300;"> Folgt man den Ausführungen des Buches</span> <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=5707" target="_blank">„Wer definiert Wissen?“</a> <span style="color: #993300;">von Dr. Marius Beyersdorff, so wird Wikipedia sehr wohl von mächtigen Insidern manipuliert und instrumentalisiert.</span> Das zu dokumentieren, erfordert jedoch viel Zeit, die Redaktionen gewöhnlich nicht haben. Beyersdorff recherchierte fast sieben Jahre lang und veröffentlichte seine Ergebnisse nun im Münsteraner LIT Verlag.</strong><br />
<img class="alignnone" title="Wikipedia: „Wer definiert Wissen?“ von Dr. Marius Beyersdorff" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/029%20Wikipedia.jpg" alt="" width="240" height="270" /><br />
<span id="more-15115"></span></p>
<h2>Wissensaushandlungsprozesse</h2>
<p>Ein wichtiger Gedanke vorweg: Das Buch „Wer definiert Wissen?“ ist keine investigative Undercover-Reportage, welche die dunklen Seiten der Online-Enzyklopädie Wikipedia beleuchtet. Es geht hier vielmehr um eine wissenschaftliche Analyse, die sog. <em>Wissensaushandlungsprozesse </em>bei kontrovers diskutierten Themen untersucht. Dr. Marius Beyersdorff interessierte sich für die Frage, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kollaboratives_Schreiben" target="_blank">kollaboratives Schreiben</a> bei Wikipedia abläuft, wenn Themen kontrovers &#8211; mitunter auch hitzig &#8211; diskutiert werden. Verlaufen solche Prozesse demokratisch, rational und regelkonform? Führen sie zu einer Artikelversion, die einen <em>neutralen Standpunkt</em> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Neutraler_Standpunkt" target="_blank">NPOV</a>) wiedergibt?<br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=5707" target="_blank"><strong>Lesen Sie dazu meine Buchbesprechung im Neuraltherapie.Blog</strong></a><br />
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<h2>Quellen:</h2>
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<strong>(1)</strong> <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/bell-pottinger-wikipedia-manipulation" target="_blank">Patrick Beuth, „PR-Agentur brüstet sich mit Manipulation von Wikipedia und Google“, DIE ZEIT, 08.12.2011</a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong>(2)</strong> <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wikipedia-konkurrenz-loesch-ich-einfach-1.1116667" target="_blank">Bastian Brinkmann, „Konkurrenz? Lösch ich einfach“, Süddeutsche Zeitung, 06.07.2011</a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
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<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Friedrich Schenk der Blogger „Merdeister“? „Homöopathie und Ich“ bei DER FREITAG und „Die Ausrufer“.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=15035</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 22:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ein guter Charakter erzieht sich selbst“, lässt der Blogger „Merdeister“ seine Leser wissen. „Merdeister“ hat im Februar eine Serie mit dem Titel „Homöopathie und Ich“ begonnen und erläutert hier, warum ihn die Lehre Samuel Hahnemanns so intensiv beschäftigt. Um zu vermeiden, dass seine Botschaft im Grundrauschen des Internets untergeht, veröffentlichte „Merdeister“ seine Gedanken gleich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein guter Charakter erzieht sich selbst“, lässt der Blogger „Merdeister“ seine Leser wissen. „Merdeister“ hat im Februar eine Serie mit dem Titel  <span style="color: #333399;">„Homöopathie und Ich“</span> begonnen und erläutert hier, warum ihn die Lehre Samuel Hahnemanns so intensiv beschäftigt. Um zu vermeiden, dass seine Botschaft im Grundrauschen des Internets untergeht, veröffentlichte „Merdeister“ seine Gedanken gleich an zwei Orten parallel, bei WordPress.com im Blog <a href="http://dieausrufer.wordpress.com/author/merdeister/" target="_blank">„Die Ausrufer“</a> und in der Community von <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/merdeister" target="_blank">der Freitag</a>. Die Artikel-Serie ist aus unterschiedlichen Gründen lesenswert und ich möchte es mir nicht nehmen lassen, sie in diesem Blog ein wenig zu bewerben.</strong><br />
<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/merdeister" target="_blank"><img class="alignnone" title="Blogger &quot;Merdeister&quot; bei DER FREITAG - möglicherweise Friedrich Schenk." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/272_DER_FREITAG_Friedrich_Schenk_alias_Merdeister_3.jpg" alt="" width="418" height="326" /></a><br />
<span id="more-15035"></span></p>
<h2>Neues vom Team Esowatch.com</h2>
<p>Als großer Freund von <a href="http://eselwatch.com/index.php?title=Gesellschaft_zur_wissenschaftlichen_Untersuchung_von_Parawissenschaften_%28GWUP%29_e.V." target="_blank">GWUP</a>, <a href="http://www.eselwatch.com/index.php?title=Skeptiker_und_Skeptikerbewegung_%28Pathological_Disbelief%29" target="_blank">Skeptiker-Bewegung</a>, <a href="http://promedwatch.blogspot.com/" target="_blank">Esowatch.com</a> &amp; Co. interessiert mich an der Serie &#8211; das gebe ich offen zu &#8211; natürlich nicht nur die Homöopathie. Mindestens ebenso spannend finde ich die Frage, wer sich hinter dem Pseudonym „Merdeister“ denn tatsächlich versteckt. Im Moment habe ich den Verdacht, dass hier jemand eine <em>multiple Persönlichkeit</em> auslebt oder es sich bei „Merdeister“ um <em>mehrere Personen</em> des Teams „Esowatch.com“ handelt. Im Text ist die Rede von einer <a href="http://dieausrufer.wordpress.com/2012/02/07/homoopathie-und-ich-i-vorspiel/" target="_blank">Pflegeausbildung</a>. Auf der Seite WHO IS WHO gibt sich „Merdeister“ als <a href="http://dieausrufer.wordpress.com/das-ausrufer-whos-who-abouts/whos-who/" target="_blank">Mediziner</a> aus. Naja &#8211; und viele viele Spuren führen zu einem Dipl.-Ingenieur der Elektro- und Informationstechnik namens <a href="http://www.google.de/#sclient=psy-ab&amp;hl=de&amp;site=&amp;source=hp&amp;q=Friedrich+Schenk%2C+Aachen&amp;oq=Friedrich+Schenk%2C+Aachen&amp;aq=f&amp;aqi=g-v1&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=1053l5806l0l5976l26l26l1l3l3l0l206l2528l9.12.1l22l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&amp;fp=c2b540a2117ea26e&amp;biw=1280&amp;bih=692" target="_blank">Friedrich Schenk</a>. Der junge Ingenieur kommt aus Aachen. Genau diesen Ort gibt „Merdeister“ in seinem Blog bei <em>der Freitag</em> an. Er ist auch <a href="http://www.hna.de/sport/regional/leichtathletik/hessische-leichtathletik-elite-auestadion-1286522.html" target="_blank">„Läufer mit langem Atem“</a>, wie „Merdeister“ im Blog <em>„Die Ausrufer“</em> schreibt. 2010 sicherte sich Friedrich Schenk den Deutschen Hochschulmeistertitel über die 1500 Meter in einer Zeit von 3:48,28 min. Damals war er noch <a href="http://hochschulsport.rwth-aachen.de/hsz/friedrich_schenk_student_der_rwth_aachen_wird_deutscher_hochschulmeister_ueber_1500_meter" target="_blank">Student der Elektrotechnik an der RWTH Aachen</a>.</p>
<h2>„Picasa und Ich“</h2>
<p>Beim Verfassen dieses Blogbeitrags gab es noch ein <strong><a href="http://picasaweb.google.com/lh/favorites?uname=merdeister" target="_blank">Picasa-Konto</a></strong>, welches zum Google-Plus-Konto von <a href="https://plus.google.com/photos/114053760568638146020/albums?banner=pwa" target="_blank">Friedrich Schenk</a> führte und gleichzeitig mit dem Google-Plus-Konto <a href="https://plus.google.com/111942710133491876276/posts" target="_blank">„Merde Ister“</a> verlinkt war, in welchem die Serie (3x dürfen Sie raten)<span style="color: #993300;"><strong> „Homöopathie und Ich“</strong></span> vorgestellt wurde. Da ich eine baldige Verflüchtigung dieses Kontos nicht ausschließen kann, habe ich den „Status heute“ in vier kleinen Desktop-Videos verewigt. Damit will ich nicht zum Ausdruck bringen, dass ich Herrn Merdeister misstraue. Es ist jedoch so, dass ich schon so meine Erfahrungen gemacht habe &#8211; <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/270_Friedrich_Schenk_alias_Merdeister.jpg" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/271_Friedrich_Schenk_alias_Merdeister_2.jpg" target="_blank">hier</a>.<br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<span style="color: #ff0000;"><strong>Friedrich Schenk legt übrigens großen Wert auf die Feststellung, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt und er NICHT Blogger „Merdeister“ ist. Zur Verlinkung des Picasa-Fotoalbums schreibt er:</strong></span> <em>„Scheinbar hat dieser „Merde Ister“ ein Fotoalbum von mir verlinkt und zwar zu einer Zeit, als noch eine Reihe meiner Alben von diversen Laufveranstaltungen öffentlich zugänglich war; womöglich von einer Laufveranstaltung, bei der er selbst gestartet ist. Von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass ihr „Merdeister“ ebenfalls Läufer ist. Jedenfalls hat er sich ja auch als solchen bezeichnet.“</em><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<span style="color: #ff0000;"><strong>Richtig ist, dass es sich bei der Darstellung dieses Blogbeitrags um eine Vermutung handelt und es im juristischen Sinne keinen Beweis dafür gibt, dass Friedrich Schenk der Blogger „Merdeister“ ist.</strong></span><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong>Unser neuer Bundespräsident setzt sich übrigens für einen Gedanken ein, der mir gut gefällt: <a href="http://www.evangelisch.de/themen/religion/freiheit-des-einzelnen-verantwortung-f%C3%BCr-viele58393" target="_blank">Freiheit und Verantwortung gehören untrennbar zusammen</a>. Das Recht, seine Meinung frei ausdrücken zu können, ist ein hohes Gut. Generationen vor uns konnten davon nur träumen. Dieses Freiheit ist allerdings unvereinbar mit der <a href="http://promedwatch.blogspot.com/" target="_blank">Bereitschaft, Straftaten zu begehen</a>, wie das bei Esowatch.com geschieht. Und wenn ich mich nicht täusche, dann taucht der Name <a href="http://www.google.de/search?q=merdeister+site%3Awww.esowatch.com&amp;hl=de&amp;num=10&amp;lr=&amp;ft=i&amp;cr=&amp;safe=images#sclient=psy-ab&amp;hl=de&amp;lr=&amp;source=hp&amp;q=Merdeister+site:www.esowatch.com&amp;oq=Merdeister+site:www.esowatch.com&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;gs_sm=3&amp;gs_upl=3839l4423l0l4716l2l2l0l0l0l0l100l189l1.1l2l0&amp;fp=1&amp;biw=1280&amp;bih=692&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&amp;cad=b" target="_blank">„Merdeister“ etwas zu oft bei www.esowatch.com</a> auf, wer auch immer sich dahinter verbirgt. [<span style="color: #ff0000;">Nachtrag:</span> Bei meiner ersten Recherche erhielt ich ganze 750 Treffer.] Wer so leichtfertig anonym die Sau raus lässt, der sägt kräftig am Ast der Freiheit &#8230; und hat in Sachen <span style="color: #000080;">Charakter &amp; Selbsterziehung</span> noch viel Arbeit vor sich.</strong><br />
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<iframe width="418" height="283" src="http://www.youtube.com/embed/dO0ze-MMZYU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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<iframe width="418" height="283" src="http://www.youtube.com/embed/fSsWkJ4tUlo?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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<iframe width="418" height="283" src="http://www.youtube.com/embed/XTaCwQHrtbo?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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<iframe width="418" height="283" src="http://www.youtube.com/embed/5qCdfoZxe-Q?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
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		<title>Techniker Krankenkasse und Hanseatische Krankenkasse erstatten seit Januar 2012 die Kosten der gesamten ärztlichen Homöopathie</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14795</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H.Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14795</guid>
		<description><![CDATA[(DZVhÄ-Meldung) &#8211; Die Techniker Krankenkasse (TK) und die Hanseatische Krankenkasse (HEK) erstatten als erste gesetzliche Kassen in Deutschland ihren Versicherten jetzt auch die Kosten für Arzneimittel der Homöopathie, der Phytotherapie und der anthroposophischen Medizin. Möglich wurde dies durch das GKV-Versorgungsstrukturgesetz. Krankenkassen können demnach seit 1. Januar 2012  wieder apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel als Satzungsleistung anbieten. „Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(DZVhÄ-Meldung) &#8211; Die <a href="http://www.tk.de/" target="_blank">Techniker Krankenkasse (TK)</a> und die <a href="http://www.hek.de/" target="_blank">Hanseatische Krankenkasse (HEK)</a> erstatten als erste gesetzliche Kassen in Deutschland ihren Versicherten jetzt auch die Kosten für <span style="color: #993300;">Arzneimittel der Homöopathie, der Phytotherapie und der anthroposophischen Medizin</span>. Möglich wurde dies durch das <a href="http://www.aerzteblatt.de/archiv/116561" target="_blank">GKV-Versorgungsstrukturgesetz</a>. Krankenkassen können demnach seit 1. Januar 2012  wieder apothekenpflichtige rezeptfreie Arzneimittel als Satzungsleistung anbieten.</strong><br />
<img class="alignnone" title="Techniker Krankenkasse und Hanseatische Krankenkasse erstatten seit Januar 2012 die Kosten der gesamten ärztlichen Homöopathie" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/268_Techniker_Hanseatische_Krankenkasse.jpg" alt="" width="418" height="367" /><br />
<span id="more-14795"></span><br />
<span style="color: #000080;"><em>„Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte begrüßt diese Entscheidung der Kassen, die nun die gesamten Therapiekosten der ärztlichen Homöopathie übernehmen“</em></span>, sagt Silvia Nuvoloni- Buhl, zweite Vorsitzende des <a href="http://www.welt-der-homoeopathie.de/" target="_blank">DZVhÄ</a>. Bereits seit 2007 erstattet die TK – seit 2009 auch die HEK – die Kosten der <em>homöopathischen Behandlung bei Vertragsärzten</em>, die über das Homöopathie-Diplom des DZVhÄ verfügen im Rahmen eines Vertrages zur Integrierten Versorgung (IV) mit der DZVhÄ- Managementgesellschaft.</p>
<h2>Grünes Rezept oder ein Privatrezept</h2>
<p>Nun können seit dem 1. Januar alle homöopathischen Ärzte ihren Patienten, die bei der TK oder der HEK versichert sind, ein grünes Rezept oder ein Privatrezept ausstellen. Die Versicherten müssen zunächst in Vorleistung gehen und erhalten von der Kasse die Kosten für die verordnete homöopathische Arznei zurück. Die Kosten für die Arzneien der besonderen Therapierichtungen übernimmt die TK zu 100 Prozent bis zu einem Höchstbetrag pro Versichertem in Höhe von 100 Euro im Kalenderjahr, die HEK erstattet in Höhe von 70 Prozent, max. 100 Euro jährlich.</p>
<h2>TK und HEK gehen voran</h2>
<p>Im Bereich der Arzneimittel sind die TK und die HEK damit Vorreiter, die Kosten einer ärztlichen homöopathischen Therapie werden inzwischen bereits <a href="http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=59229&amp;org=1113&amp;seite=45370" target="_blank">von etwa 100 Krankenkassen übernommen</a>. An der gesetzlichen Leistung der Arzneimittel für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr beziehungsweise Jugendliche mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ändert sich durch die Satzungsleistung nichts. Für Medikamente, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) oder per Gesetz aus dem Leistungskatalog ausgeschlossen sind, dürfen die Kassen keine Kosten erstatten. Das Bundesversicherungsamt (BVA) als zuständige Aufsichtsbehörde hat die Satzungsregelung der TK und HEK bereits genehmigt.<br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.carstens-stiftung.de/artikel/techniker-krankenkasse-uebernimmt-kosten-fuer-alternative-medikamente.html" target="_blank"><strong>TK erstattet Arzneimittel der Komplementärmedizin &#8211; Homöopathie, Pflanzenheilkunde und Anthroposophische Medizin, Carstens-Stiftung, 08.12.2011</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=143" target="_self">Welche Krankenkassen bezahlen homöopathische Beratung? – Übersicht der Stiftung Warentest, H.Blog, 8. Juli 2008</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Homöopathie 2012: Aktualisierter HTA-Bericht von Gudrun Bornhöft und Prof. Peter Matthiessen.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14749</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14749#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 10:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Health Technology Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14749</guid>
		<description><![CDATA[Dr. med. Gudrun Bornhöft und Prof. Peter Matthiessen haben soeben eine neue Fassung ihres viel beachteten Fachbuchs „Homöopathie in der Krankenversorgung“ veröffentlicht &#8211; nun allerdings in englischer Sprache unter dem Titel: „Homeopathy in Healthcare  &#8211; Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs“. Es handelt sich hier um die Zusammefassung eines fachlich bedeutenden HTA-Berichts (Health Technology Assessment) zur Homöopathie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. med. Gudrun Bornhöft und Prof. Peter Matthiessen haben soeben eine neue Fassung ihres viel beachteten Fachbuchs <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=54" target="_self">„Homöopathie in der Krankenversorgung“</a> veröffentlicht &#8211; nun allerdings in englischer Sprache unter dem Titel: <span style="color: #993300;">„Homeopathy in Healthcare  &#8211; Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs“</span>. Es handelt sich hier um die Zusammefassung eines fachlich bedeutenden HTA-Berichts (Health Technology Assessment) zur Homöopathie, den die Schweizer Regierung im Rahmen des Programms zur Evaluation der Komplementärmedizin (PEK) in Auftrag gegeben hatte. Das <a href="http://www.homeopathy-ecch.org/" target="_blank">European Central Council of Homeopaths (ECCH)</a> informiert in einer Meldung, dass die Aktualisierung u.a. auf die <a href="http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=1022" target="_blank">Re-Analyse der Meta-Analyse von Shang et al. 2005 </a>eingeht. Der besondere Reiz dieser neuen Auflage liegt auch darin, dass nun erstmals ein internationales Publikum Zugriff auf die zuvor nur in deutscher Sprache verfügbare Publikation hat. Bei politischen Spielchen wie dem <a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank">„Evidence Check 2: Homeopathy“</a> des britischen Unterhauses kann das Know-how aus der Schweiz nun in Zukunft einfach zur Verfügung gestellt werden.</strong><br />
<a href="http://www.springer.com/medicine/complementary+%26+alternative+medicine/book/978-3-642-20637-5" target="_blank"><img class="alignnone" title="Homeopathy in Healthcare:  Effectiveness, Appropriateness, Safety, Costs  Bornhöft, Gudrun; Matthiessen, Peter (Eds.)" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/267_Bornhoeft_Matthiessen_Homeopathy_in_Healthcare.jpg" alt="" width="382" height="464" /></a><br />
<span id="more-14749"></span></p>
<h2>Links zu diesem Buch:</h2>
<p><a href="http://www.springerlink.com/content/w82469/front-matter.pdf" target="_blank">Inhaltsverzeichnis (PDF)</a><br />
<a href="http://www.springerlink.com/content/978-3-642-20637-5/#section=949782&amp;page=1&amp;locus=0" target="_blank">Leseprobe</a><br />
<a href="http://www.springer.com/medicine/complementary+%26+alternative+medicine/book/978-3-642-20637-5" target="_blank">Info-Seite bei Springer</a></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/dp/3642206379/ref=as_li_tf_til?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3642206379&amp;adid=0R38VRMGNYGEY44R5R4P&amp;" target="_blank"><strong>„Homeopathy in Healthcare“ bei Amazon</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Lesenswertes zum Thema:</h2>
<p><a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=3878" target="_blank">Homöopathie und die Placebo-These. Interview mit Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke, CAM Media.Watch, 04.12.2011</a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=54" target="_self">Jürgen Hofäcker, Buchrezension: Homöopathie in der Krankenversorgung – Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, H.Blog, 05.01.2007</a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke verlässt die Carstens-Stiftung: der letzte Auftritt für die Homöopathie (Blog IzH)</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14727</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14727#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H.Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Karl und Veronica Carstens-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Lüdtke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14727</guid>
		<description><![CDATA[(Informationen zur Homöopathie) &#8211; Am 10. Dezember 2011 war es soweit: Zum allerletzten Mal referierte Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke zum Thema “Stand der Forschung zur Homöopathie”. Der Vortrag fand im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen des 10. Internationalen Symposiums Homöopathie in Klinik, Praxis und Forschung im vollbesetzten Hörsaal statt. Sein Überblick über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(Informationen zur Homöopathie) &#8211; Am 10. Dezember 2011 war es soweit: Zum allerletzten Mal referierte Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke zum Thema “Stand der Forschung zur Homöopathie”. Der Vortrag fand im <a href="http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/index.html" target="_blank">Dr. von Haunerschen Kinderspital</a> der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen des 10. Internationalen Symposiums Homöopathie in Klinik, Praxis und Forschung im vollbesetzten Hörsaal statt. </strong><br />
<img class="alignnone" title="Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/266_Rainer_Luedtke_Carstens-Stiftung_Abschied.jpg" alt="" width="418" height="196" /><br />
<span id="more-14727"></span><br />
Sein Überblick über die klinische Forschung überzeugte durch minutiöse Kenntnis der Studienlage samt detaillierter Analyse der zugrundeliegenden statistischen Methoden. Auch die Hintergründe der Studien und deren Diskussion in den Medien – hier sei stellvertretend die <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589" target="_blank">Lancet-Studie von 2005</a> genannt – wurden gründlich unter die Lupe genommen. Wie kein anderer hat Rainer Lüdtke die Fähigkeit, ein ausgewogenes und das Für und Wider abwägendes Bild der aktuellen Forschungslandschaft darzustellen.</p>
<p>Rainer Lüdtke hat 18 Jahre lang auf dem Gebiet der Komplementärmedizin und Homöopathie gearbeitet und war Berater zahlreicher Doktorandinnen und Doktoranden, Co-Autor und Autor unzähliger Studien. Außerdem war er Mitherausgeber der Zeitschriften <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=JournalHome&amp;ProduktNr=224242" target="_blank"><em>Forschende Komplementärmedizin (FoKom)</em></a> und <a href="http://www.elsevier.com/wps/find/journaldescription.cws_home/623020/description#description" target="_blank"><em>Complementary Therapies in Medice</em></a>. Allein in <em>PubMed</em> sind 132 Publikationen von ihm gelistet.</p>
<p><strong>Wie kritisch er die Forschung zur Komplementärmedizin, zur Homöopathie und zum Placeboeffekt beurteilt hat, ist in zwei &#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?p=555" target="_blank"><strong>Link zum vollständigen Beitrag im Blog „Informationen zur Homöopathie“ &#8230;</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>1. Kongress zur Integrativen Brustkrebs-Therapie: die Spaltung überwinden, das Verbindende suchen – so versteht sich die moderne Krebsheilkunde.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14694</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14694#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 10:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H.Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Integrative Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. und 5. Februar 2012 findet in Berlin erstmals in Deutschland ein Kongress zur Integrativen Therapie von Brustkrebs statt &#8211; als wichtige Plattform für eine moderne Onkologie, die dabei ist, sich neu zu orientieren. &#8220;Es ist an der Zeit, dass sich Naturwissenschaft und Naturheilkunde bei der Behandlung von Krebserkrankungen nicht als Parallelwelten feindlich gegenüberstehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 4. und 5. Februar 2012 findet in Berlin erstmals in Deutschland ein <a href="http://www.brustkrebs-integrativ.de/" target="_blank">Kongress zur Integrativen Therapie von Brustkrebs</a> statt &#8211; als wichtige Plattform für eine moderne Onkologie, die dabei ist, sich neu zu orientieren. &#8220;Es ist an der Zeit, dass sich Naturwissenschaft und Naturheilkunde bei der Behandlung von Krebserkrankungen nicht als Parallelwelten feindlich gegenüberstehen, sondern im Interesse von Patientinnen und Patienten gemeinsam den besten Therapieweg suchen&#8221;, sagt <a href="http://www.paracelsus-stiftung.de/107.html" target="_blank">Dr. med. Thomas Breitkreuz</a>, der als Vorstand der <a href="http://www.anthroposophischeaerzte.de/" target="_blank">Gesellschaft der Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD)</a> für die Planung des Kongresses mit verantwortlich zeichnet.</strong><br />
<a href="http://www.brustkrebs-integrativ.de/" target="_blank"><img class="alignnone" title="1. Kongress zu Integrativer Brustkrebs-Therapie und moderner Krebsheilkunde." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/265_Kongress_Integrative_Krebstherapie.jpg" alt="" width="418" height="274" /></a><br />
<span id="more-14694"></span><br />
<strong>Mit dieser Ansicht steht er nicht allein:</strong> Als Programmpartner sind wichtige Fachgesellschaften der konventionellen Medizin mit an Bord &#8211; so zum Beispiel die <em><a href="http://www.senologie.org/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Senologie</a></em> und die <em><a href="http://www.dgho.de/gesellschaft" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie</a></em>, die auch die Schirmherrschaft übernommen hat. Als wichtigster Förderer unterstützt die <em><a href="http://www.krebshilfe.de/" target="_blank">Deutsche Krebshilfe</a></em> den integrativen Ansatz des Kongresses. Deren Präsident <a href="http://www.krebshilfe.de/vorstaende-und-gremien.html" target="_blank"><strong>Dr. h.c. Fritz Pleitgen</strong></a>, tritt darüber hinaus als Schirmherr auf, ebenso wie <a href="http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=0.1.16.1547" target="_blank"><strong>Dr. med. Frank Ulrich Montgomery</strong></a>, Präsident der Bundesärztekammer, <a href="http://www.hs-hh.de/moderatoren_management/susanne_holst.htm" target="_blank"><strong>Dr. med. Susanne Holst</strong></a>, Ärztin und Journalistin (Moderation der Tagesthemen) sowie <a href="http://www.patientenbeauftragter.de/" target="_blank"><strong>Wolfgang Zöller</strong></a>, Patientenbeauftragter der Bundesregierung. Nicht zuletzt daran zeigt sich: Die Integrative Onkologie ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken.</p>
<h2>Kongress für Patientinnen und Ärzte</h2>
<p>Die zweitägige Veranstaltung, die die GÄAD zusammen mit dem <a href="http://www.damid.de/" target="_blank">Dachverband Anthroposophischen Medizin in Deutschland (DAMiD)</a> in enger Abstimmung mit der<a href="http://www.biokrebs.de/" target="_blank"> Gesellschaft für biologische Krebsabwehr</a> und der Patientinnen-Selbsthilfeorganisation <a href="http://www.mamazone.de/" target="_blank">mamazone &#8211; Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.</a> durchführt, richtet sich an Patientinnen und Ärzte gleichermaßen.</p>
<p>Den Auftakt bildet der <strong><a href="http://www.brustkrebs-integrativ.de/aerzte/index.html" target="_blank">Ärztekongress am 4. Februar 2012</a></strong>. Dieser bietet neben Fachvorträgen auch Workshops und Diskussionsforen und versteht sich in erster Linie als wissenschaftliche Informations- und Dialogplattform. Ziel des Kongresses ist es, den in der Krebstherapie tätigen Medizinern Wege aufzuzeigen, <span style="color: #993300;"><strong>wie sich von Beginn der Behandlung an konventionelle Methoden wie Chemo-, Strahlen- und antihormonelle Therapie mit naturheilkundlichen Verfahren aus Homöopathie, Anthroposophischer Medizin oder Traditioneller Chinesischer Medizin kombinieren lassen</strong></span>. Dabei wird anhand von vielen Beispielen aus Praxis und Forschung verdeutlicht, wie Integrative Behandlungskonzepte ansetzen, um naturwissenschaftliche und naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten sinnvoll miteinander zu verknüpfen.</p>
<h2>Patientinnen im Mittelpunkt</h2>
<p>Auch ein neues Verhältnis zwischen Patientinnen und Ärzten soll durch den fachlichen Austausch gefördert werden: &#8220;Wir dürfen nicht an den Bedürfnissen und Interessen der Patientinnen vorbei therapieren, sondern müssen sie von Anfang an als Handelnde und nicht nur als Behandelte in die Therapieplanung mit einbeziehen&#8221;, so die Überzeugung von Dr. Breitkreuz.</p>
<p>Der <strong><a href="http://www.brustkrebs-integrativ.de/patientinnen/index.html" target="_blank">Patientinnentag am 5. Februar 2012</a></strong> bietet betroffenen und interessierten Frauen die Möglichkeit, sich umfassend und fundiert in Vorträgen und Workshops über <em>Chancen</em> und <em>Grenzen</em> einzelner Behandlungsverfahren zu informieren und dabei auch weit über den Tellerrand der konventionellen Therapie hinauszuschauen.</p>
<p>Viele Brustkrebspatientinnen wünschen sich eine integrative Therapie &#8211; das zeigen die Erfahrungen der Patientinneninitiativen. Aber sie wissen zu wenig über die Wirkung und Eignung der unterschiedlichen Behandlungsmethoden und können deren Seriosität oft nicht einschätzen. Hier will der Kongress anhand konkreter Beispiele aus Klinik und Praxis aufzeigen, welche Kriterien für die Wahl des richtigen Therapiewegs eine Rolle spielen, und er will Orientierungshilfen für die eigene Entscheidung geben. (PM)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ernste Fragen an Prof. Edzard Ernst. Wissenschaft in der Ideologie-Falle.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14671</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14671#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H.Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[Esowatch]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Edzard Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14671</guid>
		<description><![CDATA[Am 4. September 2011 veröffentlichte das Weblog eines anonymen Internet-Prangers (nachfolgend „EW-Blog“ genannt) ein erläuterungsbedürftiges Interview mit Prof. Edzard Ernst, emeritierter Professor für Komplementärmedizin des Peninsula College of Medicine &#38; Dentistry der Universität Exeter. Zwei Versuche, diesen Sachverhalt informell zu klären, scheiterten bisher. Ist das Interview echt, so wertet Prof. Edzard Ernst hier ein ethisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 4. September 2011 veröffentlichte das Weblog eines anonymen Internet-Prangers (nachfolgend „EW-Blog“ genannt) ein <a href="http://anonym.to/?http://bit.ly/EW_Interview" target="_blank">erläuterungsbedürftiges Interview mit Prof. Edzard Ernst</a>, emeritierter Professor für Komplementärmedizin des Peninsula College of Medicine &amp; Dentistry der Universität Exeter. Zwei Versuche, diesen Sachverhalt informell zu klären, scheiterten bisher. Ist das Interview echt, so wertet Prof. Edzard Ernst hier ein ethisch inakzeptables Projekt auf, dessen mutmaßlicher Herausgeber sich derzeit vor Gericht verantworten muss (Streitwert einer Unterlassungsklage: 160.000 Euro) und bei dem sich in den nächsten Wochen entscheiden wird, ob gegen ihn wegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessbetrug" target="_blank">Prozessbetrugs</a> strafrechtlich ermittelt wird. Zwei Autoren der EW-Plattform sind gerichtsbekannte Cyberstalker. Der folgende offene Brief an Herrn Ernst soll dazu beitragen, die Echtheit des Interviews endlich zu klären.</strong><br />
<a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=3289" target="_blank"><img class="alignnone" title="Prof. Edzard Ernst im EW-Interview - offener Brief des Blogs CAM Media.Watch" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/264_EW-Interview_Edzard_Ernst.jpg" alt="" width="418" height="456" /></a><br />
<em>Fake oder echt? Erläuterungsbedürftiges Interview mit Edzard Ernst.</em><br />
<span id="more-14671"></span><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2><strong>Link zum <span style="color: #333399;">offenen Brief </span>an Edzard Ernst:</strong></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong><span style="color: #ff0000;">NEU:</span> <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=5604" target="_blank">Der „Andere Edzard Ernst“. Korrektur des Porträts „Edzard gegen Charles“ von Max Rauner. (→ ZEIT WISSEN 1/2012)</a></strong><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong>CAM Media.Watch:</strong> <strong><a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=3289" target="_blank">Offener Brief: Ernste Fragen an Prof. Edzard Ernst. Über Wissenschaft, Ethik und Ideologie.</a></strong><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<h2>Zum gleichen Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong>H.Blog: <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=13787" target="_self">Ethisch nicht akzeptabel: Edzard Ernst, Twitter, die GWUP-Konferenz 2011 und „Das goldene Brett vorm Kopf“</a></strong><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.psychophysik.com/h-blog/?feed=rss2&amp;p=14671</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Gratis-Download: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz (GEO Magazin 08/11)</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14599</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14599#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14599</guid>
		<description><![CDATA[Der GEO-Artikel „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz (GEO Magazin 08/11) ist nun auch als Gratis-Download verfügbar. Eine reine Textversion befindet sich auf der Webseite des 4. Europäischen Kongresses für Integrative Medizin (ECIM). Wie ich in der letzten Woche in Berlin erfahren habe, hat die an Cyber-Mobbing erinnernde militante Hetzkampagne gegen Petra Thorbrietz zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der GEO-Artikel „Die neue Heilkunst“ von <a href="http://www.petra-thorbrietz.net/" target="_blank">Petra Thorbrietz</a> (GEO Magazin 08/11) ist nun auch als Gratis-Download verfügbar. Eine reine Textversion befindet sich auf der Webseite des <a href="http://www.ecim-congress.org/" target="_blank">4. Europäischen Kongresses für Integrative Medizin (ECIM)</a>. Wie ich in der letzten Woche in Berlin erfahren habe, hat die an Cyber-Mobbing erinnernde militante Hetzkampagne gegen Petra Thorbrietz zu einem heilsamen Effekt geführt. Auf dem am 7. Oktober in Berlin beginnenden ECIM-Kongress wurde kurzfristig eine <span style="color: #993300;">Podiumsdiskussion „Komplementärmedizin und Medien“</span> eingeplant, die prominent besetzt sein wird. Hier soll auch die aggressive politische Kampagne thematisiert werden, die von führenden Repräsentanten des Vereins <a href="http://www.eselwatch.com/index.php?title=Gesellschaft_zur_wissenschaftlichen_Untersuchung_von_Parawissenschaften_%28GWUP%29_e.V." target="_blank">GWUP e.V.</a> gegen Petra Thorbrietz und </strong><strong>ihren GEO-Artikel „Die neue Heilkunst“ </strong><strong>inszeniert wurde. Zu den prominenten Mitgliedern dieses von Jahr zu Jahr immer fanatischer werdenden Vereins gehört übrigens auch <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10937" target="_self">IQWiG-Chef Prof. Jürgen Windeler</a>.</strong><br />
<a href="http://www.ecim-congress.org/tl_files/content/2011/presse/GEO%20Integrative%20Medizin.pdf" target="_blank"><img class="alignnone" title="Gratis-Download: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz (GEO Magazin 08/11) " src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/263_GEO_Die_neue_Heilkunst_Petra_Thorbrietz.jpg" alt="" width="372" height="400" /></a><br />
<span id="more-14599"></span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.ecim-congress.org/tl_files/content/2011/presse/GEO%20Integrative%20Medizin.pdf" target="_blank"><strong>Gratis-Download: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz (GEO Magazin 08/11)</strong></a> &#8211; PDF, reine Text-Version</p>
<p>Rezension von Prof. Harald Walach: <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=2362" target="_blank"><strong>Kompliment: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz, GEO Magazin 08/11. Rezension aus der Sicht eines Forschers.</strong></a></p>
<p>Rezension im H.Blog: <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14315" target="_self"><strong>Lesenswert: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz (GEO Magazin 08/11) und das Individuum in der Medizin.</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
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		<item>
		<title>Lesenswert: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz (GEO Magazin 08/11) und das Individuum in der Medizin.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14315</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 09:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>
		<category><![CDATA[CAM Media.Watch]]></category>
		<category><![CDATA[ebm]]></category>
		<category><![CDATA[Evidenzbasierte Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[„Warum wird ein Patient gesund, und ein anderer mit den gleichen Symptomen stirbt? Wie kommt es, dass Scheinmedikamente wirken? Was kann man für chronisch Kranke tun, bei denen stärkste Schmerzmittel versagen?“ Diesen Fragen widmete sich die Wissenschaftsjournalistin Petra Thorbrietz in der August-Ausgabe des Magazins GEO („Die neue Heilkunst“, GEO Magazin 08/11). Erfreulich: Auf dem Gebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Warum wird ein Patient gesund, und ein anderer mit den gleichen Symptomen stirbt? Wie kommt es, dass Scheinmedikamente wirken? Was kann man für chronisch Kranke tun, bei denen stärkste Schmerzmittel versagen?“ Diesen Fragen widmete sich die Wissenschaftsjournalistin <a href="http://www.petra-thorbrietz.net/" target="_blank">Petra Thorbrietz </a>in der August-Ausgabe des Magazins GEO (<a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/69035.html" target="_blank">„Die neue Heilkunst“, GEO Magazin 08/11</a>). <span style="color: #993300;">Erfreulich: </span>Auf dem Gebiet der komplementärmedizinischen Forschung hat Petra Thorbrietz ein profundes Wissen, welches unter </strong><strong>Journalisten hierzulande einzigartig sein dürfte. Das würdigt auch der CAM-Experte Prof. Harald Walach in einer <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=2362" target="_blank">Rezension des Blogs CAM Media.Watch</a>. <span style="color: #993300;">„Sachlich ist dieser Artikel einer der fundiertesten in der Publikumspresse über das Thema, den ich seit langer Zeit gelesen habe“</span>, so der klinische Psychologe und Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Spannend ist der Artikel von Petra Thorbrietz auch deshalb, weil er einen Paradigmenwechsel in der modernen Medizin beschreibt.</strong><br />
<a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/69035.html" target="_blank"><img class="alignnone" title="„Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz, GEO Magazin Nr. 08/11" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/262_GEO_Die_neue_Heilkunst_Petra_Thorbrietz.jpg" alt="" width="418" height="286" /></a><br />
<span id="more-14315"></span></p>
<h2>Paradigmenwechsel in der Medizin</h2>
<p>Die konventionelle moderne Medizin befindet sich derzeit mitten in einem epochalen Paradigmenwechsel, der sich mit der Erweiterung der Newtonschen Physik durch die Quantenphysik in den Zwanziger- und Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts vergleichen lässt. Seit mehr als 100 Jahren prägt das <span style="color: #993300;"><strong>Maschinenparadigma </strong></span>unsere Medizin. Krankheit wird hier als ein mehr oder weniger „mechanischer“ Defekt unseres Körpers betrachtet, der repariert werden kann, indem man seine Bauteile austauscht, repariert oder pharmazeutisch-chemisch gefügig macht. Zuständig für Austausch, Reparatur oder pharmazeutisch-chemisches Gefügigmachen sind Experten. Patienten haben geduldig und nichtwissend zu ertragen, was ihnen Experten als Reparaturmaßnahme verordnen.</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">„Einzelfall“:</span> das Individuum in der antiquierten Medizin</strong><br />
<span style="color: #333399;"><em>„‚IT IS NOT FOR THE PATIENT TO DECIDE!‘ &#8211; es sind nicht die Patienten, die zu bestimmen haben!“</em></span> zitiert Petra Thorbrietz den Krebsforscher Michael Baum vom Londoner King’s College, der sich darüber aufregte, dass eine Holländerin ihre positiven Erfahrungen mit einer naturheilkundlichen Behandlung schilderte. <em>Einzelfallbeobachtungen</em> stuft Baum als unwissenschaftliche Anekdoten ein. Aus seiner Sicht mit gutem Recht, weil in der Evidenz-basierten Medizin heutiger Ausprägung primär das zählt, was sich unter kontrollierten Bedingungen in großen Gruppen als statistisch signifikanter spezifischer Effekt zeigt. Für <em>Einzelfälle </em>und <em>Subgruppen </em>ist da kein Platz, glaubte man bisher. Diese Sichtweise ist auch gut nachvollziehbar, wenn man unseren Körper als „Bio-Maschine“ betrachtet.</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">„Maßgeschneidert“:</span> das Individuum in der modernen Medizin</strong><br />
Weil Patienten jedoch sehr unterschiedlich auf Stressoren und medizinische Interventionen reagieren, hat sich die Medizinforschung in den letzten Jahren vom lange vorherrschenden Paradigma des quasi genormten Einheitsmenschen verabschiedet. <span style="color: #333399;"><em>„Was der Mehrheit der Patienten nützt, kann sehr wenigen äußerst gefährlich werden oder für eine große Minderheit unbrauchbar sein“</em></span>, bringt es Prof. Harald Walach auf den Punkt <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1338" target="_blank">(1)</a>. Der neue Trend zu „maßgeschneiderter Medizin“ <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/medizin/massgeschneiderte-medizin/3155218.html" target="_blank">(2)</a> sowie Behandlungskonzepten für Subgruppen wie z. B. „kleine Patienten“ <a href="http://www.pfizer.de/medien/spezialthemen/news-seiten/gezielte-behandlungen-fuer-kleine-patienten.htm" target="_blank">(3)</a> zeigt, wie flexibel die Pharmaindustrie ein essenzielles Konzept der Komplementärmedizin übernimmt, um auf diese Weise neue Märkte zu erschließen. Folgen jetzt noch „moderne Medikamente“, welche nicht nur vorübergehend Symptome unterdrücken sondern Krankheiten durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte tatsächlich heilen, dann ist der Unterschied zwischen Pharmazie und Komplementärmedizin nur noch minimal. Weil mit langjährig medikamentenabhängigen Patienten jedoch viel Geld zu verdienen ist, dürfte das Interesse an solchen Produkten innerhalb der Pharmaindustrie begrenzt sein.</p>
<p><strong>Obwohl das Maschinenparadigma unser Medizinsystem noch immer dominiert, ist es bereits zerbrochen. Insbesondere drei noch junge wissenschaftliche Disziplinen haben es in die Asservatenkammer gefährlicher wissenschaftlicher Irrtümer befördert: <span style="color: #993300;">neurobiologische Forschung</span>, <span style="color: #993300;">Placeboforschung</span> und <span style="color: #993300;">komplementärmedizinische Forschung</span>. Wissenschaftler dieser Bereiche konnten zuverlässig nachweisen, was Therapeuten schon seit langer Zeit wissen: Der Mensch ist ein komplexes „biokybernetisches System“ mit erstaunlichen körpereigenen Reparatur- und Regulationsmechanismen, die sich (speziell bei chronischen Erkrankungen) durch geistig-emotionale Faktoren und Lebensstilveränderungen oftmals viel effektiver aktivieren lassen als durch chirurgische Eingriffe oder pharmazeutische Maßnahmen mit schädlichen Nebenwirkungen und dem Risiko einer Medikamentenabhängigkeit.</strong></p>
<p><span style="color: #888888;"><img class="alignnone" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/154%20Durchfall.jpg" alt="" width="418" height="345" /></span><strong><br />
</strong></p>
<h2>Effektiver als jede Maschine</h2>
<p>Wir Menschen haben wichtige Eigenschaften, die Maschinen nicht haben und die über Krankheit und Gesundheit entscheiden können. Unser <em>Denken </em>und <em>Fühlen </em>beeinflusst unseren Körper viel stärker, als man dies lange Zeit für möglich hielt. So kann z. B. der feste Glaube an die eigene Genesung oder auch Unheilbarkeit physiologische und neurobiologische Effekte auslösen, die der Wirkweise pharmakologischer Interventionen in nichts nachstehen <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=3683" target="_blank">(4)</a> &#8211; im positiven wie im negativen Sinne. Autos, Bagger und Staubsauger sind dazu bisher noch nicht in der Lage. Diese Geräte können ihren „Betriebszustand“ auch nicht durch Veränderung des Lebensstils vorbeugend in Schuss halten, wie das der Mensch kann. <span style="color: #333399;"><em>„Ernährung, Entspannung und Bewegung, gute Körperwahrnehmung und seelische Stabilität“</em></span> sorgen effektiv dafür, dass viele Krankheiten erst gar nicht ausbrechen. <span style="color: #333399;"><em>„Das klingt unscheinbar – ist aber hierzulande beinahe revolutionär“</em></span>, schreibt Petra Thorbrietz.</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Patientenkompetenz:</span> steigert Heilungs-Chancen erheblich</strong><br />
Zwischen Rhein und Oder glauben noch erstaunlich viele Menschen, dass Krankheit ein unvorhersehbares schicksalhaftes Ereignis ist, dass von „Göttern in Weiß“ mittels Medizintechnik und Pillen wieder <em>weggemacht </em>wird. Im Einzelfall mag das zutreffen. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen, die laut Petra Thorbrietz 70 Prozent der Krankheitskosten in Industriestaaten verursachen, können Patienten ihre Lebensqualität jedoch selbst beeinflussen und zu einflussreichen Partnern im Prozess der Heilung werden. „Die Steigerung von Patientenkompetenz kann unmittelbar gesundheitliche Erfolge zeigen“, betont Dr. Bettina Berger in ihrem neuen Buch<strong> <a href="http://www.kvc-verlag.de/product_info.php?info=p93_.html&amp;XTCsid=hgbpurqk" target="_blank">„Raum für Eigensinn &#8211; Ergebnisse eines Expertentreffens zur Patientenkompetenz“</a></strong> (KVC Verlag, 2011). <a href="http://www.uni-wh.de/universitaet/personenverzeichnis/details/show/Employee/heusser/details/vita/" target="_blank">Prof. Dr. Peter Heusser</a> von der Universität Witten/Herdecke (UWH) schreibt im Vorwort:</p>
<p><span style="color: #808080;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; „Raum für Eigensinn“ (Vorwort)  &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Es gibt immer wieder <strong>Patienten</strong>, die sich in ihren Anliegen von uns Ärzten nicht genügend wahrgenommen fühlen, die auf ihre Fragen nicht ausreichende Antworten erhalten, sich über mangelnde Informationen beklagen, und <strong>zum Teil Monate oder Jahre suchen</strong>, bis sie einen Menschen treffen, der ihnen eine Behandlung oder eine Vorgehensweise anbietet, die ihren Bedürfnissen gerecht wird.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Zunehmend haben wir es mit Menschen zu tun, die sich mit <strong>chronischen Erkrankungen</strong> arrangieren müssen, und die tagtäglich die Entscheidung fällen, eine bestimmte Therapie durchzuführen oder auch nicht. Bislang hat die Medizin das Nichtbefolgen ärztlicher Anweisung als <strong>Non-Compliance</strong> interpretiert. Nun aber lernen wir, dass hinter diesen Entscheidungen von Patienten, bestimmte Mittel nicht oder anders einzunehmen, <strong>möglicherweise auch rational vernünftige und gesundheitsfördernde Konzepte oder Intuitionen stecken</strong>. Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie z. B. Diabetes mellitus, bewältigen ihre Erkrankung 365 Tage im Jahr alleine. Ein Arzt kann sie dabei nur wenige Tage im Jahr unterstützen und beraten und so bei weitem nicht alle für die Betroffenen relevanten Aspekte in die täglich zu treffenden Therapieentscheidung mit einbeziehen.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Deshalb gelingt das Management chronischer Erkrankungen wesentlich besser, <strong>wenn wir Patienten zu Agenten ihrer Erkrankung machen</strong>, sie in ihrer Eigenkompetenz stärken und in die Therapieentscheidungen bewusst mit einbeziehen.“</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em><span style="color: #808080;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</span><br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><span style="color: #888888;"><img class="alignnone" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/182%20Reagenzglas.jpg" alt="" width="418" height="306" /></span><em><br />
</em></span></p>
<h2><strong><span style="color: #993300;">Reformbedürftige Evidenz-Kritieren:</span> blinde Flecken der Medizinforschung</strong></h2>
<p>Auch wenn die Wörter <em>Paradigma </em>und <em>Paradigmenwechsel </em>in <a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/69035.html" target="_blank">„Die neue Heilkunst“</a> jeweils nur einmal vorkommen, schildert Petra Thorbrietz in ihrem GEO-Artikel zu großen Teilen die <span style="color: #993300;"><strong>negativen Auswirkungen des Maschinenparadigmas</strong></span> in der modernen konventionellen Medizin. Beispielsweise dann, wenn sie kritisch auf die <a href="http://intrag.info/aktuell/2011/09/03/kleine-methodenlehre-teil1-evidenz/" target="_blank">Evidenzbasierte Medizin</a> und ihren Bewertungsmaßstab <em>randomisierte klinische Studien</em> (randomized controlled trial, RCT) eingeht.</p>
<p><strong>Das <em>Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</em> schreibt:</strong> <span style="color: #333399;"><em>„Evidenzbasierte Medizin (EbM = beweisgestützte Medizin) ist &#8230; der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten.“</em></span> Petra Thorbrietz erläutert ausführlich, worauf das <em>Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</em> allem Anschein nach nur sehr ungerne eingeht. Die Idee der Evidenzbasierten Medizin ist gut. In der praktischen Umsetzung hält EbM jedoch nicht annähernd, was große Teile der Öffentlichkeit mit diesem Begriff assoziieren.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Problem Nr. 1:</strong></span> Weil die klinische Prüfung von Medikamenten und Therapien überwiegend in Universitätskrankenhäusern mit einem relativ hohen Anteil an komplizierten Fällen stattfindet, repräsentiert sie nur ca. 0,5 Prozent der Patienten und schließt viele Menschen aus, die unter Zweit- und Dritterkrankungen leiden. Ergebnisse EbM-konformer Medizinforschung sind damit für einen Großteil der Bevölkerung nicht repräsentativ.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Problem Nr. 2:</strong></span> EbM-konforme Studien werden in der Regel über einen Zeitraum von nur  wenigen Wochen bis Monaten durchgeführt. <span style="color: #333399;"><em>„Patienten mit chronischen  Krankheiten wie Herzleiden, Rheuma oder Asthma nehmen Medikamente aber  über Jahre und in Kombination mit anderen ein“</em></span>, erläutert Petra  Thorbrietz. Die teils schwerwiegenden Folgen (gefährliche  Nebenwirkungen, Medikamentenabhängigkeit) werden jedoch nicht  untersucht.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Problem Nr. 3:</strong></span> Laut Jörg-Dietrich Hoppe, dem ehemaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, sind „maximal 40 Prozent der Medizin“ evidenzbasiert. Der Grund: bei vielen Indikationen wie z. B. gefährlichen Infekten oder chirurgischen Eingriffen lassen sich placebokontrollierte Gruppen nicht testen &#8211; „das wäre schlicht Körperverletzung“.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Problem Nr. 4:</strong></span> Medizinische Interventionen werden in der Regel isoliert untersucht. Es wird jedoch nicht oder nur selten geprüft, ob es vielleicht andere Behandlungsoptionen gibt, die weniger Kosten verursachen und für die Patienten schonender sind. So werden beispielsweise Herzkatheter in Deutschland viel öfter gelegt als in Österreich und der Schweiz. Einer großen Studie des „New England Journal of Medicine“ zufolge verlängert dieser Eingriff jedoch in 96 Prozent der Fälle weder das Leben noch verhindert er einen Herzinfarkt. Stattdessen kann er schwere Komplikationen wie z.B. Entzündungen und Blutungen auslösen.</p>
<p><a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/69035.html" target="_blank"><img class="alignnone" title="„Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz, GEO Magazin 08/11. Rezension aus der Sicht eines Forschers." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/263_GEO_Die_neue_Heilkunst_Petra_Thorbrietz.jpg" alt="" width="372" height="400" /></a></p>
<h2>Integrative Medizin</h2>
<p>Als Lösungsansatz für die Schwachstellen der Evidenzbasierten Medizin in ihrer heutigen Ausprägung stellt Petra Thorbrietz das Konzept einer <em>integrativen Medizin</em> vor, die Prof. Harald Walach in seiner Rezension wie folgend beschreibt <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=2362" target="_blank">(5)</a>:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„In dieser pragmatischen Bewegung sammeln sich fortschrittlich denkende Mediziner, die verstanden haben, dass eine gute Medizin immer <strong>patientenzentriert</strong> ist und pragmatisch diejenigen Interventionen einsetzt, die <strong>mit dem geringstmöglichen Aufwand und den wenigsten Nebenwirkungen den größten Erfolg versprechen</strong>. Das können manchmal naturheilkundliche Maßnahmen, manchmal konventionell medizinische Medikamente, manchmal gar keine Interventionen und manchmal sogar einfach nur Kommunikation und psychologische Maßnahmen wie Entspannung, ein beruhigendes Wort oder ein sanftes Handauflegen zur Beruhigung sein.“ </em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><span style="color: #ffffff;">x</span><em><br />
</em></span></p>
<h2>Links zu dieser Rezension:</h2>
<p><a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/69035.html" target="_blank"><strong>GEO Magazin Nr. 08/11 – Die neue Heilkunst</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong>GEO-Shop: <a href="http://shop.geo.de/einzelhefte/geo/geo-nr-08-2011-dvd.html" target="_blank">Das Heft GEO Nr. 08/2011 + DVD  online bestellen</a></strong><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<a href="http://www.petra-thorbrietz.net/" target="_blank"><strong>Homepage der Wissenschaftsjournalistin Petra Thorbrietz</strong></a><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span><br />
<strong>Gleiches Thema – Leseprobe: <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=14082" target="_self">„Weg mit den Pillen!“ – Erstes populärwissenschaftliches Buch von Prof. Dr. Dr. Harald Walach.</a></strong><br />
<span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><strong>(1)</strong> <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1338" target="_blank">Claus Fritzsche, EBM-Kritik: Prof. Harald Walach und das Problem mit der „Integrativen Medizin“, Neuraltherapie.Blog, 23.03.2010</a></p>
<p><strong>(2)</strong> <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/medizin/massgeschneiderte-medizin/3155218.html" target="_blank">Kai Kupferschmidt, Maßgeschneiderte Medizin, Handelsblatt, 14.04.2009</a></p>
<p><strong>(3)</strong> <a href="http://www.pfizer.de/medien/spezialthemen/news-seiten/gezielte-behandlungen-fuer-kleine-patienten.htm" target="_blank">Pfizer, Gezielte Behandlung für kleine Patienten, www.pfizer.de</a></p>
<p><strong>(4)</strong> <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=3683" target="_blank">Placeboeffekte in der Medizin: evidente hirnphysiologisch und hirnanatomisch lokalisierbare Prozesse. Interview mit Prof. Dr. Stefan Schmidt, Neuraltherapie.Blog, 05.06.2011</a></p>
<p><strong>(5)</strong> <a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=2362" target="_blank">Prof. Harald Walach, Kompliment: „Die neue Heilkunst“ von Petra Thorbrietz, GEO Magazin 08/11. Rezension aus der Sicht eines Forschers, CAM Media.Watch, 02.09.2011</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/" target="_self"><strong>Home</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span></p>
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