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Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“

Von Claus Fritzsche | 11.Juli 2010

„Nur 35 Prozent der deutschen Bürger vertrauen Journalisten.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die Prof. Dr. Wolfgang Donsbach von der TU Dresden gemeinsam mit weiteren Autoren im lesenswerten Buch Entzauberung eines Berufs. Was die Deutschen vom Journalismus erwarten und wie sie enttäuscht werden analysiert und erläutert. Schaut man sich die Berichterstattung von SPIEGEL ONLINE speziell zu Wissenschaftsthemen an, so wird klar, dass tendenziöser und seichter Journalismus auch positive Seiten hat. Was SPIEGEL ONLINE der Öffentlichkeit hier so alles präsentiert, ist mitunter Entertainment auf höchstem Niveau. So auch der Artikel „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“, mit dem die Redaktion für Heft 28/2010 des (gedruckten) SPIEGEL wirbt. Thema: Homöopathie, die große Illusion.

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AKTUELLER NACHTRAG:

Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmungsmache und eine erschreckende Unkenntnis der Sachlage.

Pressespiegel: Homöopathie, Karl Lauterbach und das Sommerloch 2010

NEU: „Lauterbach fordert Zweiklassen-Medizin.“ – Offener Brief des DZVhÄ an Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD)

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Hätten Sie es gewusst? „Der Dalai Lama unterhält regelmäßig Kontakt zu alten und neuen Nazis und terroristischen Sektengründern, z. B. zu Emissären aus dem Dritten Reich …“. Diese Behauptung stellt zumindest das anonyme Denunziationsportal EsoWatch.com auf, das seit Ende Juni 2010 erstmals Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wegen diverser Vergehen ist. Hier im H.Blog war EsoWatch.com bereits Anfang 2009 Gegenstand eines unterhaltsamen Münchhausen-Tests zum Thema Akupunktur. Wer nicht gerade über einen Promistatus verfügt, der wird bei EsoWatch.com gerne auch „so richtig hart“ angefasst. Eine Dame namens Jocelyne Lopez fand in ihrem Wikiartikel die (nachweislich falsche und frei erfundene) Umschreibung: „Diskussionsgegner bezeichnet sie als Nazis und Gestapo-Schergen, als Hassprediger, Profiholocaustopfer, radikale Juden, etc. Häufig droht sie auch, ihre Diskussionsgegner zu verklagen“ (siehe Promed.Watch-Doku Nr. 5). Einen EsoWatch.com-Artikel über die Verlegerin Simone Küstermann schmückte rund zwei Jahre lang die (nachweislich falsche und frei erfundene) Umschreibung: „Psychiatrie-Erfahrung hat sie auch“ (siehe Promed.Watch-Doku Nr. 4).

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EsoWatch.com: „reputable“ Quelle für SPIEGEL ONLINE

EsoWatch.com wird anonym auf Servern des türkischen Providers MediaOn gehostet und das Projekt gehört offensichtlich in den Bereich der Internetkriminalität. Die Frage “Can I host hate sites?” beantwortet MediaOn mit einem klaren “Ja”. Mit Hass lässt sich allem Anschein nach gutes Geld verdienen. Zu den Delikten der anonymen EsoWatch-Autoren (Herausgeber ist ein Dr. Ing. Klaus Ramstöck) gehören neben Übler Nachrede und Verleumdung auch im großen Maßstab durchgeführte Verletzungen von Persönlichkeits- und Urheberrechten. Selbst Presse- und Agenturfotos wurden vom Team EsoWatch ungeniert geklaut. Für Wissenschaftsjournalisten einer „angesehenen“ Redaktion sollte EsoWatch.com vor diesem Hintergrund als nicht reputable Quelle Sperrgebiet sein, könnte man meinen. Zwei SPIEGEL ONLINE-Artikel zeigen jedoch genau das Gegenteil.

Am 13.09.2009 machte der freie Journalist Marcus Anhäuser in seinem SPIEGEL ONLINE-Artikel „Wenn Patienten ihre Galle selber spülen“ etwas, was für einen vermeintlichen Wissenschaftsjournalisten meines Erachtens aus ethischen und fachlichen Gründen inakzeptabel ist. Siehe hierzu auch die kritische Rezension „Marcus Anhäuser: Schleichwerbung für EsoWatch.com? Moral, Doppelmoral & Co.“ bei GWUP.WATCH. Für die These, dass es sich hier nicht um einen kleinen „Betriebsunfall“ handelte, spricht auch der Artikel „Ärzte knöpfen sich angeblichen Wunder-Yogi vor“ von Jens Lubbadeh, den SPIEGEL ONLINE am 28.04.2010 veröffentlichte. Auch hier findet sich eine Verlinkung hin zum anonymen MediaOn-Server von EsoWatch.com. Das EsoBlog bedankte sich artig für diese Werbung (Danke Nr. 1, Danke Nr. 2).

Nachtrag vom 07.09.2010: EsoWatch taucht noch ein weiteres Mal bei SPIEGEL ONLINE auf und wird allem Anschein nach regelrecht massiv PROMOTED. „Das Blog Esowatch beobachtet esoterische Umtriebe in der deutschen Gesellschaft“, heißt es unter Heute in den Feuilletons am 04.06.2010. Ah, ja … ein EsoWatch-Feuilleton gibt es also auch noch.

So schön kann als Wissenschaftsjournalismus getarnter Boulevardjournalismus sein. SPIEGEL ONLINE publiziert hier, was den jeweiligen Autoren und der Redaktion gefällt. Die gerade bei Wissenschaftsthemen so wichtige Reputation einer Quelle scheint keine zu große Bedeutung zu haben, wenn der Spin eines Artikels den gewünschten Drall hat.

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Folklore: SPIEGEL ONLINE über Homöopathie

Alle vier Jahre zur Fußball-Weltmeisterschaft spielt sich in der britischen Boulevardpresse ein interessantes Ritual ab. Die „Berichterstattung“ von Medien à la The Sun, Daily Star oder Daily Mirrow wechselt fließend von König Fußball hin zu lautstarker Kriegsberichterstattung, Hakenkreuzen, Nazi-Vergleichen oder (auf der Insel besonders beliebt) Hermann Göring. So sind sie halt, die britischen Boulevardjournalisten und so lieben wir sie. Bringt das laute Geklappere doch deutlich zum Ausdruck, welch riesigen Respekt man hier seit Jahrzehnten vor unserem WM-Team hat. Auch in diesem Jahr hatte man die Hosen (mit gutem Grund) gestrichen voll.

Weint SPIEGEL ONLINE aktuell in seinem Artikel „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“ riesige Krokodilstränen, weil das deutsche Gesundheitssystem „am Rande des Bankrotts“ wirtschaftet und sich die (wahrscheinlich existenzielle) Frage stellt, ob „sich dieses System noch Zuschüsse für homöopathische Behandlungen leisten“ kann, so gilt für SPIEGEL ONLINE und das Thema Homöopathie, was für die britische Bouldevardpresse und die Fußball-WM gilt. Wer sich in The Sun zur Fußball-WM „informiert“, der bekommt keine fachkompetente, zurückhaltende und differenzierte Analyse der Kategorie Günter Netzersondern Folklore. Wer sich im SPIEGEL sowie unter SPIEGEL ONLINE über die Homöopathie „informiert“, … na den erwartet keine fachkompetente, differenzierte Analyse der Kategorie Christian Weber (→ FOCUS ONLINE: Heilung aus dem Nichts) … sondern Folklore.

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Plattitüden statt seriöser Journalismus

Der SPIEGEL ONLINE-Artikel „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“ ist voller Plattitüden und offensichtlich falscher Darstellungen und er entzieht sich einer qualifizierten Rezension, wie sich auch kritische Stimmen zur britischen Fußball-Kriegsberichterstattung erübrigen. Ich kann sie ignorieren. Ich kann sie jedoch auch genießen. Trotz dieser Einschränkung erlaube ich mir, hier einmal die größten Klöpse zu korrigieren:

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1. SPIEGEL ONLINE schreibt: „Nachdem für die meisten Wissenschaftler erwiesen ist, dass die Homöopathie auf einem Placeboeffekt beruht“

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Klingt glaubwürdig, ist jedoch Quatsch. Es gibt keine qualifizierte Analyse darüber, was die meisten Wissenschaftler über die Homöopathie denken. Die Formulierung wurde vermutlich frei erfunden, um den eigenen Worten mehr Glaubwürdigkeit zu schenken. Nur am Rande: In der Wissenschaft zählt nicht die demoskopische Stimmungsanalyse sondern die stringente Argumentation auf der Grundlage valider und zuverlässiger Daten und Belege, (leider) gefärbt durch eine starke subjektive Komponente, weil auch Wissenschaftler nur Menschen sind. Siehe diesbezüglich auch: Zweifelhafte Meta-Analysen: Wie evident ist die Evidenzbasierte Medizin?

Repräsentativ für den heutigen Stand der Homöopathie-Forschung ist das, was PD Dr. Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München und vom Deutschen Cochrane Zentrum sowie Prof. Dr. med. Claudia M. Witt vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité im Kapitel 13 Wissenschaftliche Grundlagen und Forschung des im März 2008 publizierten Kursbuch Homöopathie schreiben:

„Die bisherigen systematischen Übersichtsarbeiten, die die Ergebnisse der placebokontrollierten Studien zusammenfassen (Kleijnen 1997, Linde 1997, Shang 2005), zeigen kein einheitliches Ergebnis, so dass die Frage nach der Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel über Placebo noch nicht abschließend geklärt ist.“

Quelle: K. Linde, C. M. Witt in Kursbuch Homöopathie, 2008, S. 318

Im Kursbuch Homöopathie fehlen noch zwei Re-Analysen der Metaanalyse von Shang et al. 2005 von Rutten, Stolper und Lüdtke, die dem Team rund um Matthias Egger schwere qualitative Mängel nachweisen, in peer-reviewed Journalen publiziert wurden und den The Lancet herausgebenden Verlag (publizierte Shang et al. 2005) zur Pressemeldung „New evidence for Homeopathy“ veranlassten.

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2. SPIEGEL ONLINE schreibt: „‚Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen‘, sagte Karl Lauterbach, SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestags, dem SPIEGEL.“

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Das selektive Herauspicken einzelner Stimmen, welche zufälligerweise die Sichtweise des SPIEGEL-Autors 1:1 spiegeln, ist im tendenziösen Kampagnenjournalismus ein durchaus etabliertes Mittel. Im seriösen Wissenschaftsjournalismus ist es hingegen üblich, das existierende Meinungsspektrum zu einem kontrovers diskutierten Thema (wenn irgendwie möglich) repräsentativ wiederzugeben. Es gibt auch viele Expertenstimmen, welche die Sichtweise von Karl Lauterbach nicht teilen und im Gegensatz zum SPD-Obmann selbst aus der medizinischen Forschung stammen. Ein im Rahmen des Programms Evaluation Komplementärmedizin (PEK) vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Schweiz durchgeführtes Health Technology Assessments (HTA) kam übrigens zu einem Fazit, welches der persönlichen Meinung von Karl Lauterbach diametral entgegensteht:

„Die Wirksamkeit der Homöopathie kann unter Berücksichtigung von internen und externen Validitätskriterien als belegt gelten, die professionelle sachgerechte Anwendung als sicher.“

Quelle: Forschende Komplementärmedizin 2006;13 (suppl 2):19–29.)

Das PEK bestand aus einem Feldstudienprojekt und einem Literaturprojekt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch einen Lenkungsausschuss, eine Expertengruppe und ein international besetztes Reviewboard. Ein international besetztes Forscherteam nahm sich fünf Jahre Zeit, um Daten zu sichten und benötigte nochmals zwei Jahre, um diese dann auszuwerten und zu publizieren. Die Art und Weise der wissenschaftlichen Auswertung erfolgte auf der Grundlage internationaler Standards. Warum und nach welchen Bewertungskriterien welche Forschergruppe zu welchen Bewertungen kam, ist transparent und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar. Nach welchen Kriterien SPIEGEL ONLINE seine vermeintlichen Expertenstimmen ausgewählt hat und nach welchen Kriterien diese Experten zu ihrer Bewertung kommen, ist für die Öffentlichkeit hingegen nicht transparent und nachvollziehbar.

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3. SPIEGEL ONLINE schreibt: „Ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirkung homöopathischer Mittel über das Maß normaler Placebo-Effekte hinaus ist bisher nicht gelungen“

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PD Klaus Linde und Prof. Claudia Witt belegen in Kapitel 13 Wissenschaftliche Grundlagen und Forschung des oben unter Punkt 1. bereits zitierten Kursbuch Homöopathie, dass diese Aussage falsch ist. Die Studienlage ist in Wirklichkeit uneinheitlich. Wer sich hier schlau machen will, der kann das oben verlinkte Kapitel 13 über Google Books einsehen und die Argumentation selbst überprüfen. Bereits im Jahr 2007 übte Dr. Corina Güthlin, damals Forscherin am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uniklinik Freiburg (Sektion komplementärmedizinische Evaluationsforschung) und heute Expertin für Forschungsmethodik, Projekt- und Qualitätsmanagement an der Universität Frankfurt, Kritik an der lückenhaften bis teils unqualifizierten Berichterstattung diverser Wissenschaftsredaktionen zum Thema „Homöopathie & Wissenschaft“. Dr. Güthlin schrieb damals:

„Von Wissenschaftsredaktionen kann erwartet werden, dass zitierte Studien vollständig gelesen werden

Aus aktuellem Anlass möchte ich mich mit der in der Presse wiederkehrenden Behauptung beschäftigen, dass homöopathische Arzneimittel nicht wirksamer seien als Placebos. Da eine solche These die Datenlage nicht korrekt beschreibt, möchte ich in aller Kürze auf wissenschaftliche Untersuchungen zur Homöopathie eingehen …“

Fortsetzung im folgenden H.Blog-Kommentar vom 14.11.2007 …

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Gut, SPIEGEL ONLINE wird für diese Argumente vermutlich ebenso wenig offen sein, wie The Sun, Daily Star, Daily Mirrow & Co. ihre Kriegsberichterstattung zur Fußball-WM unterlassen werden. So sind sie halt und das laute Geklappere zeigt auch im Falle der Homöopathie, auf welchem unsicheren Terrain sich SPIEGEL ONLINE in Wirklichkeit befindet. Wer sich seiner Sache sicher ist, der kann auf tendenziösen Boulevardjournalismus verzichten und der hat keine Angst davor, auch von der eigenen Sichtweise abweichende Expertenstimmen zu Wort kommen zu lassen.

Letzteres setzt allerdings voraus, dass SPIEGEL ONLNE-Redakteure über eine Minimalqualifikation verfügen, die sie in die Lage versetzt, eine reputable Quelle (EsoWatch.com ist keine!) zuverlässig zu identifizieren.

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Echo im Web:

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Heilpraxisnet.de

Thorsten Fischer, Herausgeber des Online-Magazins Heilpraxisnet.de, weist in seinem Artikel „Homöopathie: Demnächst keine Kassenleistung mehr?“ auf einen Kommentar aus den Reihen der CDU/CSU-Fraktion im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags hin:

„Der Rechts- und Politikwissenschaftler und seit 2005 tätige Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Gesundheitsausschuss, Jens Spahn, wies weiter darauf hin, dass die Wahltarife für Naturheilverfahren unter der rot-grünen Bundesregierung eingeführt worden waren und er sie nun gerne rückgängig machen würde. Spahn kündigt schon seit längerem an, dass mehr „Reformen“ und Einsparungen im Gesundheitssystem notwendig seien. Dazu gehört für ihn unter anderem eine weitere Anhebung der Zusatzbeiträge als jetzt von der Koalition beschlossen wurde.“

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„Themen der Zeit“

Auf den Seiten des Online-Magazins „Themen der Zeit“ schreibt Max Michels in seinem Artikel „Homöopatie. Fluch oder Segen?“ u. a.:

Karl Lauterbach ist der Dauer-Talkshowgast mit der Fliege, der immer ein bisschen so aussieht, als würde er sich ausschließlich von homöopathischen Mittelchen ernähren. Das aber scheint nicht der Fall zu sein, wie man seinen Auslassungen unschwer entnehmen kann, denn Lauterbach von der SPD findet, die Krankenkassen adelten die Homöopathie, weil “die Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft.” Und er ist der Meinung, so sagt er dem Spiegel: “Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen”.

Ach ne… Umgekehrt wird ein Schuh daraus, Herr Lauterbach, denn die Patienten – und ich vermute sogar die meisten – möchten eigentlich nur, dass ihnen die Krankenkassen das erstatten, was ihnen hilft. … Die Mitglieder der Kassen aber als dusslige Deppen hinzustellen, die alles fressen, was ihnen die so genannten Volksvertreter – vielleicht eher “Pharmavertreter” zu nennen – vorsetzen, hat Methode und ist alles andere als neu.

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Links zum Thema:

Jürgen Windeler: die hellen und dunklen Seiten des neuen IQWiG-Chefs

Drei Ansätze zur Erklärung der Homöopathie

Seltsames „Gutachten“: Interview mit Claus Fritzsche zum Evidence Check 2: Homeopathy. Britisches Unterhaus will Homöopathie verbieten.

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Themen: Claus Fritzsche | 9 Kommentare »

9 Kommentare to “Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“”

  1. AMUNO schreibt:
    11th.Juli 2010 um 1:37 pm

    Es geht leider nicht nur um den Spiegel. Hier ein kleiner Artikel zu meinen leider eigenen Erfahrungen mit dem Focus…

    http://www.literaturasyl.de/?p=3042

    Hier guter Artikel und man muss viel, viel öfters auf das Thema aufmerksam machen.

    Gruß

    AMUNO

  2. Twitter Trackbacks for Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“ | H.Blog: Homöopathie & Forschung [psychophysik.com] on Topsy.com schreibt:
    12th.Juli 2010 um 7:31 am

    [...] Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopath… psychophysik.com/h-blog/?p=11330 – view page – cached „Nur 35 Prozent der deutschen Bürger vertrauen Journalisten.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die Prof. Dr. Wolfgang Donsbach von Tweets about this link [...]

  3. Homöopathie im Visier des Spiegel Online « Annas Blog schreibt:
    12th.Juli 2010 um 3:01 pm

    [...] der Artikel von SPON zum lesen. Allerdings wird hier klar und deutlich, dass es sich nur um einseitige und teilweise fehlerhafte Berichterstattung [...]

  4. Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmungsmache und eine erschreckende Unkenntnis der Sachlage. | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    13th.Juli 2010 um 8:39 am

    [...] Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopath… | [...]

  5. Pressespiegel: Homöopathie, Karl Lauterbach und das Sommerloch 2010 | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    13th.Juli 2010 um 3:42 pm

    [...] die große Illusion“ einen wahren Besuchersturm auf die kritischen H.Blog-Beiträge „Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE“ und „Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL“ ausgelöst hat. Inzwischen ist Lauterbachs Vorschlag [...]

  6. „Lauterbach fordert Zweiklassen-Medizin.“ - Offener Brief des DZVhÄ an Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    14th.Juli 2010 um 9:15 am

    [...] Edzard Ernst (GWUP-Sympathisant) sowie eine GWUP-nahe Seilschaft in der SPIEGEL-Redaktion (siehe: Schleichwerbung für EsoWatch.com). Das Verschweigen der Gegenposition sowie der eigenen Motive gehört unter selbst ernannten [...]

  7. Keine Homöopathie für Kassenpatienten? « Private Krankenversicherung: Aktuelle Nachrichten und Neuigkeiten schreibt:
    15th.Juli 2010 um 5:08 am

    [...] der Homöopathie spricht, muss das Ähnlichkeitsprinzip prüfen und nichts anderes.”) [1] [2] [3] und Denker.net (“unwissenschaftlicher Nonsense und sollte von der gesetzlichen [...]

  8. Breites Echo auf SPIEGEL, Homöopathie & Schüttelfrust | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    21st.Juli 2010 um 10:47 am

    [...] ans Tageslicht. Nun also die unterhaltsame homöopathische Kriegsberichterstattung des SPIEGEL (1, 2,). So viel Wünsche das fachliche und journalistische „Niveau“ des Titelthemas [...]

  9. Marc Scheloske und die Schlangengrube ScienceBlogs: Cyber-Mobbing, Agitation, Fanatiker und militante „Skeptiker“. | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    28th.November 2010 um 11:27 am

    [...] großen Redaktionen haben. So gibt es z. B. in der Redaktion des SPIEGEL eine Seilschaft, die offen für den anonymen Internet-Pranger EsoWatch.com Schleichwerbung macht. Der Stil, mit dem Veronika Hackenbroch und Markus Grill gegen die Homöopathie agitieren (im [...]

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