« Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: „Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen“ | Home | Pressespiegel: Homöopathie, Karl Lauterbach und das Sommerloch 2010 »
Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmungsmache und eine erschreckende Unkenntnis der Sachlage.
Von Claus Fritzsche | 13.Juli 2010
Der gestrige Blogbeitrag „Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: ‚Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen‘“ bescherte diesem Blog einen Besucherrekord. So ist das, wenn der SPIEGEL ein kontrovers diskutiertes Thema wie die Homöopathie im Stile der britischen Boulevardpresse emotional und polarisierend aufbläht, ein kritischer Kommentar jedoch dank Google nur einen Klick entfernt ist. Der sehr hohe Unterhaltungswert des SPIEGEL Titelthemas „Homöopathie – die große Illusion“ wird von mir neidlos anerkannt. Dass SPIEGEL-Leser jedoch entgegen der Eigenwerbung des Verlags nicht zwangsläufig mehr wissen, darauf weist nun auch die Carstens-Stiftung mit folgender Pressemeldung hin, die diverse Falschdarstellungen und Plattitüden des SPIEGEL korrigiert:

(Essen, 12.07.2010) Es war eine Frage der Zeit, bis sich die gesundheitspolitische Debatte auf die Komplementärmedizin ausdehnt. Den Stein ins Rollen bringt nun die Titelstory der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. Dass gerade die Homöopathie als Aufhänger herhalten muss, verwundert nicht. Sie ist das Verfahren innerhalb der Komplementärmedizin, bei dem die Meinungen am weitesten auseinander gehen. Einige Politiker nehmen die Aussagen im SPIEGEL nun zum Anlass, sich über die Rolle der Homöopathie in der GKV zu äußern.
x
Pragmatismus statt Grabenkampf
Der SPIEGEL-Beitrag selbst trägt die Überschrift „Der große Schüttelfrust“ Die Rede ist von unversöhnlicher Gegnerschaft zwischen Anhängern und Gegnern, zwischen „hemmungslos Gläubigen und fundierten Kritikern“, der Ton werde nun „rau(h)er, die Auseinandersetzung rabiater.“ Das Gegenteil ist der Fall: In der Versorgungsrealität (Arztpraxen, Krankenhäuser, Ärztekammern, Krankenkassen, medizinische Fakultäten) gibt es zahlreiche gute Beispiele für ein funktionierendes Miteinander. Unabhängig von Gesundheitspolitik und Lobbyismus tritt an die Stelle des ideologischen Grabenkampfes, den uns der Autor aufdrängen will, ein Pragmatismus, der sich am Wohle und an den Wünschen der Patienten orientiert.
x
Homöopathie an Universitäten
Selbst an den medizinischen Fakultäten der Universitätskliniken gibt es zunehmend Bereitschaft zur Kooperation: An vielen Universitäten ist die Homöopathie fester Lehr-Bestandteil im Querschnittsbereich 12, der verpflichtend unterrichtet wird. Alleine im Sommersemester 2010 bot darüber hinaus fast jede dritte Universität das Wahlpflichtfach „Homöopathie“ den angehenden Medizinern an. Der SPIEGEL bemüht sich indes alte Feindbilder wieder aufleben zu lassen und Gräben auszuheben, die längst zugeschüttet waren. Der Versuch, die Anhänger beider Seiten erneut gegeneinander aufzubringen, hilft in der Sache nicht weiter. Und Sachlichkeit ist dringender denn je angeraten - leider fehlt es dem Beitrag darin in zentralen Punkten:
x
1. Zur Aussage, die Wirksamkeit der Homöopathie sei wissenschaftlich widerlegt
Der SPIEGEL behauptet, es gäbe „nicht den geringsten überzeugenden Beweis dafür, dass homöopathische Kügelchen irgendetwas anderes bewirken als einen Placeboeffekt.“ Diese Aussage ist nachweislich falsch (es sei denn man interpretiert das Wörtchen „überzeugend“ so, dass nichts überzeugend sein kann, was nicht in das Weltbild des Autors passt). Moderne Wirksamkeitsnachweise (im Sinne randomisierter placebokontrollierter Studien) liegen zum Beispiel dafür vor, dass das homöopathische Medikament Galphimia glauca wirksam in der Behandlung des Heuschnupfens ist, dass eine individualisierte homöopathische Behandlung kindlicher Durchfallerkrankungen die Häufigkeit und Schwere der Stühle im Vergleich mit einem Placebo deutlich senken kann, oder dass eine homöopathische Behandlung die Schmerzen von Fibromyalgiepatienten lindert. Deshalb wurde die Homöopathie in die offizielle Leitlinie zur Behandlung von Fibromyalgie aufgenommen.
Es kann also keine Rede davon sein, dass die Homöopathie „widerlegt“ ist. Es ist eine Mär, dass „seit mindestens zehn Jahren alle gutgemachten, systematischen Reviews und Metaanalysen einheitlich zu diesem Ergebnis gekommen sind“. Wer sich die Schlussfolgerungen dieser Arbeiten durchliest, wird vorsichtig positive und überwiegend negative Bemerkungen finden, aber keine, in der von einem „Beweis“ der Nicht-Wirksamkeit gesprochen wird. In seinen Formulierungen ist der SPIEGEL leider insgesamt sehr unscharf. Wissenschaftlich klar definierte Begriffe wie Nutzen, Wirkung und Wirksamkeit werden wahllos miteinander vermengt. So versteigt sich der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Rainer Hess, laut SPIEGEL zu der Behauptung, der Nutzen der Homöopathie sei nicht belegt. Was er wahrscheinlich meint ist etwas vollkommen anderes: nämlich die spezifische Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel. Dass eine homöopathische Behandlung dem Patienten nutzt, kann mittlerweile als unumstritten gelten.
x
2. Zum Stellenwert der Aktion 10:23 in Großbritannien
Dass Wissenschaftlichkeit nicht in der Absicht des SPIEGEL-Artikels liegt, zeigt sich auch darin, dass die englische Protestaktion gegen die Homöopathie „10:23“ an prominenter Stelle im Beitrag platziert ist, obwohl ihr wissenschaftlicher Aussagewert gleich null ist. Es ist mehr als befremdlich, über die Problematik angeblich geringwertiger Studien zur Homöopathie zu spekulieren und gleichzeitig eine medizinethisch äußerst fragwürdige Kampagne als Beleg für die Unwirksamkeit heranzuziehen.
[Anmerkung der H.Blog-Redaktion: Siehe hierzu auch der Beitrag „Homöopathie und UK-Pharmalobbyismus. DZVhÄ-Chef Curt Kösters: ‚Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!‘“]
x
3. Zur Forderung von Prof. Karl Lauterbach, die Erstattung der Homöopathie solle verboten werden
Die gesetzlichen Krankenversicherer können die homöopathische Behandlung erstatten, sie müssen es aber nicht! Die Forderung von Lauterbach, eine freiwillige Leistung zu verbieten, macht wenig Sinn. Einerseits soll der Wettbewerb der Krankenkassen untereinander gestärkt werden, andererseits werden Gestaltungsräume eingeschränkt? Der Schlingerkurs geht weiter.
Warum etwa die Hälfte der Kassen Homöopathie erstattet, hat verschiedene Gründe. Diese müssen jedenfalls überzeugend sein, denn die homöopathische Behandlung ist augenscheinlich erfolgreich; und sie entspricht dem Wunsch der Versicherten.
[Anmerkung der H.Blog-Redaktion: Nach Aussage des Online-Magazins Heilpraxisnet.de weist der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Gesundheitsausschuss, Jens Spahn, darauf hin, dass die Wahltarife für Naturheilverfahren unter der rot-grünen Bundesregierung eingeführt worden waren und er sie nun gerne rückgängig machen würde. Welche Position die im Bundestag vertretenen Parteien vor der letzten Bundestagswahl vertreten haben, das zeigen übrigens die folgenden Interviews mit Dr. Marlies Volkmer, SPD, Birgitt Bender, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Annette Widmann-Mauz, CDU/CSU, Dr. Konrad Schily, FDP. Dies zur Halbwertszeit von Wahlversprechen. Vielleicht ist der Begriff ja im Sinne von „sich versprechen“ bzw. „einen Fehler machen“ zu verstehen. Der eigenen Linie konsequent treu geblieben ist BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.]
x
4. Zu den Kosten für homöopathische Arzneimittel
Seit der Gesundheitsreform 2004 dürfen naturheilkundliche und homöopathische Arzneimittel für Erwachsene mit wenigen Ausnahmen nicht mehr erstattet werden. Die Kosten tragen die Versicherten, eine Belastung für das Gesundheitssystem entsteht hieraus nicht. Vor der Reform lagen die Kosten für die Erstattung homöopathischer Arzneimittel unter einem Prozent des gesamten Arzneimittelbudgets.
x
5. Zu den Aussagen des designierten IQWIG-Chefs Prof. Jürgen Windeler
Windelers Behauptung, „Die Homöopathie ist ein spekulatives, widerlegtes Konzept“, ist nicht haltbar. Wie fast alle, die über Homöopathie reden, begeht er den Fehler, die Homöopathie über die Potenzierung zu definieren. Das zentrale Grundprinzip der Homöopathie ist aber nicht die Potenzierung, sondern das Ähnlichkeitsprinzip („Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden“; nicht: „Gleiches mit Gleichem“, wie der SPIEGEL schreibt). Wer vom Konzept der Homöopathie spricht, muss das Ähnlichkeitsprinzip prüfen und nichts anderes. Insofern ist das „homöopathische Konzept“ weder belegt noch widerlegt.
Davon abgesehen meint Windeler: „dazu muss man auch gar nicht weiterforschen, die Sache ist erledigt.“ Er ignoriert damit den Stand der Forschung und den Willen der Bevölkerung. Wenn Wissenschaft zum Selbstzweck wird und sich nicht um die Probleme der Patienten kümmert, braucht sich Windeler nicht im SPIEGEL zu beklagen, „dass es den Menschen egal sei, zu welchen Erkenntnissen die Wissenschaft gelange.“ Forschung zur Homöopathie ist eindeutig im Interesse der Bevölkerung; weitere Forschung ist dringend erforderlich.
[Anmerkung der H.Blog-Redaktion: Sieher hierzu auch der Kommentar „Jürgen Windeler: die hellen und dunklen Seiten des neuen IQWiG-Chefs“, in dem es u. a. um den Eindruck geht, dass Jürgen Windeler es mit der Wissenschaft nicht ganz so ernst nimmt, wenn es um Themen wie z. B. die Komplementärmedizin geht, die vom Skeptiker-Verein GWUP e.V. (hier ist Windeler Mitglied) mit großem Fanatismus bekämpft werden.]
x
6. Zu den Aussagen von Prof. Edzard Ernst
So genannte Beobachtungsstudien bringen laut Ernst jeden „Methodiker nur zu einem milden Lächeln“, da man damit „jeden Unsinn belegen“ kann. Das Gegenteil ist der Fall: Wegen Ihrer Komplexität bringen sie einen Methodiker eher zum Schwitzen als zum Lächeln.
Beobachtungsstudien sind das wichtigste Instrument zur Beschreibung der Versorgungswirklichkeit. Sie bilden einen wichtigen Baustein in der Beurteilung, ob und unter welchen Umständen eine Therapie von Nutzen ist. Unsinn wird nur dann daraus, wenn die Ergebnisse nicht angemessen interpretiert werden.
Im Übrigen ist es bezeichnend, dass der Autor ausgerechnet Ernst als Kronzeugen gegen die Homöopathie ins Feld führt. Im SPIEGEL heißt es: „An Ernst prallen die Argumente der Homöopathen ohnehin ab wie an einer Betonwand.“
[Anmerkung der H.Blog-Redaktion: Siehe hierzu auch das folgende Interview mit mir bei Heilpraxisnet.de, in dem es um den Vorwurf der bewussten Irreführung durch Prof. Edzard Ernst geht sowie die folgende Buchrezension zu Ernsts Buch „Gesund ohne Pillen“.]
x
7. Zur Aussage, die Karl und Veronica Carstens-Stiftung fördere die Erforschung der Homöopathie „wohlwollend“
Diese Aussage ist falsch. Wissenschaft ist nach dem Verständnis der Carstens-Stiftung per se ergebnisoffen, nicht „wohlwollend“. Valide Forschungsergebnisse dürfen nicht von institutionellen oder persönlichen Interessen geprägt sein. Die Publikationspolitik der Stiftung belegt diese Haltung eindeutig: Negative Ergebnisse werden genauso vorbehaltlos und in vollem Umfang publiziert wie positive. Dass diese Praxis in der pharmazeutischen Industrie hingegen nicht gepflegt wird, weiß der Autor des SPIEGEL-Beitrags am besten: In seinem Buch „Kranke Geschäfte, wie die Pharmaindustrie uns manipuliert“ beschäftigt er sich auf fast 300 Seiten mit Politik, Forschung und Lobbyarbeit der Pharmakonzerne.
[Anmerkung der H.Blog-Redaktion: Die Carstens-Stiftung hat eine Menge Geld investiert, um z. B. die sog. Leipziger Rattendarm-Experimente der Professoren Nieber und Süß zu überprüfen. Die unabhängige Überprüfung durch den angesehenen Veterinärmediziner Prof. Dr. Holger Martens von der Freien Universität Berlin war negativ und wurde (selbstverständlich) publiziert. Siehe hierzu auch: „Sind homöopathische Arzneimittel isoliert und spezifisch wirksam? Replikation der Leipziger Rattendarm-Experimente ist gescheitert“. Wäre die SPIEGEL-Behauptung korrekt, so hätte sich die Carstens-Stiftung das hier investierte Geld komplett sparen können oder die Ergebnisse zurückhalten können. Ziel des SPIEGEL-Autoren scheint es zu sein, die Carstens-Stiftung mit einer unbelegten und rotzfrechen Behauptung zu diskreditieren - Agitprop der Extraklasse.]
x
8. Zur Aussage, Homöopathen seien Impfgegner
Leider wiederholt der SPIEGEL ein häufig geäußertes Vorurteil ohne weitergehende Recherche. Bislang gibt es keine einzige Erhebung, die gezeigt hat, dass „die unter Homöopathen beliebte Impfgegnerschaft“ existiert. Im Gegenteil: Die einzige Erhebung bei Allgemeinärzten und Kinderärzten zu ihrem Impfverhalten kam zu dem Ergebnis, dass Homöopathen nicht kategorisch als Impfgegner eingestuft werden können. (http://www.carstens-stiftung.de/nachwuchs/promotionsfoerderung/abstracts/hom/lehrke.pdf)
x
9. Krötengift und Nazi-Homöopathie
Der Versuch die Homöopathie mit skurrilen Beispielen aus der „Materia Medica“ absonderlich erscheinen zu lassen, ist nicht neu. Auch der Hinweis auf die Aktivitäten der Nazis ist ein von Homöopathie-Gegnern viel zitierter Umstand. Zur sachlichen Diskussion tragen diese Diskreditierungsversuche nicht bei. Vielmehr wirft die Wahl dieser Beispiele Licht auf die Intentionen des Autors.
[Anmerkung der H.Blog-Redaktion: Siehe auch der Verweis auf Schleichwerbung für das illegale Denunziationsportal EsoWatch.com bei SPIEGEL ONLINE, welches ebenfalls gerne mit (nachweislich falschen) Nazi-Vergleichen spielt, aus der gleichen ideologischen Ecke wie der SPIEGEL-Autor kommt und gegen das seit Ende Juni 2010 staatsanwaltschaftliche Ermittlungen laufen.]
x
Fazit:
Der Artikel im SPIEGEL wird die Debatte um die Homöopathie, und die Komplementärmedizin im Allgemeinen anregen. Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung als Wissenschaftsorganisation und ihre Fördergemeinschaft „Natur und Medizin e.V.“ als Patientenvertretung begrüßen die Diskussion, solange Fakten und Argumente im Mittelpunkt stehen. Agitation, Stimmungsmache und eine erschreckende Unkenntnis der Sachlage, wie der SPIEGEL sie vorträgt, bringen die Sache nicht weiter.
x
x
x
Links zum Thema:
Drei Ansätze zur Erklärung der Homöopathie
NEU: Pressemitteilung des DZVhÄ „Der SPIEGEL und die Homöopathie“
x
x
Themen: Claus Fritzsche |








13th.Juli 2010 um 9:04 am
[...] Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmung… psychophysik.com/h-blog/?p=11477 – view page – cached Der gestrige Blogbeitrag „Seichter „Wissenschaftsjournalismus“ bei SPIEGEL ONLINE: ‚Krankenkassen sollen sich Homöopathie sparen‘“ bescherte diesem Tweets about this link [...]
13th.Juli 2010 um 9:49 am
[...] Weise vor, was passiert, wenn man schneller schreibt, als man lesen und denken kann.“ | Home | Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmung… [...]
14th.Juli 2010 um 9:15 am
[...] 2. Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimm… [...]
15th.Juli 2010 um 5:08 am
[...] der Homöopathie spricht, muss das Ähnlichkeitsprinzip prüfen und nichts anderes.”) [1] [2] [3] und Denker.net (“unwissenschaftlicher Nonsense und sollte von der gesetzlichen [...]
17th.Juli 2010 um 10:59 am
[...] Carstens-Stiftung korrigiert SPIEGEL „Homöopathie – die große Illusion“. Agitation, Stimmung… | Home | „Lauterbach fordert Zweiklassen-Medizin.“ - Offener Brief des DZVhÄ an Prof. Dr. Karl [...]
21st.Juli 2010 um 10:47 am
[...] ans Tageslicht. Nun also die unterhaltsame homöopathische Kriegsberichterstattung des SPIEGEL (1, 2,). So viel Wünsche das fachliche und journalistische „Niveau“ des Titelthemas „Homöopathie, [...]