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The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al. 2005 hin

Von Claus Fritzsche | 15.November 2008

Das Journal of Clinical Epidemiology und Homeopathy publizierten soeben zwei spektakuläre Studien, welche die 2005er Meta-Analyse von Shang et al. »Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects?« untersuchen und grobe Fehler dokumentieren.

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Nachtrag Dezember 2010: Interview mit Dipl.-Stat. Rainer Lüdtke, Biometriker der Karl und Veronica Carstens-Stiftung, im DZVhÄ Homöopathie.Blog:

Die Metaanalyse von Matthias Egger auf dem Prüfstand. Interview mit Rainer Lüdtke. (→ The Lancet → Homöopathie)

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Zwei im Oktober veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten ragen aus dem Grundrauschen des homöopathischen Publikationsalltags wie riesige Türme markant heraus. A. L. B. Rutten und C. F. Stolper gingen in Homeopathy der Frage nach, warum die Publikationen von Linde et al. 1997 und von Shang et al. 2005 zu so verblüffend gegensätzlichen Ergebnissen kamen. Und gemeinsam mit R. Lüdtke beleuchtete A. L. B. Rutten dann nochmals im Journal of Clinical Epidemiology, wie sich die Ergebnisse von Meta-Analysen durch die jeweiligen Selektionskriterien flexibel formen lassen. Sollten sich erste Gerüchte bestätigen, dass die Forschergruppe um Prof. Dr. med. Matthias Egger, Aijing Shang und Kollegen die Ergebnisse nicht kommentieren will (d. h. Rutten, Stolper und Lüdtke ihrerseits keine Fehler nachweist), so hätten die neuen Publikationen die Qualität eines wissenschaftlichen Erdbebens der Stärke 9. Frei nach Charles Francis Richter: Zerstörung (einer von The Lancet konstruierten Legende) in Bereichen von tausenden Kilometern.

»Homeopathy«: Heterogene Daten bei Shang et al.

A. L. B. Rutten, C. F. Stolper: The 2005 meta-analysis of homeopathy: the importance of post-publication data, doi:10.1016/j.homp.2008.09.008

A. L. B. Rutten und C. F. Stolper kommen in Homeopathy zu dem Schluss: »Re-analysis of Shang’s post-publication data did not support the conclusion that homeopathy is a placebo effect. The conclusion that homeopathy is and that conventional is not a placebo effect was not based on comparative analysis and not justified because of heterogeneity and lack of sensitivity analysis Die Autoren halten die Ergebnisse von Shang et al. 2005 für fehlerhaft und unbrauchbar, da heterogene Studien ausgewertet und eine Sensitivitätsanalyse versäumt wurde. Mit anderen Worten: Shang et al. verglichen Äpfeln mit Birnen … bzw. Seepferdchen mit Planierraupen. In der Publikationsdatenbank von Science Direct wird die Arbeit übrigens unter dem Schlüsselwort »quality bias« archiviert. Das bedeutet so viel wie »Verzerrung aufgrund grober handwerklicher Fehler« und ist in der Wissenschaftspublizistik (zum Glück) ein selten gebrauchter Begriff.

»Journal of Clinical Epidemiology«: Selektionsbias

R. Lüdtke, A.L.B. Rutten: The conclusions on the effectiveness of homeopathy highly depend on the set of analyzed trials, doi:10.1016/j.jclinepi.2008.06.015

A. L. B. Rutten und R. Lüdtke ziehen im Journal of Clinical Epidemiology das Fazit: »The meta-analysis results change sensitively to the chosen threshold defining large sample sizes. Because of the high heterogeneity between the trials, Shang’s results and conclusions are less definite than had been presented.« Die negativen – für die Placebo-These ausschlaggebenden – Ergebnisse von Shang et al. 2005 werden laut Rutten und Lüdtke primär durch eine einzige selektierte Studie beeinflusst. Das heißt nichts anderes, als dass das von The Lancet 2005 proklamierte »Ende der Homöopathie« auf einem Selektionsbias und einer durch eine einzige (!) Studie verursachten Verzerrung basiert. Was für ein Kracher!

Bei genauer Betrachtung weisen Rutten, Stolper und Lüdtke auf Fehler hin, die in einem wissenschaftlichen Medium mit der Reputation des Lancet nicht passieren dürfen. Selektionsbias sollte im Vorfeld von den Autoren selbst, oder spätestens von den am Peer-Review-Prozess beteiligten Kollegen aufgedeckt werden. Und so verwundert es auch nicht, dass Prof. Dr. med. Matthias Egger es ablehnte, die beiden Studien zu kommentieren. Diese Behauptung stellen zumindest gleich zwei Pressemeldungen auf (→ NCH: »New evidence for homeopathy«, → ECH: »New evidence for homeopathy«). Ist es korrekt, was das European Committee for Homeopathy und das National Center of Homeopathy gemeinsam behaupten (»Prof. Egger has declined to comment on these findings.«), so spräche dies Bände. Egger würde damit auch der Aussage von Lüdtke und Rutten, »Homeopathy had a significant effect beyond placebo«, nicht widersprechend. Welch ein Balsam für die empfindlichen Homöopathen-Seelen. Das wäre eine 180-Grad-Wende vom »Ende der Homöopathie« hin zu einer Wirkung »weit über Placebo hinaus«.

Nachtrag vom 19.11.2008: Grundlage für die Meldungen des NCH und ECH ist eine offizielle Pressemeldung des Verlags Elsevier, der übrigens auch THE LANCET publiziert. Der Hinweis »Prof. Egger has declined to comment on these findings.« dürfte somit vertrauenswürdig sein. Und es ist auch anzunehmen, dass Matthias Egger im Rahmen des Peer-Review-Prozesses schon im Vorfeld die Möglichkeit hatte, die Daten noch vor Veröffentlichung zu kommentieren. Elsevier beginnt mit den Worten: »Two new studies conclude that a review which claimed that homeopathy is just a placebo, published in The Lancet, was seriously flawed

Neben den homöopathischen (und mit Sicherheit nicht neutralen) Interessen-Verbänden NCH und ECH wird die Elsevier-Pressemitteilung übrigens auch von der renommierten International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR) verbreitet. Auf der Webseite der ISCMR heißt es aktuell ebenfalls: »Two new studies conclude that a review which claimed that homeopathy is just a placebo, published in The Lancet, was seriously flawed. Please click here for more information.«

Haben Sie Interesse an einem Blick auf die nicht uninteressante Vorgeschichte?

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2005: »Das Ende der Homöopathie!?«

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Die Medizinzeitschrift The Lancet veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 27.08.2005 eine Arbeit des Schweizer Sozial- und Präventivmediziners Matthias Egger und seiner Mitarbeiter von der Uni Bern, die in einer Homöopathie und Allopathie vergleichenden Meta-Analyse die Frage stellten: »Sind die klinischen Effekte der Homöopathie Placebo-Effekte?« (→ »Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy.«). Auf der Grundlage der Schlüsse von Shang et al. rief The Lancet damals in einem Editorial das »Ende der Homöopathie« aus und tat kund, zukünftig keine Studien mehr zur Homöopathie zu publizieren.

Auch wissenschaftliche Fachzeitschriften betreiben Marketing und PR und müssen Auflage sowie Abozahlen im Hinterkopf behalten. In Boulevard-Zeitungen sind es die barbusigen Frauen und reißerischen Schlagzeilen auf der Titelseite, in Nature, New Scientist und The Lancet erfüllen spektakuläre Studien oder polarisierende Kommentare einen ähnlichen Zweck. »Nur Erfolgsmeldungen sind in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichungsfähig« berichtet das Handelsblatt am 13.11.2008 und erlaubt einen Blick hinter die schillernden Kulissen der Wissenschaftspublizistik. Die Datenbank PubMed Central wurde vom National Institute of Health mit gutem Grund geschaffen, um Forscher vor autoritären Wissenschaftsstrukturen zu schützen. So what? Das von The Lancet mehr proklamierte als wissenschaftlich belegte »Ende der Homöopathie« wird 2005 ein voller Medienerfolg. Der Image- und Reputationsverlust für die 1823 gegründete medizinische Fachzeitschrift folgt mit etwas Verspätung.

Noch 2005 veröffentlichte The Lancet einen Leserbrief, in welchem Harald Walach, Wayne Jonas und George Lewith drei Aspekte der Egger-Studie kritisierten (The Lancet, Vol 366, Dezember 17/24/31, 2005):

++++++++++++ LANCET-LESERBRIEFE 2005 +++++++++++++++

Kritikpunkt Nr. 1: Keine der von Shang et al. untersuchten acht Studien wertete individualisierte klassische Homöopathie aus, wie sie in Europa allgemein praktiziert wird. (Anmerkung CF: Die von Aijing Shang und Kollegen untersuchten Studien betrafen ausschließlich standardisierte Homöopathie, bei der alle Patienten das gleiche Präparat erhalten. Gemäß der folgenden Beschreibung von Dr. med. Martin Bündner hat die Vergabe standardisierter Mittel jedoch NICHTS mit Homöopathie im klassischen Sinne, wie sie von Hahnemann konzipiert wurde, zu tun.)

Kritikpunkt Nr. 2: Walach, Jonas und Lewith beanstanden weiterhin, dass die sechs ausgewählten konventionellen Studien aufgrund der Selektionskriterien (Merkmale der Studien) nicht mit den ausgewählten Homöopathie-Studien vergleichbar seien.

Kritikpunkt Nr. 3: Die Kritiker weisen darauf hin, dass die Differenz Placebo versus Verum keine Aussage hinsichtlich des spezifischen Nutzens einer Therapie zulässt, da viele komplementärmedizinische Therapieverfahren extrem starke nicht-spezifische Therapieeffekte auslösen. Als Folge enthält auch die Placebogruppe einen starken Wirkeffekt, der auf das therapeutische Setting zurückzuführen ist und erst durch einen Vergleich mit konventionell behandelten Probanden auffällt. (Anmerkung CF: siehe hierzu auch »Der spezifische Placeboeffekt« von Klaus Linde und mein Blog-Beitrag »Randomisierte klinische Studien (RCT), vom Goldstandard zum Sorgenkind«).

Walach, Jonas und Lewith schließen mit den Worten: »The challenge ist not to be better than placebo, but to produce the largest clinical effect, safely and ethically. We believe that homoeopathy has been inadequately tested in this context.« (Anmerkung CF: Dieser für Laien zunächst schwer verständliche Aspekt wird nachvollziehbar, wenn man die Ergebnisse der gerac-Akupunkturstudien heranzieht. Echte Akupunktur und Placebo-Akupunktur zeigten fast keinen Unterschied, waren jedoch fast doppelt so effektiv wie eine konventionelle Therapie. Das therapeutische Setting erzeugte den von Klaus Linde »spezifischer Placeboeffekt« genannten sehr großen therapeutischen Nutzen sowohl in der Verum- als auch in der Placebogruppe. Eine konventionelle Therapie hatte weder das therapeutische Setting noch den starken Wirkeffekt.)

The Lancet publizierte im Dezember 2005 noch einen weiteren kritischen Leserbrief. Da mir nur die Lancet-Seite 2081 vorliegt, fehlt leider der Name dieser Person (wahrscheinlich Klaus Linde, Autor der 1997 publizierten Vorläufer-Studie). Er kritisiert die Arbeit von Shang et al. wie folgend:

Kritikpunkt Nr. 4: Die Autoren befolgten nicht die akzeptierten und publizierten QUORUM-Richtlinien des Lancet, wonach Meta-Analysen spezifische Daten zur Verfügung stellen müssen (u. a. »descriptive data for each trial«, »data needed to calculate effect sizes and confidence intervals«), auf deren Grundlage Dritte Aussagen überprüfen können. Der Leserbrief-Schreiber reklamiert, dass Shang und Kollegen insbesondere nicht die ausselektierten Studien, Bewertungsmaßstäbe (»quality assessments«), das Quotenverhältnis aller untersuchten Studien und die nach Selektion zum Schluss übrig gebliebenen acht Studien dokumentiert haben. Sein Fazit: »This lack of detail is unacceptable in a paper drawing a strong clinical conclusion.« (Anmerkung CF: Oder anders ausgedrückt: Wer das Ende einer Therapierichtung auf der Grundlage von nur 8 (!!!) schlampig bzw. nicht dokumentierten Studien ausruft, der muss sich über das kritische Echo unter Forscher-Kollegen nicht wundern.)

Kritikpunkt Nr. 5: Der Autor beanstandet die Zusammenfassung von Studien zu Gruppen: »Pooling of data from clinical trials make sense only if all the trials measure the same effect.« (Anmerkung CF: Auch hier wird ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen beanstandet.)

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2006: »Das Ende des deutschen Fußballs«

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In der Forschenden Komplementärmedizin veröffentlichte Dipl. Stat. Rainer Lüdtke von der Karl und Veronica Carstens Stiftung 2006 einen Beitrag, welcher »die dramatische, bis ins Absurde reichende Überinterpretation der Daten« durch Egger, Shang und Kollegen anhand eines unterhaltsamen Vergleichs verdeutlichte: »Das Ende des deutschen Fußballs«, Forschende Komplementärmedizin 2006;13;54-55.

In der gleichen Ausgabe der Forschenden Komplementärmedizin ist auch ein Kommentar von Klaus Linde, Autor der 1997 publizierten Lancet-Vorgängerstudie, der einige aus der Arbeit von Shang et al. 2005 resultierende Probleme erläutert und eine Position zwischen der vehementen Kritik (in der Homöopathie-Szene) und der euphorischen Befürwortung (in der dogmatischen Skeptiker-Szene) einnimmt. Klaus Linde weist zum Schluss indirekt auf seinen im Artikel »Der spezifische Placeboeffekt« vorgestellten Erklärungsansatz hin. Danach könnte Homöopathie (aus seiner Sicht) z. B. durch das therapeutische Setting spezifische Placeboeffekte auslösen, die wirksam und therapeutisch nützlich sind. Das Konzept der nützlichen und wirksamen spezifischen Placeboeffekte von Klaus Linde hat eine gewisse inhaltliche Nähe zum von Prof. Harald Walach postulierten Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin. Mehr dazu unter: »Randomisierte klinische Studien (RCT), vom Goldstandard zum Sorgenkind«).

Gegen die Annahme eines reinen und zu 100% wirksamen spezifischen Placeboeffekts sprechen allerdings die starken Effekte der Homöopathie in der Tiermedizin und in der Intensivmedizin. In der Intensivmedizin werden immerhin bewusstlose Menschen behandelt, die vom therapeutischen Setting wahrscheinlich nichts mitbekommen. Für einen spezifischen Effekt der Homöoathie spricht auch die spektakuläre, 2008 im Journal of Psychopharmacology publizierte Arbeit »Homeopathic pathogenetic trials produce more specific than non-specific symptoms: results from two double-blind placebo controlled trials« von H. Walach, H. Möllinger, J. Sherr und R. Schneider. Diese kannte Klaus Linde allerdings nicht, als er seinen Kommentar 2006 schrieb. Trotzdem sprechen viele Indizien für die Existenz der von Linde angenommenen spezifischen Placeboeffekte, welche allerdings sehr wohl durch spezifische Effekte der Homöopathie ergänzt werden können. Ob nun durch eine Übertragung von Information ausgelöst, wie Anhänger der Homöopathie glauben (jedoch wissenschaftlich nie belegen konnten), oder durch eine (im quantenphysikalischen Sinn) nichtlokale Korrelationen in psychophysikalischen Systemen, wie Prof. Harald Walach annimmt und experimentell untermauern kann.

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2007: Boulevard-Journalismus im Lancet

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Im Dezember 2007 publizierte The Lancet (entgegen seiner 2005er Ankündigung) eine weitere Arbeit zum Thema: »Goldacres B: Benefits and risks of homoeopathy. The Lancet; 370:1672-1673«. Handelte es sich 2005 mit Egger, Shang und Kollegen immerhin noch um Forscher, welche die Spielregeln wissenschaftlichen Publizierens zumindest kennen sollten, so wählten die Herausgeber mit Ben Goldacre nun einen Journalisten, der sehr gut polarisieren kann, fachlich jedoch komplett überfordert war. Die Carstens-Stiftung kommentiert Goldacres wie folgend:

»Die Ausgabe vom 17.11.07 enthält einen Bericht über die Situation der Homöopathen in Großbritannien sowie eine Reportage über die Homöopathie in Indien. Und schließlich einen Kommentar zur Homöopathie, den der Wissenschaftsjournalist Ben Goldacre verfasst hat. Die Motive, die den Lancet dazu getrieben haben, diese drei Texte zu veröffentlichen, bleiben weitgehend im Dunkeln. Wissenschaftliche Gründe können es nicht sein, da weder die beiden Reportagen noch der Kommentar irgendwelche neuen Daten oder Erkenntnisse enthalten. Im Gegenteil, in den Texten werden vor allem altbekannte Vorurteile und Meinungen kolportiert. Es bleibt also die Vermutung, dass der Lancet sich als Speerspitze gegen die Homöopathie zu etablieren versucht.

Goldacre zitiert tendenziös und ausschließlich solche Studien, die in sein Konzept passen. So benennt er zwar 5 Meta-Analysen zur Homöopathie, ›übersieht‹ aber eine Vielzahl weiterer Publikationen, insbesondere die Arbeit von Linde [2]. ›Übersehen‹ wurden aber auch die systematische Übersichtsarbeit von Dean [8], die Meta-Analyse von Walach [9] und die zahlreichen Meta-Analysen aus der Arbeitsgruppe um E. Ernst, z. B. zur Wirksamkeit der klassischen Homöopathie insgesamt [10], der Homöopathie bei postoperativem Ileus [11] oder von Arnica montana [12]. Nicht zu sprechen von Einzelanalysen wie Galphimia glauca bei Heuschnupfen [13], klassischer Homöopathie bei kindlicher Diarrhoe [14] oder Isopathie bei allergischer Rhinitis und allergischem Asthma [15].


Fazit: Goldacres Text ist nichts weiter als eine freie Meinungsäußerung, die mehr oder weniger wissenschaftlich gedeckt ist. Mit tatsächlicher wissenschaftlicher Arbeit, deren Kennzeichen es u. a. ist, die eigene Meinung kritisch zu hinterfragen, hat das wenig zu tun. Muss es auch nicht, schließlich handelt es sich ja um einen Kommentar. Nur der Platz, an dem der Kommentar erschienen ist, ist problematisch: Der Lancet ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die andere Ansprüche haben sollte als der Guardian, für den Goldacre normalerweise schreibt.«

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Ging es 2005 trotz schlampiger Dokumentation und »ins Absurde reichender Überinterpretation« magerer Daten noch um eine normale Kontroverse im Wissenschaftsbetrieb, so überschritt The Lancet mit seinem 2007er Kommentar von Ben Goldacre die Schwelle hin zum Kampagnen-Journalismus. Das Editorial »Gegen den Wind segeln« (Forschende Komplementärmedizin 2008;15:184-186) von Prof. Harald Walach deutet auf die Möglichkeit hin, das Pharma-Marketing und Wissenschaftspublizistik inzwischen so ungeniert hinter den Kulissen kooperieren, dass es die Spatzen von den Dächern pfeifen. Walach schreibt in einem anderen (jedoch ähnlichen) Kontext: »Ist es möglich, fragt sich der neugierige, offene, und vielleicht etwas phantasiebegabte Zeitgenosse, dass da eine ganze Industriesparte unter Druck gerät, langfristig ihre Felle davonschwimmen sieht und beschließt, ein bisschen die Theaterwindmaschine anzuwerfen?« (Forsch. Kompl. 2008; 15; 184-186). Vielleicht geht es ja nicht in erster Linie um die Homöopathie, sondern um den Smallwood Report und jährlich bis zu 190 Mio. Pfund eingesparter Arzneimittelkosten in Großbritannien.

Unter dem Titel »The Role of Complementary and Alternative Medicine in the NHS« hatte der frühere Chefvolkswirt der Barclays Bank, Christopher Smallwood, im Auftrag der Prince’s Foundation for Integrated Health eine umfassende Studie vorgelegt, in der beträchtliche Sparpotentiale für das staatliche Gesundheitssystem aufgezeigt wurden, wenn komplementäre und alternative Heilverfahren in angemessener Weise berücksichtigt würden. Peter Fisher, Director of Research des Royal London Homoeopathic Hospital, weist in diesem Zusammenhang auf einen ausgesprochen delikaten Aspekt hin (→ »Homeopathy and The Lancet«):

Das von The Lancet etwas überhastet und auf der Grundlage von nur 8 Studien ausgerufenen »Ende der Homöopathie« hatte eine interessante Vorgeschichte. Die World Health Organisation (WHO) plante 2005 die Herausgabe eines Berichts, dessen Entwurf – ähnlich wie der Smallwood Report – einen sehr großen Nutzen in der Homöopathie sah. Peter Fisher weist darauf hin, dass der WHO-Bericht noch vor Publikation in die Hände des Lancet geriet und (aus seiner Sicht) der wahre Auslöser für die – in Walachs Worten ausgedrückt – angeworfene Theaterwindmaschine war. Als Ironie betrachtet es Fisher, dass Dr. Richard Horton, Herausgeber des Lancet, Prof. Edzard Ernst in der TIMES des Vertrauensmissbrauchs bezichtigte, da er vertrauliche Daten eines den Smallwood Report betreffenden Peer-Review-Prozesses an die Öffentlichkeit verraten habe. Prof. Edzard Ernst hatte so die aus PR-Sicht sehr attraktive Möglichkeit, die Spareffekte noch vor Publikation des Smallwood Reports öffentlichkeitswirksam zu bezweifeln. Aus Sicht von Fisher hat Lancet-Herausgeber Horton sich in Hinblick auf den WHO-Bericht jedoch ähnlich verhalten.

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Bleibt die Frage, warum die Publikationen von Rutten & Stolper bzw. von Rutten & Lüdtke nicht in The Lancet publiziert wurden. Vielleicht lehnte The Lancet eine Publikation ja ab, weil die Schriftleitung ihre 2005er Ankündigung, nicht mehr zum Thema »Homöopathie« publizieren zu wollen, nun endlich … Fakten hin, Fakten her … in die Praxis umsetzen will. Wie sagte noch Hape Kerkeling ganz richtig: »Das ganze Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten!«

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Erste Reaktionen im Netz:

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International Society for Complementary Medicine Research

Die renommierte International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR) verweist auf eine Pressemeldung zum Thema:

»Two new studies conclude that a review which claimed that homeopathy is just a placebo, published in The Lancet, was seriously flawed. Please click here for more infromation.«

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Verlag Elsevier

Der wissenschaftliche Fachverlag Elsevier, u. a. Herausgeber der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet, publizierte eine eigene Pressemeldung zur Re-Analyse von Rutten, Stolper und Lüdtke. Dies ist insofern außergewöhnlich, als Elsevier die redaktionelle Arbeit seiner Publikationen gewöhnlich nicht kommentiert und die Unabhängigkeit der Redaktionen respektiert. Die Pressemeldung ist ein Hinweis darauf, dass der Verlag den beiden wissenschaftlichen Arbeiten eine hohe Bedeutung beimisst. Und sie ist ein Indiz dafür, dass sich Elsevier vor dem Hintergrund des tendenziösen und auf der Grundlage von nur 8 nicht dokumentierten Studien seitens The Lancet herbeigeredeten »Endes der Homöopathie« Sorgen um seine Reputation und Glaubwürdigkeit macht.

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Genetic Engineering & Biotechnology News

Der Informationsdienst Genetic Engineering & Biotechnology News publiziert (unvollständig und ohne Einleitung) die Pressemeldung von Peter Gold, welche dieser im Auftrag des US-amerikanischen National Center for Homeopathy (NCH) verfasste:

»The two new studies reconstructed the Lancet review and the main conclusions of that reconstruction are:

Due to a lack of funding, there are a limited number of homeopathic studies. As a result, it is quite possible to interpret homeopathic data selectively and unfavourably, which is what appears to have been done in the Lancet paper.« Link zur vollständigen Meldung bei GEN …
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Fachschaft Medizin der Universität Ulm

Der Arbeitskreis Homöopathie der Fachschaft Medizin an der Universität Ulm fast wichtige Meta-Analysen zur homöopathischen Wirksamkeitsprüfung zusammen. Link zur Webseite der Fachschaft Medizin …

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Schweizerischer Verein Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte

Der Schweizerischer Verein Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte veröffentlicht die Übersetzung eines Briefes von Ton Nicolai, Präsident des European Committee for Homeopathy (ECH). Das ECH ist der Dachverband aller europäischen homöopathischen Ärzteverbände.x

»… zwei neue Studien kommen zum Schluss, dass die in der Zeitschrift «The Lancet» publizierte Untersuchung, die behauptete, dass Homöopathie lediglich ein „placebo“ ist, schwerwiegende Mängel aufweist. … Die Überprüfung stellt die Untersuchung ernsthaft in Frage. Sie zeigt, dass Letzere auf einer bis vor kurzem geheim gehaltenen, negativen Auswahl von Studien und für die Homöopathie nachteiligen Kriterien beruht.« (Quelle: Brief von Ton Nicolai, Präsident ECH)

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The C.A.M. Report

John Russo, Jr., Doctor of Pharmacy, schreibt in The C.A.M. Report unter der Überschrift »Cooking the books against homeopathy?«:

»Were the authors lazy, unknowledgeable, or beset by bias? Maybe, but it’s really not important. The failure here is with the journal in meeting its responsibility as gatekeeper for high-quality, peer-reviewed studies. The Lancet is really more of a newspaper than a medical journal. Rapid publication is one of its attractive features for researchers. Considering the number of methodological deficiencies in the article, one wonders if the editors even bothered to have it peer reviewed.«

In einem Kommentar zu diesem Beitrag von John Russo schreibt Dana Ullman:

»I was also pleased that the Rutten/Stolper article made note of the fact that Shang acknowledged that their study disregarded adverse effects (how convenient).« Ullmann weist hier auf den Sachverhalt hin, dass Aijing Shang gegenüber Rutten und Stolper bestätigte, dass seine Meta-Analyse Risiken und Nebenwirkungen der untersuchten konventionellen Therapien ausgeklammert hat. Er kommentiert dies süffisant mit den Worten »wie bequem«, da auf diese Weise eine Verzerrung der Ergebnisse zu Gunsten konventioneller Therapien verursacht wurde.

(Bedeutung der Redensart: Cooking the books)

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Weblog »Laughing my socks off …«

»In the paper for Homeopathy (Rutten, A L B & Stolper, C F. The 2005 meta-analysis of homeopathy: the importance of post-publication data. Homeopathy (2008) 97, 169–177), Rutten and Stolper set out to answer the following questions:
- What was the outcome of Shang et al’s predefined hypotheses?
- Were the homeopathic and conventional trials comparable?
- Was subgroup selection justified?
- The possible role of ineffective treatments. Was the conclusion about effect justified?
- Were essential data missing in the original article? …

They conclusively demonstrate that for the subset of 21 high quality homeopathic trials (as defined by Shang et al), a positive or negative conclusion for homeopathy is crucially dependent on the exact number of trials selected. Re-running the data using different cut-off values for sample size indicated that all but 3 of 20 possible cut-off values lead to a significant effect for homeopathy if all higher quality trials are considered, more in line with the results of 5 earlier meta-analyses of homeopathic trials. A firm positive conclusion is found, for example, merely by omitting four trials that showed Arnica is ineffective for muscle soreness after long-distance running, a condition for which neither homeopathic nor conventional treatment provided any relief (and which one could argue hardly constitutes a medical condition in the first place, being a perfectly natural and inevitable consequence of abnormal exercise).« (Quelle: Socked! Conclusions of The Lancet’s “end of homeopathy” study discredited)

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www.fondazionericci.it

»George Lewith, Professor of Health Research at Southampton University comments: ‘The review gave no indication of which trials were analysed nor of the various vital assumptions made about the data. This is not usual scientific practice. If we presume that homeopathy works for some conditions but not others, or change the definition of a ‘larger trial’, the conclusions change. This indicates a fundamental weakness in the conclusions: they are NOT reliable.« (Quelle: ECH-Pressemeldung)

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Links zum Thema:

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H.Blog: The Lancet & Homöopathie: Reaktionen auf Rutten, Stolper und Lüdtke

openPR: »The Lancet – Neue Evidenz für die Wirkung der Homöopathie«

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Themen: Claus Fritzsche | 18 Kommentare »

18 Kommentare to “The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al. 2005 hin”

  1. Evidenzbasierte Medizin, Homöopathie, THE LANCET und »Das Ende des deutschen Fußballs« | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    15th.November 2008 um 1:53 pm

    [...] H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al. [...]

  2. DIE WELT, Homöopathie, Britta Danger und journalistische Narrenfreiheit | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    22nd.November 2008 um 1:41 pm

    [...] Frau Danger lässt uns weiterhin wissen: »Abgesehen von diesen extremen Fällen stützen die Homöopathie-Kritiker ihre Zweifel vor allem auf klinische Resultate. Im Jahr 2005 hatte The Lancet eine zusammenfassende Analyse zur Wirksamkeit der Homöopathie veröffentlicht. Mit dem Ergebnis, dass die meisten homöopathischen Mittel nicht besser als Placebos wirken.« Sollen wir Britta Danger an dieser Stelle fragen, ob sie diese Analyse je gelesen, verstanden und die wissenschaftliche Fachdiskussion dazu studiert hat? Ob sie die Replik von Dr. Friedrich Dellmour in der Deutschen Zeitschrift für klinische Forschung, den humorvollen Kommentar von Dipl. Stat. Rainer Lüdtke in der Forschenden Komplementärmedizin oder die fachliche Korrektur von Harald Walach, Wayne Jonas und George Lewith in The Lancet selbst kennt? Ob ihr die Hintergründe des Health Technology Assessments (HTA) der Schweizer Regierung bekannt sind, in dessen Rahmen die zitierte Lancet-Publikation von Shang et al. 2005 zu werten ist? (Nachtrag vom 22.11.2008: Siehe auch »The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al….) [...]

  3. The Lancet & Homöopathie: Reaktionen auf Rutten, Stolper und Lüdtke | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    23rd.November 2008 um 10:00 pm

    [...] auf die Publikationen von A. L. B. Rutten, C. F. Stolper und R. Lüdtke, die im H.Blog-Beitrag »The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al…. vorgestellt [...]

  4. Klaus Lindes spätes Eingeständnis zur Homöopathie und die Kritik an der „Egger-Studie“ | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    25th.November 2008 um 10:04 am

    [...] H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang … [...]

  5. Homöopathie, Forschung & Wissenschaft 2008 - Die Jahresbilanz des H.Blogs | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    4th.Dezember 2008 um 10:10 am

    [...] H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang … [...]

  6. Drei Ansätze zur Erklärung der Homöopathie | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    5th.Dezember 2008 um 9:59 am

    [...] Selbst die 2005 im The Lancet publizierte Meta-Analyse von Shang et al. hat im Rahmen einer nachträglichen Prüfung ergeben, dass die Effekte der Homöopathie deutlich über Placebo liegen. The Lancet hatte 2005 etwas voreilig und auf der Grundlage von nur 8 (!) schlampig bis nicht dokumentierten Studien das vermeintliche »Ender der Homöopathie« herbeigeredet, sich durch die neuen Arbeiten von Rutten, Stolper und Lüdtke jedoch gründlich blamiert. Siehe hierzu auch: H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang … [...]

  7. Dr. med. Friedrich Dellmour: »Klinische Studien und Metaanalysen in der Homöopathie« nun als HTML-Version | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    9th.Dezember 2008 um 10:21 am

    [...] H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang … [...]

  8. THE LANCET und die Rehabilitierung der Homöopathie | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    10th.Januar 2009 um 9:43 am

    [...] H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang … – Das Journal of Clinical Epidemiology und Homeopathy publizierten soeben zwei spektakuläre Studien, welche die 2005er Meta-Analyse von Shang et al. »Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects?« untersuchen und grobe Fehler dokumentieren. [...]

  9. 2008: Die H.Blog Top 15 - Homöopathie, Komplementärmedizin, Integrative Medizin und Wissenschaft | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    10th.Januar 2009 um 1:29 pm

    [...] den Abonnenten des H.Blog-Newsfeeds sorgte der Artikel »The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al….allerdings für große Aufmerksamkeit. Die Nachricht sprach sich schnell herum und bis zu 300 Leser [...]

  10. patalex schreibt:
    13th.März 2009 um 12:07 pm

    Dieser Artikel ist viel zu lang. Der Leser (zumindest ich) verliert die Übersicht. Das Problem ist, es wird statistisch unpassend nachgeforscht – kurz und ausreichend gefasst. Es existieren Beweise, dass die Homöopathie funktioniert, nur die werden nicht richtig erfasst:
    http://www.ursubstanz.com/Homeopathie/1hom-einfuehr.htm

    Warum sponsern iscmr.org und die anderen keine passenden Studien? Pures Kritisieren macht nur misstrauisch.

  11. „Insufficient information“ als Ausschlussgrund – Ein Beitrag zur Diskussion um das postulierte „Ende der Homöopathie“ | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    21st.April 2009 um 8:08 am

    [...] H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang … [...]

  12. DocCheck, Cochrane Collaboration, Homöopathie und die Pharmaindustrie | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    3rd.Mai 2009 um 10:58 am

    [...] Homöopathie«, informierte seine Leser jedoch nicht über die 2008 publizierte hoch interessante Re-Analyse von Rutten, Stolper und Lüdtke sowie eine Pressemeldung des THE LANCET herausgebenden Verlags [...]

  13. Bündnis 90/Die Grünen: Biggi Bender zum Schweizer Volksentscheid »Zukunft mit Komplementärmedizin« | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    6th.Juni 2009 um 11:00 am

    [...] dass die Ergebnisse von Shang et al. 2005 auf Selektionsbias und Qualitätsbias (!) basierten (→ H.Blog: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analysen von Shang…). Der The Lancet herausgebende Verlag Elsevier publizierte daraufhin eine Pressemeldung mit der [...]

  14. Depression: MONITOR, Publikationsbias und ein bedenklicher IQWiG-Vorbericht | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    12th.Juni 2009 um 10:55 am

    [...] sein, die lieber spektakuläre Innovationen und Erfolge darstellen als Fehlschläge (→ Ausnahme: Homöopathie). Die wahrscheinlich häufigste Ursache für Publikationsbias ist jedoch das kommerzielle Interesse [...]

  15. Interview mit Curt Kösters (DZVhÄ): Ärzte Zeitung, Durchfall und die homöopathische Selbstbehandlung | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    14th.September 2009 um 11:22 am

    [...] Begleitkommentar mit dem etwas großspurigen Titel „Das Ende der Homöopathie“ versehen wurde. Einige Leute, die sich ein wenig mit Statistik auskennen, haben nun drei Jahre später nachgewiesen, dass diese Meta-Analyse mit bestimmten Festlegungen [...]

  16. Lars Fischer im Münchhausen-Test: »Homöopathie an der Uni Magdeburg« (FISCHBLOG bei Scilogs.de) | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    3rd.November 2009 um 9:32 pm

    [...] LANG: The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et… [...]

  17. Seltsames „Gutachten“: Interview mit Claus Fritzsche zum Evidence Check 2: Homeopathy. Britisches Unterhaus will Homöopathie verbieten. | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    3rd.März 2010 um 11:32 am

    [...] The Lancet & Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al. 2… [...]

  18. H.Blog im Gespräch: Vorsicht Wikipedia + Erfolg der Pharmalobby im britischen Unterhaus (Homöopathie) | H.Blog: Homöopathie & Forschung schreibt:
    9th.März 2010 um 9:33 am

    [...] Aussagen deuten darauf hin, dass die Grundlage des Papiers die Meta-Analyse von Shang et al. Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? ist. Auch der Lancet stützte sich 2005 auf diese, wie es hieß, größte Homöopathie-Studie aller [...]

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