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Gardasil: 13 Wissenschaftler fordern Neubewertung der Empfehlung für die HPV-Impfung
Von Claus Fritzsche | 28.November 2008
Die Universität Bielefeld berichtet in einer Pressemeldung vom 26.11.2008, dass die Wirksamkeit der heftig beworbenen Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV-Impfung) nach Aussagen von dreizehn Wissenschaftlern führender deutscher Forschungseinrichtungen nicht angemessen geprüft worden ist.

Foto: Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
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In der Pressemeldung heißt es: »… Die Prüfung durch die STIKO erfolgte zu einem Zeitpunkt als die Daten aus den entscheidenden Studien noch gar nicht vorlagen. Besonders relevante Daten sind bis heute nicht veröffentlicht worden. In eigenen Recherchen fanden die unterzeichnenden Wissenschaftler Hinweise darauf, dass die Wirksamkeit deutlich niedriger liegen kann als bisher angenommen. Einige der Zahlen, welche die STIKO ihrer Entscheidung zu Grunde gelegt hatte, sind zudem überhaupt nicht nachvollziehbar. …«
Die Stellungnahme wurde von den folgenden Wissenschaftlern unterzeichnet:
Prof. Martina Dören, Prof. Wolf-Dieter Ludwig (Charité, Berlin)
Prof. Rolf Rosenbrock (WZB, Berlin)
Dr. Ansgar Gerhardus, Prof. Claudia Hornberg, Prof. Oliver Razum (Universität Bielefeld)
Prof. Petra Kolip, Corinna Schach, Prof. Norbert Schmacke (Universität Bremen)
Prof. Jürgen Windeler (MDS, Essen)
Prof. Ferdinand M. Gerlach (Universität Frankfurt)
Prof. Michael M. Kochen (Universität Göttingen)
Prof. Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg)
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Link zum Manifest: »Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und ein Ende der irreführenden Informationen«
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stern & Süddeutsche Zeitung:
Das Magazin stern weist in in einem aktuellen Bericht darauf hin, dass der (für Deutschland zuständige) Gardasil-Hersteller Sanofi-Pasteur MSD sich weigert, wichtige Studiendaten zur Verfügung zu stellen. »Das große Problem: Es fehlen wichtige Daten der großen Studien, in denen die Wirksamkeit der Impfstoffe untersucht wurde. Die Hersteller haben sie zwar, sie rücken aber nicht raus.«
Und Christina Berndt schreibt am 26.11.2008 in der Süddeutschen Zeitung: »›Es gibt nur sehr wenige unabhängigen Informationen‹, beklagt Ingrid Mühlhauser, die kursierenden Nachrichten wirkten beinahe gleichgeschaltet. Selbst Krankenkassen, Ärzteverbände, Patientenvertreter, Krebsgesellschaften und Medien sprechen im vernebelnden Jargon der Impfstoffhersteller. Das hat einen Grund: Die Konzerne überzeugen mit einfachen Wahrheiten, setzen die für sie wichtigen Gruppierungen unter moralischen Druck oder kaufen sich die Stimmen vermeintlicher Experten (siehe hier). Das Ergebnis: Fast jede Zahl, egal wer sie nennt, stammt letztlich von den Impfstoff-Herstellern - Glaxo Smith Kline und Sanofi Pasteur MSD.«
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Wikipedia:
Wikipedia Deutschland findet das Manifest der 13 Wissenschaftler allem Anschein nach nicht erwähnenswert. Unter Gardasil/Kritik werden die Argumente der Wissenschaftler (Stand 28.11.2008 um 19:11 Uhr) mit keinem Wort erwähnt. Nicht etwa, weil die Nachricht bei den diversen Autoren bisher nicht angekommen ist. Benutzer Mesenchym schreibt am 26. November um 18:56 Uhr in Hinblick auf Presseberichte über die Kritik der 13: »Es gibt auch genug reputable wissenschaftliche Literatur, in der Kritik geäußert wird. Ich werde der letzte sein, der sowas herauswirft. Es geht mir darum, daß nicht Newsticker-mäßig etwas in Artikel aufgenommen wird, was von Zeitungen aufgrund anderer Interessen vertrieben wird. Daher sollten wir uns auf Sekundärliteratur beschränken, die in diesem Bereich in Hülle und Fülle vorhanden ist.« Ahhhhja, Ausschlussgrund sind die Interessen der Zeitungen. Die Primärquelle scheint Mesenchym nicht zu kennen oder nicht kennen zu wollen. Diskussionspartnerin Nina (am Paul-Ehrlich-Institut in Langen arbeitende Molekularbiologin, von August 2006 bis Juli 2007 Mitglied des Vorstandes von Wikimedia Deutschland e. V.) ist im H.Blog übrigens hinreichend bekannt (→ Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach), hat ihre Benutzerseite inzwischen allerdings von streng dogmatischen Spuren befreit.
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FAZ & Süddeutsche Zeitung:
Nachtrag vom 07.12.2008: Nobelpreisträger Harald zur Hausen hat im Rahmen einer Pressekonferenz zum Manifest »Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und ein Ende der irreführenden Informationen« kritisch Stellung genommen. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung bestätigte er nun, dass seine Replik in Teilen fehlerhaft war, da er das Manifest nicht vollständig gelesen hatte. Unter der Überschrift »Unsichere Krebsimpfung? Exklusiv: Die Antwort des Nobelpreisträgers« veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am 1. Dezember einen Brief von Harald zur Hausen, in dem er seine Sichtweise darstellt. Hier finden sich u. a. die Worte:
»Auch wenn in der Tat die Verhütung von Gebärmutterhalskrebs selbst durch die Impfung noch nicht belegt werden kann, da die Impfstoffe erst seit etwa 2 Jahren zur Verfügung stehen und die Latenzzeit zwischen Infektion und Krebsentwicklung etwa 2-3 Jahrzehnte in Anspruch nimmt, ist inzwischen die Verhütung der notwendigen Vorstufen dieses Krebses durch die Impfung eindeutig belegt.« (Hervorhebung durch CF).
Im Manifest der 13 Wissenschaftler lautet der Original-Wortlaut der Kritik diesbezüglich wie folgend:
»Gebärmutterhalskrebs ist eng mit vorangegangenen HPV-Infektionen verbunden. Von den etwa 100 bekannten HPV-Typen können mindestens 13 Gebärmutterhalskrebs auslösen. Dabei werden die Typen 16 und 18, gegen die sich die beiden Impfstoffe richten, für 70% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht.
In den Studien wurde die Wirksamkeit der Impfung allerdings nicht gegen Gebärmutterhalskrebs, sondern gegen das Auftreten von höhergradigen Zellveränderungen (als mögliche Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs) an 15-26jährigen Frauen untersucht.
Tatsächlich gelang es mit der Impfung, bei den Frauen, die noch nicht mit den HPV-Typen 16 oder 18 infiziert waren, diejenigen Krebsvorstufen, die nur mit diesen beiden Virentypen assoziiert waren, um 98% zu vermindern. Dies hat viele zu der optimistischen Annahme verleitet, dass durch die Impfung diejenigen 70% der Krebsfälle, die mit den Typen 16 und 18 assoziiert werden, fast vollständig zu verhindern sind, also eine Verminderung der Krebsfälle um fast 70% resultiert. Diese Annahme ist aber bislang nicht durch Studienergebnisse belegt.«
Die Wissenschaftler hatten die Hersteller vor diesem Hintergrund kontaktiert, um weitere - nicht veröffentlichte Forschungsergebnisse - zu erhalten. Diese wurden jedoch von Seiten der Hersteller ohne Angabe einer plausiblen Begründung zurückgehalten.
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Ärzte- und Patientenverbände:
Eine gemeinsame Erklärung des Bundesverbands der Frauengesundheitszentren, zahlreicher Gesundheitsorganisationen und Ärzte- und Patientenverbände formuliert die Kritik übrigens noch deutlicher. Sie protestieren gegen die aus ihrer Sicht irreführende werbliche Darstellung einer angeblichen Impfung gegen Krebs:
»Diese pauschalisierte Aussage ist irreführend und entspricht so nicht der Wahrheit, denn es gibt keine Impfung gegen Krebs. Richtig ist: Die Impfung wirkt präventiv gegen die Humanen Papilloma Viren (HPV) 6, 11, 16 und 18. Von diesen sind die Virustypen 16 und 18 nach heutigem Wissen für ca. 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen mitverantwortlich. Doch es gibt mindestens elf weitere HPV-Typen, die ebenfalls an der Entstehung dieses Krebses beteiligt sein können. Die Impfung bietet keinen generellen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Nur 3,16 Prozent aller Krebsneuerkrankungen und 1,8 Prozent aller Krebstodesfälle von Frauen in Deutschland gehen auf ihn zurück. Und diese wären auch ohne Impfung größtenteils vermeidbar gewesen.«
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Lesenswert wäre im Moment noch eine Antwort der 13 Wissenschaftler auf den FAZ-Brief von Nobelpreisträger Harald zur Hausen. Unter den großen Tageszeitungen kristallisieren sich im Moment feste Positionen heraus. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) begleitet die Kontroverse »kritisch konstruktiv«, die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vertritt gegenüber der HPV-Impfung hingegen eine »wohlwollende« Position. O-Ton der FAZ in ihrem oben zitierten Blogbeitrag vom 01.12.2008: »Die Vorwürfe sind nicht ganz neu, die in den vergangenen Tagen zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs kursierten, aber die Massivität, mit der dreizehn Gesundheitswissenschaftler und Mediziner laut einer Pressemitteilung der Universität Bielefeld nun geschlossen gegen die Humane Papillomviren-(HPV-)Impfung zu Felde ziehen, zeigt eine neue Qualität.« (Hervorhebung durch CF)
Mir persönlich ist nicht klar, warum die FAZ das Manifest als kriegerischen Akt bewertet. Die Wissenschaftler - ein großer Teil ist Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft - haben große Zweifel an der aus ihrer Sicht zu optimistischen Bewertung, zu schnellen Markteinführung, vielleicht auch zu aggressiven Vermarktung und mangelhaften Unterstützung der Hersteller. Im Manifest heißt es zur Auskunftsfreudigkeit von Sanofi-Pasteur MSD:
Die Bitte um aussagekräftige Zahlen beantwortete das für Deutschland zuständige Unternehmen Sanofi-Pasteur MSD gegenüber den Wissenschaftlern so: »Zahlen und Tabellen, die nicht in den Publikationen veröffentlicht sind, stehen nur den Kollegen zur Verfügung, die unmittelbar an der Auswertung der Ergebnisse beteiligt waren, d. h. der Zentrale in den USA. Diese Zahlen haben wir nicht und die werden wir auch sicher nicht bekommen.« (Quelle: das oben verlinkte Manifest). Wenn kritisch gestimmte Wissenschaftler damit konfrontiert werden, dass ihnen Daten - evtl. aus Sicht des Herstellers wenig vorteilhafte Daten - vorenthalten werden, und wenn sie ihre große Skepsis dann der Öffentlichkeit präsentieren, dann muss dies nicht zwangsläufig ein - in Worten der FAZ - »zu Felde ziehen« sein. Es kann auch ein Akt des Patienten- und Verbraucherschutzes sein. Erstaunlich ist, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung nicht nachfragt, WARUM die Hersteller der Öffentlichkeit Daten vorenthalten. Eine am 31.10.2008 publizierte Meldung (→ Armplexusneuritis im Zusammenhang mit Gardasil®) der AkdÄ klingt übrigens sachlich, seriös und vorsichtig abwägend. Das Gegenteil des von der FAZ unterstellten Feldzugs.
Ausgesprochen ungewöhnlich wäre es übrigens, wenn Sanofi-Pasteur MSD Daten als Top Secret und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt einstuft, die Gardasil in ein positives Licht stellen.
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FAZ-Blog Planckton:
Nachtrag vom 08.12.2008: Joachim Müller-Jung hat Nikolaus genutzt und im FAZ-Blog Planckton unter der Überschrift »Krebsimpfung: Erweiterte Kampfzone« schnell noch einer Stimme von Seiten der 13 Wissenschaftler Raum gegeben. Professor Oliver Razum aus Bielefeld erhielt telefonisch die Chance, sich in einem Blog-Kommentar zu Wort zu melden. Er hat sie nicht genutzt, womit - in der Logik von Müller-Jung - bewiesen ist, dass die 13 Wissenschaftler maßlos überzogen haben. Müller-Jung setzt die kriegerische Sprache (»Kampfzone«) fort, was sicherlich förderlich ist, um weitere Links in der gerne einmal auf Krawall gebürsteten Blogosphäre zu gewinnen. Mitglieder der Scientific Community turnt dieser Stil nicht zwangsläufig an.
Auf mich wirkt der Blog-Beitrag von Joachim Müller-Jung wie eine unprofessionelle Alibi-Veranstaltung. Ich bin mir sicher, dass die 13 Wissenschaftler für eine seriöse Stellungnahme in dieser Kontroverse in einem eigenen redaktionellen Beitrag - ob Interview oder Wiedergabe eines offenen Briefs - zur Verfügung stehen. Als Mitunterzeichner des Manifests würde ich mich jedoch auch nicht darauf einlassen, in einem Blog unter dem Brief von Harald zur Hausen und hinter diversen Blogger-Kommentaren ganz unten auch noch ein paar Zeilen zu hinterlassen. Und wenn ich den Blogbeitrag von Joachim Müller-Jung so studieren, dann finde ich hier typische Merkmale eines sich selbst überschätzenden Journalisten:
1. Er vermischt Elemente von Bericht (der Objektivität verpflichtet) und Kommentar (darf subjektiv sein) und macht genau das, was er den 13 Wissenschaftlern - aus meiner Sicht zu Unrecht - vorwirft. Er hat die Rolle des gelassenen und sachlichen journalistischen Begleiters verlassen und übertreibt … in seiner Rolle als Journalist.
2. Er übernimmt selbst die Experten-Rolle und versäumt es, einfach etwas mehr Zeit zu investieren und mehrere Vertreter der beiden sich streitenden Fraktionen selbst zu Wort kommen zu lassen.
3. Er ist gegenüber den 13 Wissenschaftlern kritisch eingestellt (das ist OK), verhält sich jedoch im Gegenzug gegenüber den Entwicklern und insbesondere Vermarktern des Impfstoffs ungewöhnlich unkritisch. Keine Frage, warum Daten zurückgehalten werden. Keine Erwähnung des - vor dem Hintergrund der Studienlage - ungewöhnlichen bis aggressiven Marketings.
Wer sich die Publikationen der 13 Wissenschaftler anschaut, die Meldung der AkdÄ (→ Armplexusneuritis im Zusammenhang mit Gardasil®) studiert (ein großer Teil der 13 ist AkdÄ-Mitglied), der merkt schnell, dass die Kritik nicht von hysterischen Impfgegnern kommt, dass sie sich nicht gegen den Impfstoff selbst wendet und sich stattdessen primär an der zu optimistischen Interpretation von Studiendaten, an der Nichtbereitstellung vorhandener (vertraulicher) Studiendaten, an der übereilten Markteinführung und wahrscheinlich auch am aggressiven Marketing der Hersteller reibt. Alles dies wird vom FAZ-Blog Planckton seltsamerweise nicht thematisiert, unkritisch akzeptiert.
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die tageszeitung:

»Korruptionsverdacht bei Medizin-Auszeichnung - Nobelpreis steigert Umsatz - Die Staatsanwaltschaft untersucht Verbindungen zwischen einem Pharmakonzern und dem Nobelpreiskomitee. Astra Zeneca sponsert die Nobelstiftung und profitiert vom diesjährigen Preis. STOCKHOLM taz Wenige Stunden vor Verleihung der diesjährigen Nobelpreise am Mittwoch in Stockholm bekam die Nobel-Medaille neue Kratzer. Christer van der Kwast, Oberstaatsanwalt bei der schwedischen Spezialeinheit zur Korruptionsbekämpfung, gab bekannt, dass seine Behörde eine Prüfung eingeleitet habe, ob es Grund für die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens unter anderem wegen Bestechung im Zusammenhang mit dem diesjährigen Medizinnobelpreis gibt. Nur wenige Tage vorher war die Nobelstiftung wegen eines umstrittenen Sponsorabkommens mit dem US-Waffenproduzenten Honeywell ins Zwielicht geraten.« Link zum vollständigen Beitrag …
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biotechnologie.de:
Nachtrag vom 12.12.2008: Eine sachliche, differenzierte und unaufgeregte Darstellung der kontroversen HPV-Diskussion findet sich auf der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Webseite biotechnologie.de (→ Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs in der Diskussion).
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dkfz.de:
Nachtrag vom 24.01.2009: »Vorsorgeprogramme zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sind bei jungen Frauen womöglich weniger sinnvoll als bisher angenommen. Das zeigt eine Untersuchung, die Wissenschaftler vom Cancer Research UK Centre for Epidemiology, Mathematics and Statistics durchgeführt haben. Die Forscher schätzten die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs bei 20- bis 29-jährigen Frauen für den Fall, dass diese Frauen nicht an den Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Dazu zogen sie alle registrierten Fälle von Frauen aus England und Schottland heran, bei denen in den vergangenen 20-30 Jahren eine Wucherung im Gebärmutterhals registriert wurde. Aufgrund ihrer Ergebnisse vermuten die Forscher, dass sich die Wucherungen bei Frauen bis zu 25 Jahren deutlich seltener zu einem invasiven Krebs entwickeln als allgemein angenommen. Wahrscheinlich, so die Wissenschaftler, bilden sich die Wucherungen in diesem Alter häufig wieder zurück. Der Befund wirft die Frage auf, ob bei jungen Frauen das Aufwand-Nutzen-Verhältnis der entsprechenden Früherkennungsprogramme gerechtfertigt ist.« Link zum vollständigen Beitrag …
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Link zum Thema:
H.Blog: Todesfälle durch Gardasil®? Wie sicher ist die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
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Themen: Claus Fritzsche |








28th.November 2008 um 7:28 pm
[...] H.Blog: Gardasil: 13 Wissenschaftler fordern Neubewertung der Empfehlung für die HPV-Impfung [...]
2nd.Dezember 2008 um 2:51 am
[...] Dar multe alte ntrebări rămn fără răspuns. n Manifestul naintat de către 13 specialişti se cere ca STIKO să pună la dispoziţia medicilor şi populaţiei datele lipsă de la producătorii vaccinului. Unul dintre producătorii acestui vaccin, respectiv Institutul Sanofi Pasteur MSD a dat următorul răspuns: cifrele şi tabelele care nu au fost date publicităţii se află doar la dispoziţia colegilor care au participat la obţinerea rezultatelor, asta nsemnnd producătorul din America. Aceste cifre nu ne-au fost puse la dispoziţie şi este mai mult ca sigur că nici nu se va ntmpla acest lucru. (Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und ein Ende der irrefhrenden Informationen). Experţii mai spun că despre Cervarix sunt şi mai puţine date disponibile. Desi acest vacin este utilizat n Germania, el totuşi nu a fost acceptat pe piaţă n SUA! (http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=2795) [...]
3rd.Dezember 2008 um 1:50 pm
[...] Dar multe alte întrebări rămân fără răspuns. În Manifestul înaintat de către 13 specialişti se cere ca STIKO să pună la dispoziţia medicilor şi populaţiei datele lipsă de la Producătorii vaccinului. Unul dintre producătorii acestui vaccin, respectiv Institutul Sanofi – Pasteur MSD a dat următorul răspuns :”cifrele şi tabelele care nu au fost date publicităţii se află doar la dispoziţia colegilor care au participat la obţinerea rezultatelor, asta însemnând Producătorul din America. Aceste cifre nu ne-au fost puse la dispoziţie şi este mai mult ca sigur că nici nu se va întâmpla acest lucru.” ( »Wissenschaftler/innen fordern Neubewertung der HPV-Impfung und ein Ende der irreführenden Informationen«). Experţii mai spun că despre Cervirax sunt şi mai puţine date disponibile. Desi acest vacin este utilizat în Germania, el totuşi nu a fost acceptat pe piaţă în SUA!”(http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=2795) [...]
5th.Dezember 2008 um 9:50 am
[...] Gardasil: 13 Wissenschaftler fordern Neubewertung der Empfehlung für die HPV-Impfung [...]
9th.Dezember 2008 um 4:11 pm
[...] H.Blog: Gardasil: 13 Wissenschaftler fordern Neubewertung der Empfehlung für die HPV-Impfung [...]
6th.Januar 2009 um 5:09 pm
[...] empfehlenswerten h-blog findet sich ein sehr umfassend aufgemachter Artikel zum Thema “Gardasil” (HPV-Impfstoff). Dringende [...]