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ZDF Frontal21: Das Geschäft mit der Schweinegrippe. Interview mit Wolfgang Becker-Brüser (arznei-telegramm)
Von Claus Fritzsche | 31.August 2009
Bis heute haben sich in Deutschland rund 14.000 Menschen mit dem H1N1-Virus infiziert. Nur wenige Infizierte mussten stationär behandelt werden. Tote gab es keine. Trotzdem wurden für den Herbst 50 Mio. Impfdosen zu einem Preis von ca. 450 Mio. Euro bestellt. Aus Sicht von Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des arznei-telegramms, handelt es sich hier um eine große Geldverschwendung mit erheblichen Risiken für die Bevölkerung. Erfahren Sie im unten verlinkten ZDF-Video warum?
Zitate aus dem Manuskript der ZDF Frontal21-Sendung vom 25. August 2009:
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Dr. Stefan Schmiedel, Infektologe, Uniklinikum Hamburg-Eppendorf:
»Wenn man es prononciert darstellen will, muss man sagen, ist die sogenannte Schweinegrippe momentan nichts anders als gutartige Sommergrippen, die wir sonst auch jedes Jahr kennen.«
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Frage Frontal 21:
»Wenn es diese zweite Welle gibt, nützt die Impfung dann überhaupt was? Womöglich hat sich das Virus dann ja verändert und ist ein ganz anderes?«
Prof. Johannes Löwer, Präsident Paul-Ehrlich-Institut:
»Das kann nur jemand sagen, der sich mit Influenzaviren nicht auskennt. Influenzaviren verändern sich stetig, das ist korrekt, aber nicht innerhalb von Monaten sondern innerhalb von Jahren. Und insbesondere dieses H1N1-Virus zeigt sich als ein Virus, das relativ stabil ist zumindest in den paar Monaten, in denen wir es bisher beobachten konnten.«
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Prof. Peter Schönhöfer, Pharmakologe:
»Bei dem neuen Grippeimpfstoff gegen die Schweinegrippe wissen wir aber gar nicht, wie schädlich der Impfstoff sein kann. Es wird also ein Experiment an gesunden Menschen mit einem möglicherweise schädlichen Stoff gemacht.
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Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber arznei-telegramm:
»Das ist eine sehr bedenkliche Situation, weil man kann keine Zwischenerfahrungen macht, man kann nicht nachschärfen, man kann keine risikomindernden Maßnahmen treffen, wenn sich unerwünschte Effekte unerwarteter Art zeigen.«
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Hinweis Frontal 21:
USA 1976: Die Regierung leitet mit großem Aufwand eine Massenimpfung ein: gegen Grippe. Der Erreger ist nicht mit dem der heutigen Schweinegrippe vergleichbar. Damals war der Impfstoff nicht ausreichend getestet.
Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber arznei-telegramm:
»40 Millionen Menschen sind geimpft worden, es hat zu hunderten von Fällen Guillain-Barre-Syndrom, also aufsteigender Lähmung geführt und auch 30 bis 40 Todesfällen in Verbindung mit dieser Impfung.«
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Hinweis Frontal 21:
Schon 2006 gab es Überlegungen zu einer großen Impfaktion gegen die Vogelgrippe. Millionen Infizierte und tausende Tote wurden befürchtet. Die Weltgesundheitsorganisation rief anders als bei der Schweinegrippe heute keine Pandemie aus. Ihre damalige Pandemiedefinition setzte eine hohe Sterblichkeitsrate voraus. Eine Bedingung, die nicht mehr gilt. Der Virenforscher Tom Jefferson kritisiert die Verwässerung der Definition.
Dr. Tom Jefferson, Epidemiologe, Cochrane Collaboration:
»Erst im Mai dieses Jahres wurden zwei entscheidende Punkte der Definition gestrichen: Die hohe Zahl der Erkrankten und die Sterblichkeit stehen nicht mehr drin. Die hier fett gedruckte Passage, »eine sehr große Zahl von Toten und Kranken« verschwand aus der Definition. Das heißt, die WHO hat ihre Kriterien für die Definition abgeschwächt. So kann man nicht mehr sagen, was genau eine Pandemie ist. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen der saisonalen Grippe und einer Pandemie.«
Link zum Manuskript der ZDF Frontal21-Sendung vom 25. August 2009 …
Link zur Video-Aufzeichnung des Interviews mit Wolfgang Becker-Brüser in der ZDF-Mediathek …
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Geschäft mit der Schweinegrippe:
arznei-telegramm: »Bereits wenige Tage, nachdem die ersten Erkrankungen an Schweinegrippe in Mexiko diagnostiziert wurden, bezeichnet der Berater der britischen Regierung Sir Roy ANDERSON die Viruserkrankung als Pandemie. Gleichzeitig betont er, dass zur Behandlung »zwei effektive antivirale Mittel« zur Verfügung stehen (1). Was er nicht mitteilt, ist, dass er jährlich umgerechnet 136.000 Euro als Lobbyist von GlaxoSmithKline bezieht (2) – dem Produzenten des Neuraminidasehemmers Zanamivir (RELENZA) und des Pandemie-Impfstoffes PANDEMRIX (3). Am 11. Juni 2009 – 45 Tage nach Bekanntwerden der ersten Infektionen – erklärt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur Pandemie. Sie wird inzwischen auch als Mexikanische oder neue Grippe beziehungsweise als pandemische (H1N1) 2009 Influenza oder A(H1N1)v bezeichnet.«
Quelle: Sondermeldung des arznei-telegramms - (gefunden bei www.therapage.de)
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stern-Interview mit Dr. Angela Spelsberg von Transparency Deutschland International:
Dr. Angela Spelsberg: Wir kritisieren, dass in den Kommissionen und Komitees, die über Pandemie- und Impfstrategien entscheiden, Leute sitzen, die seit vielen Jahren intensive Beziehungen mit den Impfstoffherstellern pflegen. Außerdem sind die Entscheidungsprozesse nicht transparent. Wir können zum Beispiel keine Protokolle der Sitzungen einsehen. Das wäre aber wichtig.
stern: Welche Kommissionen meinen Sie konkret?
Dr. Angela Spelsberg: Unter anderem kritisieren wir potenzielle Interessenskonflikte bei der Ständigen Impfkommission (Stiko) vom RKI. Erst nach jahrelangem Drängen haben die Mitglieder ihre Beziehungen zu Pharmaunternehmen offen gelegt. Die sind zum Teil sehr weit reichend, und das ist ein großes Problem. Es muss möglich sein, unabhängige Experten in solchen Kommissionen zu haben.
Link zum stern-Interview mit Dr. Angela Spelsberg von Transparency Deutschland International …
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Die neue Pandemie-Definition der WHO ist für die Impfstoffhersteller gleichbedeutend mit einer Lizenz zum Geld drucken. Im Gespräch mit dem SPIEGEL (→ »Sehnsucht nach der Pandemie«) antwortete Tom Jefferson übrigens auf die Frage, ob die WHO verfrüht eine Pandemie ausgerufen habe? »Finden Sie es nicht bemerkenswert, dass die WHO dafür eigens ihre Pandemie-Definition geändert hat? Das Kriterium, dass es sich dabei um eine Krankheit mit hoher Sterblichkeit handeln muss, wurde einfach gestrichen. Erst dadurch wurde aus der Schweinegrippe eine Pandemie … Im Durchschnitt werden nur sieben Prozent der grippeartigen Infekte tatsächlich durch Influenza-Viren ausgelöst. Die Bedeutung dieser Viren wird systematisch überschätzt.«
Das SPIEGEL-Interview enthält noch eine interessante Passage:
SPIEGEL: »Aber bei der großen Pandemie 1918/19 waren es doch echte Grippeviren, die um die Welt gingen und bis zu 50 Millionen Menschen getötet haben - oder bestreiten Sie auch das?«
Jefferson: »Es ist gut möglich, dass es so war, aber absolut sicher wissen wir es nicht. Die Pandemie von 1918/19 gibt uns noch immer viele Rätsel auf. Das H1N1-Virus gilt erst seit zwölf Jahren als Auslöser. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass Bakterien im Spiel waren. Unerklärt bleibt aber vor allem, warum die Grippesterblichkeit nach dem Zweiten Weltkrieg so dramatisch gesunken ist. Sie beträgt heute nur noch einen Bruchteil dessen, was vor dem Krieg die Regel war. Die späteren sogenannten Pandemien, die “Asiatische Grippe” von 1957 und vor allem die “Hongkong-Grippe” von 1968/69, kann man in der Todesstatistik kaum noch oder gar nicht mehr als herausragende Ereignisse erkennen.«
SPIEGEL: »Warum spricht man dann überhaupt von Pandemien?«
Jefferson: »Das müssen Sie die WHO fragen!«
Link zum vollständigen SPIEGEL-Interview …
Zum gleichen Thema:
SPIEGEL ONLINE: Kampf gegen Schweinegrippe - Händewaschen schützt viel besser
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Transparency International kritisiert Ständigen Impfkommission (STIKO)
H.Blog am 15.09.2009:
»Transparency International Deutschland fordert eine lückenlose Offenlegung der Entscheidungsprozesse der Ständigen Impfkommission (STIKO). Nach jahrelangem Drängen haben die Mitglieder der Ständigen Impfkommission im August 2008 damit begonnen, potenzielle Interessenkonflikte auf der STIKO-Webseite offenzulegen. Das Ergebnis: Die Mehrzahl der aktuell 16 STIKO-Mitglieder hat laut TI Deutschland mehr oder minder intensive (darunter auch bezahlte) Kontakte zu den wichtigsten Herstellern von Impfstoffen. Einige Mitglieder engagieren sich für das »Forum Impfen«, welches von den Firmen Sanofi-Pasteur-MSD (SPMSD) finanziell unterstützt wird. Auch die Bundesregierung hat es laut TI Deutschland versäumt, die Entscheidungsgrundlage ihrer Experten für die Öffentlichkeit nachvollziehbar und transparent zu machen.«
Link zum vollständigen Beitrag hier im H.Blog …
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Kritik an geplanter Massenimpfung
FOCUS ONLINE am 05.09.2009:
»Die geplante Massenimpfung gegen Schweinegrippe in Deutschland stößt zunehmend auf Kritik von Ärzten und Gesundheitspolitikern. Sie helfe nicht den Menschen, sondern nur der Pharmaindustrie. - Die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Cornelia Goesmann, schrieb in einem Beitrag für die „tageszeitung“, es entstehe „der Verdacht, dass die Interessen der Pharmaindustrie durch ihre Lobbyisten wieder einmal gut bedient werden“. Sie forderte, lediglich Risikogruppen zu impfen. Eine weitgehende Durchimpfung der Gesamtbevölkerung sei dagegen nicht sinnvoll …«
Link zum vollständigen Beitrag bei FOCUS ONLINE …
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Historie: Schweinegrippe USA 1976
Deutsche Übersetzung eines CBS-Berichts:
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Links zum Thema:
H.Blog: ARD Plusminus: So geht Lobby. Das Geschäft mit der Schweinegrippe.
Seriöse Impf-Informationen: Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.
SPIEGEL ONLINE: Kampf gegen Schweinegrippe - Händewaschen schützt viel besser
FOCUS Gesundheit: Schweinegrippe - Pharmakritiker sieht großes Risiko bei geplanten Massenimpfungen
DERWESTEN: Bei Schweinegrippe-Impfung drohen Nebenwirkungen
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Themen: Claus Fritzsche |









3rd.September 2009 um 12:10 am
Ich kann nur jedem raten sich auf keinen Fall impfen zu lassen. Lasst euch nicht verrückt machen!
19th.September 2009 um 11:50 am
[...] H.Blog: ZDF Frontal21: Das Geschäft mit der Schweinegrippe. Interview mit Wolfgang Becker-Brüser (… [...]
24th.September 2009 um 9:49 am
[...] Siehe auch hier im H.Blog: ZDF Frontal21: Das Geschäft mit der Schweinegrippe. Interview mit Wolfga… [...]