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Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach
Von Claus Fritzsche | 12.August 2007
In drei Beiträgen dieses Weblogs wurde bisher über den Verdacht berichtet, dass die am Paul-Ehrlich-Institut in Langen arbeitende Molekularbiologin Nina Gerlach, von August 2006 bis Juli 2007 Mitglied des Vorstandes von Wikimedia Deutschland e. V., ihren Einfluss innerhalb von Wikipedia für aggressive politische Agitation missbraucht. Ziel dieses Beitrags ist es, bisherige Behauptungen durch konkrete Beispiele zu belegen und Außenstehenden einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Online-Enzyklopädie zu ermöglichen. Dieser Beitrag stützt die Annahme, dass es innerhalb der Wikipedia-Community eine einflussreiche der sog. Skeptiker-Bewegung (→ Skeptiker-Syndrom, → Wikipedia/Fossa, → Skeptizismus.de) nahestehende Admin-Seilschaft gibt, welche ihre ideologischen Vorstellungen (POV) unter bewusstem Verstoß gegen Wikipedia-Regeln aggressiv durchsetzt und sich bei Schiedsgerichts-Verfahren gegenseitig schützt.
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Nachtrag aus aktuellem Anlass:
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Vorbemerkung
Die folgenden Schilderungen haben den Charakter einer Auflistung von Indizien, nicht Beweisen. Wertende Äußerungen stellen die subjektive Sichtweise des Verfassers (Claus Fritzsche) dar. Zur Abrundung des Bildes sollte auch die Perspektive von Nina Gerlach berücksichtigt werden, welche u. a. auf der Wikipedia-Benutzerseite »Nina« zu finden ist. Alle Leser sind darüber hinaus herzlich eingeladen, sich durch Studium der Originalquellen eine eigene Meinung zu bilden.
Aggressiver und dominanter Sprachstil
In der kontroversen Wikipedia-Diskussion des Themas „Homöopathie“ wurde auf Seiten der Homöopathie-Befürworter der Wunsch geäußert, mehr als nur eine Kategorie zu bilden. So wurde neben der Kategorie „Homöopathie“ auch die neue Unterkategorie „homöopathische Arzneimittel“ gewünscht, um dieses Thema ausführlich dokumentieren zu können. Nina kommentiert diesen Wunsch am 13. Juni 2005 wie folgend:
Rein stilistisch fällt hier zunächst einmal auf, dass Nina Gerlach nicht höflich fragt: „Ich persönlich bin der Meinung, dass … Wer schließt sich meiner Meinung an?“ Stattdessen äußert sie sich in einem aggressiven, dominanten, ihre Mitdiskutanten unterschwellig diffamierenden Stil, als wenn ihr Wikipedia persönlich gehören würde. Diese Andersdenkende abwertende Tonlage zieht sich wie ein roter Faden durch sehr viele Beiträge von Nina. Selbst dann, wenn sie wie z. B. auf ihrer Seite »Nina/NPOV« in keine Diskussion verwickelt ist. In pauschalisierender Form bezeichnet Nina hier alle an den Konkurrenz-Pedias encyclopae- dia-germanica.org, de.metapedia.org, athpedia.de, kathpedia.com, jesus-wiki.org, esopedia.de, nlpedia.de beteiligten Personen (indirekt) als Lobbyisten sowie Anhänger politischer oder weltanschaulicher Strömungen, um für sich selbst (indirekt) die romantisch glorifizierende Rolle der Objektivität, Wahrheit und Moral in Anspruch zu nehmen.
Wie dieser Link zeigt, schließt Nina Gerlach allerdings Kritik an der Wiki Esowatch aus. Diese Wiki wird von Anhängern der Skeptiker-Vereinigung GWUP e. V. (siehe auch: Wikipedia-Admin FOSSA über die GWUP) betrieben und verbreitet … wie der Zufall es so will … die persönliche Weltanschauung von Nina Gerlach. Einen Beleg für ihre harte und pauschalisierende Bewertung gegenüber Konkurrenz-Wikis z. B. in Form von Umfragen oder Studien legt Nina Gerlach nicht vor. Und zum guten Schluss fordert sie auch noch (indirekt) zu „Säuberungsaktionen“ auf, wenn sie das Fehlen von Konkurrenz-Pedias als Indiz für die weltanschauliche Unterwanderung von Wikipedia bewertet. Auf Kritik an Wikipedia scheint Nina sehr empfindlich zu reagieren. So wurde von ihr z. B. der Artikel »Wikitruth« - eine Wikipedia-kritische Initiative - am 3. Oktober 2006 kurz und schmerzlos gelöscht. (Siehe auch: SPIEGEL ONLINE über WikiTruth).
[Nachtrag vom 17.01.09: Nina Gerlach hat die Wiki Esowatch auf ihrer Benutzerseite »Nina/NPOV« inzwischen in die Liste ihrer Feinbilder aufgenommen. Wie sich das Wikipedia-Konzept des NPOV mit einem Feinbild verträgt, das bleibt eine spannende Frage. Feinbilder jeglicher Art laden zu Pauschalisierungen ein, so dass Argumente ad hominem und nicht auf der Grundlage ihrer Überzeugungskraft bewertet werden.]
Umgang mit Wikipedia-Regeln nach Gutsherrenart
Der Wikipedia-Benutzer Schönwetter lässt sich von dieser aggressiven Rhetorik nicht einschüchtern und legt die gewünschte neue Kategorie am 27. Mai 2006 an. In der Urversion sieht sie so aus: »Homöopathisches Arzneimittel 27.05.06«. Der Artikel ist zu diesem Zeitpunkt in der Kategorie „Homöopathie“ eingeordnet. Nach Wikipedia-Reglement darf er nicht in zwei Kategorien gleichzeitig eingeordnet werden. Dies gibt Punkt 2. im Wikipedia-Artikel »Kategorien« vom 27. Juli 2006 vor: „…Wird ein Artikel in eine Kategorie eingeordnet, sollte er nicht gleichzeitig einer ihrer Über- oder Unterkategorien zugeordnet werden…“ Frei nach dem Motto „Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden“ fügt Nina am 31. Juli 2006 um 16:41 Uhr die neue zweite Kategorie „Pseudowissenschaft“ für den Artikel »Homöopathische Arzneimittel« ein. Auf diesen Regelverstoß angesprochen, behauptet Nina in der gegen sie gerichteten Wikipedia-Schiedsgerichtsanfrage »Clusterbildung und generelle Anti-Alternativmedizinhaltung«:
Verschleierung von Regelverstößen
Korrekt ist, dass Nina die neue Regel und ihr „Sonderrecht” sehr wohl am 31. Juli 2006 um 20:18 Uhr selbst geschaffen, wie der hier angegebene Link eindeutig beweist. Das heißt im Klartext: Durch die Einfügung der Kategorie „Pseudowissenschaft“ in den Artikel »Homöopathische Arzneimittel« verstößt Nina am 31. Juli 2006 um 16:41 Uhr gegen geltende Wikipedia-Regeln und drückt ihren POV (persönliche Sichtweise) mit Gewalt durch. Allem Anschein nach im vollen Bewusstsein ihres regelwidrigen Verhaltens löst sie das Problem ganz elegant, indem sie ca. 5 Stunden später am 31. Juli 2006 um 20:18 Uhr die neue „Lex Nina“ einfügt: Wird ein Artikel in eine Kategorie eingeordnet, sollte er nicht gleichzeitig einer ihrer Über- oder Unterkategorien zugeordnet werden. Neu hinzugefügt von Nina: „…Hierzu kann es begründete Ausnahmefälle geben.“
Die Verhaltens-Signatur von Nina Gerlach
Die hier geschilderten Verhaltensweisen sind nur die Spitze eines Eisbergs. Wer sich einmal die Mühe macht, die vielen Kontroversen mit Nina im Detail zu studieren, der findet dabei folgende sich regelmäßig wiederholenden Merkmale:
1. Autoritäre Handlung statt Diskussion:
Die von Nina gewünschte Ausnahmeregel für Doppelt-Kategorisierungen wäre vom Grundsatz her kein Problem, wenn sie nicht autokratisch vorgenommen worden wäre, um einen eigenen Regelverstoß nachträglich - ca. 5 Stunden später - zu legitimieren. Kontrovers diskutierte Regeln und Inhalte dürfen bei Wikipedia dann geändert werden, wenn zuvor ein demokratischer Meinungsbildungsprozess stattgefunden hat, in welchem die betroffenen Parteien die Möglichkeit hatten, sich zu artikulieren und in dem ein Konsens gesucht und gefunden wurde. Nina fällt allerdings immer wieder dadurch auf, dass sie auf diese Diskussionen keinen Wert legt und die am Meinungsbildungsprozess beteiligten Personen und Parteien autokratisch vor vollendete Tatsachen stellt. Sie rammt zunächst einmal ihre Pflöcke ein, um diese im Rahmen von Edit Wars zielstrebig zu verteidigen. Durch seltsame Fügung ist die letzte Version vor und nach einer Artikelsperrung auffällig häufig genau die Version von Nina. Die Häufigkeit mit der dies geschieht führt direkt zu der Frage, ob Nina mit den entsprechenden Administratoren kooperiert und sich mit ihnen abstimmt.
2. Aggressive Vorwürfe statt Diskussion:
Wird Nina bei regelwidrigen Verhaltensweisen ertappt, so erweist sie sich in starkem Maße als diskussionsunfähig und diskussionsunwillig. Sie ignoriert Argumente, stellt wie im Falle „Sonderrecht Doppelt-Kategorien“ falsche Behauptungen auf und überhäuft die Kontrahenten mit einer Lawine an Fundamental-Vorwürfen, mitunter verbunden mit der Drohung, Kritiker zu sperren. Obwohl sie die Ausnahme-Regelung “Doppelt-Kategorisierung” nachweislich selbst eingefügt hat, beantwortet sie Kritik daran noch am 7. August 2007 um 06:23 Uhr mit den für sich selbst sprechenden und in rauhem Ton verfassten Worten:
3. Fehlerhafte Zitate:
Nach einem Hinweis in der Mailingliste der Gesellschaft für Anomalistik e.V. bezeichnete der Diplom-Biologe Klaus Frisch die hier geäußerte Kritik an Nina spontan als Verleumdung - ohne zuvor ein ausführliches Studium der Quellen vorgenommen zu haben - und bekundete auf der Benutzer-Seite von Nina sofort seine volle Solidarität. Genau dieser Klaus Frisch drückt sich inzwischen etwas differenzierter aus und weist Nina auf ihrer Benutzerseite nun darauf hin, dass sie z. B. Aussagen zu Shang & al. (siehe auch: »Lancet und die Rehabilitierung der Homöopathie«) falsch zitiert.
O-Ton Frisch im Vermittlungs-Ausschuss: »…Wie ich unten in der Diskussion dargelegt habe, steht in dem jetzt endlich von Nina genannten „Beleg“ (Shang & al. 2005) keineswegs drin, was Nina behauptet … Nina vertritt eine dezidiert Homöopathie-feindliche Position (wie sie auf ihrer Diskuseite gerade sehr deutlich gemacht hat), die sie irrtümlich für „neutral“ hält. Und sie hat ihre Entschlossenheit bekundet, das ohne jegliche Konzessionen weiter durchzuziehen. Das ist POV, auch wenn er von einigen Anderen geteilt wird. Gibt es dafür reputable Quellen, kann er in den Artikeln gebracht werden - als eine Meinung. Ansonsten sollte vornehmlich der Stand der Wissenschaft widergegeben werden, was Nina zwar für sich reklamiert, aber keineswegs tut. Die von ihr jetzt endlich genannte Lancet-Studie könnte da im Vordergrund stehen, aber nicht Ninas private Schlüsse daraus, sondern die Aussagen dieser Studie…«.
Wikipedia-Diskussionen werden gewöhnlich zuverlässig archiviert. Diese für Wikipedia Deutschland e. V. peinliche Diskussion scheint jedoch gelöscht worden zu sein. Interessierte Leser können den Orginal-Dialog jedoch im Dokument Wikipedia.pdf nachlesen.
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Das folgende Zitat ist bezeichnend für die aggressive und dogmatische Qualität der Beiträge von Nina Gerlach:
»…Zu Beginn war ich noch relativ naiv - erst im Lauf der Zeit habe ich gelernt, wie die Homöopathieanhänger (und Anthroposophen) arbeiten, was ihre Methoden sind, wie sie schon erreicht haben, und wie sehr sie die der Allgemeinheit schaden, um ihren Profit zu maximieren. Daher bin ich inwzischen nicht mehr bereit, auch nur die allergeringsten Zugeständnisse zu machen, was den neutralen Standpunkt betrifft. “Kompromisse” sind daher nicht nötig. Fakten sind nicht verhandelbar. Das ist Grundsatz der Wikipedia. –Nina 15:08, 11. Aug. 2007 (CEST)
Auch du lässt dich also von einer Verschwörungstheorie leiten und versteifst dich deshalb auf eine Extremposition. Schade. –Klaus Frisch 22:06, 11. Aug. 2007 (CEST)«
Daraufhin antwortet Klaus Frisch, ursprünglich angetreten, um Nina vor Verleumdung zu schützen: »…Damit führst du NPOV ad absurdum, denn du offenbarst dich als eine entschiedene Gegnerin der Homöopathie. Und ich nannte es «Verschwörungstheorie», weil es fast ein exaktes Spiegelbild dessen ist, was dir einige Kritiker vorwerfen und was als Verschwörungstheorie bezeichnet wird…«
(Die hier aufgeführten - ursprünglich verlinkten - Zitate wurden in der Zwischenzeit gelöscht. Klaus Frisch kann die Richtigkeit der Angaben jedoch bezeugen.)
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4. Fragwürdige Quellen:
Am 27. Mai 2007 ergänzt Nina den Artikel »Homöopathische Arzneimittel« durch den folgenden Link mit dem Titel »Die Methoden der Hersteller« in das Internet-Forum des Vereins Promed. Dabei verstößt sie zunächst einmal gegen die (ihr als langjähriger Admin vermutlich bekannte) Wikipedia-Regel: »Keine Links auf Newsgroups oder Online-Foren«. Wikipedia schreibt: „…Bei Online-Foren kann zudem eine zunächst ansehnliche Qualität schnell in fragwürdige oder falsche Inhalte übergehen…“. Genau dies scheint durch das Nina-Zitat auch der Fall zu sein. Bei Promed handelt es sich um einen weitgehend inaktiven (Legitimation vortäuschenden) Briefkasten-Verein, zu dessen Hauptinitiatoren der webweit bekannte Kinderarzt Ralf Behrmann gehört. Auf der Promed-Webseite ist hier zu lesen: »Die Initiative dieser Vereinsgründung entstand zum großen Teil über die von Behrmann seit zwei Jahren gepflegte Webseite http://www.kidmed.de im Internet.« Wer eine Übersicht der schönsten Behrmann- und Kidmed-Zitate sucht, der findet sie auf der Seite »Skeptische Lyrik: Die GWUP und Kinderarzt Dr. Behrmann…«.
5. Hohe Konfliktfreudigkeit:
Bei so viel autokratischem Verhalten liegt die Vermutung nahe, dass es neben der Kontroverse »1. Wikipedia: Schiedsgericht/Anfragen/Clusterbildung und generelle Anti-Alternativmedizinhaltung« vielleicht noch weitere Brandherde geben könnte, in die Nina verwickelt ist. Wagen wir einen Blick auf die Seite und in das Archiv „Wikipedia-Vermittlungsausschuss“:
3. Probleme zwischen Nina und Micha S (Seite ist nicht mehr verfügbar)
Der Vermittlungsausschuss »Probleme zwischen Nina und Micha S« enthält die für Nina Gerlach, Henriette Fiebig und Wikimedia Deutschland e. V. peinlichsten Hintergrundinformationen und ist durch wundersame Fügung im Wikipedia-Archiv verschwunden. Interessierte Leser finden über den folgenden Link eine Kopie: Wikipedia.pdf. Die zu Neutralität verpflichtete (angebliche) Vermittlerin Henriette Fiebig (wie Nina Gerlach ehemals Vorstand von Wikimedia Deutschland e. V. und ebenfalls Anhängerin der Skeptikervereinigung GWUP) gibt hier ungeniert zu, dass sie sich “nicht so fürchterlich zu Neutralität verpflichtet” fühlt.
4. Beschwerde gegen Admin Nina
5. Antrag auf Temp-De-Admin gegen Nina
6. Wiederwahlantrag gegen Administrator Nina
7. Problem zwischen Nina und Matt1971
9. Problem zwischen Admin Nina und Bernd vdB
10. Destruktives und willkürliches Verhalten von Administrator Nina
Beschwerden außerhalb des Vermittlungsausschusses. (Die Links können im Laufe der Zeit ungültig werden, wenn die Inhalte in Wikipedia-Archive verschoben werden.)
11. Beschwerde über Nina (Seite ist nicht mehr verfügbar)
Manipulation des Wikipedia-Vermittlungsverfahrens
Bisher wurden alle Anklagen gegen Nina zurückgewiesen. Wichtig: Es gibt bei Wikipedia keinen Mechanismus, welcher garantiert, dass Mediatoren fachkompetent und neutral sind, insbesondere zu keiner der Parteien eine persönliche Beziehung haben. Mediatoren dürfen unter Pseudonym auftreten und ihre wahre Identität verschweigen. Da Administratoren im Wikipedia-Vermittlungsausschuss von Administratoren beurteilt werden, gibt es keine echte Kontrolle der Kontrolleure. Wikipedia verfügt über keinen Mechanismus, der vor der Bildung von Seilschaften im Vermittlungsausschuss zuverlässig schützt und die Qualifikation und Urteile der Mediatoren hinterfragt.
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Ein Beispiel: Die Schiedsgerichtsanfrage »1. Wikipedia: Schiedsgericht / Anfragen / Clusterbildung und generelle Anti-Alternativmedizinhaltung« wurde von einem kleinen Kreis von Administratoren abgelehnt, von denen bereits zwei Personen sicher als zum »Bekanntenkreis Nina« zugehörig eingestuft werden können. In der den Fall ablehnenden Admin-Liste finden sich u. a. »Henriette« (Ex-Kollegin von Nina im Vorstand von WIKIMEDIA Deutschland) und Benutzer »Thogo«, der auf dem hier verlinkten Foto bei einer Stammtisch-Runde gemeinsam mit Nina Gerlach abgebildet ist. In einem nach rechtsstaatlichen Grundsätzen durchgeführten Schiedsgerichtsverfahren wäre es undenkbar, dass zwei der angeklagten Person nahe stehende Personen über die Zulassung oder Ablehnung eines Verfahrens entscheiden dürfen.
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Zu welchen skurrilen Stilblüten diese Situation in der Praxis führt, das demonstriert die Schiedsgerichtsanfrage »Probleme mit Nina«. Dieser Beschwerdefall wurde so »gelöst«, dass der Beschwerdeführer MBRAN zunächst befristet gesperrt wurde und der Fall anschließend durch die verbleibenden Vorstandsmitglieder Nina (!), Henriette und Achim Raschka (zum Freundeskreis von Nina gehörig, hier ein aussagekräftiges Foto) geschlossen wurde. Nina als betroffene bzw. »angeklagte« Person konnte die Beschwerde somit (gemeinsam mit Freunden) selbst abweisen. Benutzer MBRAN wurde kurze Zeit später unbefristet gesperrt. Diese etwas eigenwillige Interpretation von Gewaltenteilung ist nicht nur ein Verstoß gegen die tiefsten Grundsätze der Online-Enzyklopädie. Das Verhalten demonstriert auch ein aggressives Potential, wie man es bei Wikipedia nicht vermuten würde. Obwol dieser Blog-Beitrag in der Wiki-Admin-Szene inzwischen weithin bekannt ist und von einigen tausend Lesern zur zur Kenntnis genommen wurde, scheint außer FOSSA kein Wikipedia-Admin und -Benutzer aktiv daran zu arbeiten, dieses Verhalten publik zu machen, um Nina Gerlach Grenzen zu setzen.
Zur Erinnerung: Dieser Beitrag thematisiert nicht das Innenleben eines Kindergartens (im engeren Sinne). Es geht hier um die bekannte Online-Enzyklopädie Wikipedia. Bei »Nina« handelt es sich nicht um irgendeinen Benutzer. »Nina« ist das Pseudonym, hinter dem sich die Molekularbiologin Nina Gerlach bisher versteckt hat, ihre wahre Identität für die breite Öffentlichkeit verschweigend. Nina Gerlach war bis Juli 2007 Mitglied des Vorstandes von Wikimedia Deutschland e. V. und wurde zum Zeitpunkt des gegen sie gerichteten Schiedsgerichtsverfahrens noch auf der (damals nicht aktualisierten) Wikimedia-Vorstands-Seite mit Foto und Namen aufgeführt. Arne Klempert, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland e. V., war auf mehrfache Rückfrage nicht bereit, zu dieser Kontroverse inhaltlich Stellung zu nehmen. Seine Antwort hinterließ bei mir den (subjektiven) Eindruck, dass auch er zum Freundeskreis Nina, Henriette & Co. gehört und wenig Motivation zeigt, eine neutrale Position einzunehmen. Er warnte mich in verklausulierter Form vor rechtlichen Folgen und kritisierte mich sinngemäß als destruktiven Pöbler.
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Link zum Thema:
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Wikipedia sperrt H.Blog - Admin »Gleiberg« hilft Nina Gerlach
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19th.September 2007 um 12:46 pm
[...] Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach - In drei Beiträgen dieses Weblogs wurde bisher über den Verdacht berichtet, dass die am Paul-Ehrlich-Institut in Langen arbeitende Molekularbiologin Nina Gerlach, von August 2006 bis Juli 2007 Mitglied des Vorstandes von WIKIMEDIA Deutschland, ihren Einfluss innerhalb von Wikipedia für aggressive politische Agitation missbraucht.
LG Christian - sapere aude! [...]
30th.September 2007 um 2:18 pm
Was die Themen der “Alternativmedizin” angeht, hat sich Wikipedia inzwischen als seriöse Informationsquelle verabschiedet. Nahezu alle Artikel in diesem Bereich sind eindeutig tendenziös und entsprechen nicht den von Wikipedia verfassten Kriterien der Neutralität. Wie und mit welchen Mitteln ein zweifelsfrei objektiver und neutraler Text im Sinne einer ganz bestimmten Meinung gezielt verbogen wird, zeigt aktuell das Beispiel Spagyrik: http://de.wikipedia.org/wiki/Spagyrik
H.K.
30th.September 2007 um 7:12 pm
[...] H.Blog: »Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach« [...]
14th.Oktober 2007 um 12:04 am
[...] Genau so verstehen sich die Allüren der Möchtegern - Offiziere der Wikipedia. In ihrer Anonymität können sie auch getrost frech und ungehobelt sein. Es kennt sie ja keiner. Sie können beleidigen, belügen, betrügen das die Wände wackeln. Alles hinter der verbergenden Anonymität. Das solche Systeme automatisch zum Scheitern verurteilt sind, liegt in der Natur der Sache. Das DMOZ beachtet heute kaum noch jemand, Google ist viel wichtiger geworden. Selbst dem letzten Internetnutzer ist klar geworden, dass man bei DMOZ nur eine genehmigte Auswahl an Einträgen findet, die halt aus welchen Gründen auch immer, den Editoren gefallen haben. Und somit ist die Auswahl begrenzt. Das was man finden will, wird nicht gefunden. Weil es nicht drin ist.
Genau so ist und wird es bei Wikipedia sein. Literaturhinweise werden gefälscht, Weblinks werden manipuliert, Inhalte gelöscht oder geändert. Jemand der nur gelegentlich mit Wikipedia zu tun hat, hat keinerlei Chance sein Wissen dort einzutragen. Ein Student in den USA hat vor Kurzem eine Software entwickelt, mit der man die Änderungen im Wikipedia-System auswerten kann. Dabei wurde festgestellt, das zum Beispiel das CIA und Microsoft die Institutionen waren, die am aller meisten Änderungen vorgenommen haben. Natürlich zu Ihren Gunsten. Das CIA änderte da mal eben Lebensläufe von Politikern und Microsoft Kritiken an ihrer Software. Auch hierzulande wird die Kritik immer lauter. Ein gutes Beispiel ist die Kritik an Nina Gerlach und der Manipulationen um den Begriff „Homöopathie“ (www.psychophysik.com/h-blog/?p=84 und hier http://www.psychophysik.com/html/ak03-gwup11-wikipedia.html und hier http://www.openpr.de/news/153137/Wikipedia-im-Privateigentum-von-Nina-Gerlach.html). [...]
13th.August 2008 um 6:35 pm
[...] wie z. B. Joachim Bublath (ZDF) und Britta Danger (DIE WELT) oder der Molekularbiologin Nina Gerlach (WIKIPEDIA) vielleicht noch nicht angekommen ist: Das von The Lancet 2005 mehr gewünschte als [...]
28th.November 2008 um 7:25 pm
[...] nicht kennen zu wollen. Diskussionspartnerin Nina ist im H.Blog übrigens hinreichend bekannt (→ Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach), hat ihre Benutzerseite inzwischen allerdings von streng dogmatischen Spuren [...]
21st.Februar 2009 um 9:54 pm
Nina Gerlach verhält sich wie ein unreifes Kindergartenkind und überträgt ihre persönliche Weltanschauung auf Wikipedia!!Das ist erstens extrem unverschämt und somit ist Wikipedia für uns keine objektive Quelle mehr,danke Nina,prima gemacht,kannst stolz auf dich sein!!!Solche Leute sind einfach fehl am Platz und nur unprofessionell!
20th.November 2009 um 11:16 am
[...] eigene Sichtweise (POV) aufzudrücken. Das Ergebnis meiner Untersuchung kann in zwei Beiträgen (Wikipedia 1, Wikipedia 2) nachgelesen werden. Karen Ceawlins Löschantrag wird im Kontext der alten [...]
1st.Februar 2010 um 5:23 pm
[...] Wikipedia, Agitprop und Nina Gerlach Dieser Beitrag im H.Blog dokumentiert eine mit der Neuraltherapie vergleichbare Problematik, was die Objektivität und Neutralität der Darstellung des Wikipedia-Artikels „Homöopathie“ angeht. [...]