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	<title>H.Blog: Homöopathie &#38; Forschung</title>
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	<description>Homöopathie, Komplementärmedizin, Integrative Medizin und Wissenschaft</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:36:23 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Seltsames „Gutachten“: Interview mit Claus Fritzsche zum Evidence Check 2: Homeopathy. Britisches Unterhaus will Homöopathie verbieten.</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>

		<category><![CDATA[Health Technology Assessment]]></category>

		<category><![CDATA[Homöopathie in den Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Prof. Edzard Ernst]]></category>

		<category><![CDATA[The Lancet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausschuss für Wissenschaft und Technologie des britischen Unterhauses kommt in einem „Gutachten“ zu dem Schluss, dass homöopathische Arzneimittel nicht wirksam seien, nicht mehr zugelassen und auch nicht mehr erforscht werden sollten. Das Evidence Check 2: Homeopathy genannte 275 Seiten lange Dokument lässt eine Reihe wichtiger Fragen unbeantwortet: Von wem stammt die wissenschaftliche Expertise, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausschuss für Wissenschaft und Technologie des britischen Unterhauses kommt in einem „Gutachten“ zu dem Schluss, dass homöopathische Arzneimittel nicht wirksam seien, nicht mehr zugelassen und auch nicht mehr erforscht werden sollten. Das <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">Evidence Check 2: Homeopathy</a> genannte 275 Seiten lange Dokument lässt eine Reihe wichtiger Fragen unbeantwortet: Von wem stammt die wissenschaftliche Expertise, welche zu den abschließenden Bewertungen und Gewichtungen führte? Warum wurden bestimmte Argumente einer zuvor durchgeführten <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/contents.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">öffentlichen Anhörung</a> übernommen und andere kommentarlos ignoriert? Wurde das „Gutachten“ unter Beachtung international üblicher wissenschaftlicher Standards erstellt?</strong></p>
<p><a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/45/45.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');"><img class="alignnone" title="Evidence Check 2: Homeopathy des britischen Unterhauses" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/197_Evidence_Check_2_Homeopathy.jpg" alt="" width="418" height="383" /></a><br />
<span id="more-10165"></span><br />
<strong>Thorsten Fischer</strong> von <em>Heilpraxisnet.de</em>, einem Fachportal für Naturheilkunde, hat mich zum Homöopathie-„Gutachten“ des britischen Unterhauses befragt. Der folgende Link führt Sie direkt zum Interview. Wichtige, sich mir im Moment stellende Fragen fasse ich anschließend nochmals zusammen.</p>
<p><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');"><img class="alignnone" title="Interview mit Claus Fritzsche - Britisches Unterhaus will Homöopathie verbieten ..." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/198_Heilpraxisnet.de_Interview.jpg" alt="" width="418" height="339" /></a></p>
<h2><span style="color: #f60825;">Interview zum „Gutachten“:</span></h2>
<p><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');"><strong>Heilpraxisnet.de-Interview:</strong> Seltsames „Gutachten“ zur Homöopathie</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Offene Fragen zum <span style="color: #333399;">Evidence Check 2: Homeopathy</span> des britischen Unterhauses:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">1. Wissenschaftliche Expertise:</span></h3>
<p>Von wem stammt die wissenschaftliche Expertise des „Gutachtens“? Nach meiner Einschätzung hat keine einzige, der auf Seite vier genannten (für das „Gutachten“ verantwortlichen) Personen das Know-how, um die Fragestellung des „Gutachtens“ qualifiziert zu beantworten. Wer ist dafür verantwortlich, dass bestimmte Argumente und Bewertungskriterien zugelassen und übernommen wurden und andere Argumente kommentarlos ignoriert wurden? Diese sehr wichtige Frage wird von den verantwortlichen Personen des britischen Unterhauses nicht transparent gemacht.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">2. Bewertungs-Kriterien:</span></h3>
<p>Nach welchen Kriterien wurden die auf den Seiten 14 ff. genannten Bewertungs-Maßstäbe festgelegt? Ein 2005 vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit publiziertes „Konkurrenz“-Gutachten (Health Technology Assessment-Bericht Homöopathie) kam auf der Grundlage von Bewertungs-Kriterien zustande, welche von jenen des <em>Evidence Check 2: Homeopathy</em> erheblich abweichen. Warum? <strong>Welche Evidenz gibt es für die Bewertungs-Kriterien des britischen „Gutachtens“?</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">3. Öffentliche Anhörung:</span></h3>
<p>Warum mussten Teilnehmer der öffentlichen Anhörung Ihre Stellungnahme innerhalb von nur 17 Tagen abgeben, während sich das Schweizer Bundesamt für Gesundheit im Rahmen seines Homöopathie-HTAs sieben Jahre Zeit ließ? Warum flossen bestimmte Argumente der <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/contents.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">öffentlichen Anhörung </a>des britischen Unterhauses zu 100 Prozent in das „Gutachten“ ein (jene von Prof. Edzard Ernst) und warum wurden andere Argumente zu 100 Prozent und ohne jede Erklärung ignoriert (z. B. jene von Prof. George Lewith und Prof. Harald Walach)? Ich habe im Dokument keine Stelle gefunden, welche die <strong>Selektion von Argumenten </strong>begründet und transparent macht.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #000000;">4. Shang et al. 2005:</span></h3>
<p>Warum basiert die Argumentation des gesamten „Gutachtens“ im Kern nur auf einer einzigen Arbeit (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ncbi.nlm.nih.gov');">Shang et al. 2005, The Lancet</a>), welche nur - bitte festhalten - <span style="color: #d7091d;"><strong>ganze acht Studien</strong></span> bewertete? Wie ist es möglich, auf der Grundlage von nur acht untersuchten Studien zu einem abschließenden Urteil zu gelangen? Warum wurden die Kontroll-Studien von <a href="http://www.jclinepi.com/article/S0895-4356(08)00190-X/abstract" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jclinepi.com');">Rutten &amp; Lüdtke</a> sowie von <a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WXX-4TPWK20-3&amp;_user=10&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;view=c&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=cd1e77f077d9cb8e46c7f11e1d518d36" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sciencedirect.com');">Stolper &amp; Lüdtke</a>, die Shang et al. <span style="color: #cc0a1d;"><strong>unwidersprochen grobe Mängel</strong></span> (Selektions-Bias und unzulässig heterogene Daten) nachwiesen und den <em>The Lancet</em> herausgebenden Verlag Elsevier zur Pressemeldung <a href="http://www.elsevier.com/framework_products/promis_misc/HOMP%20Press%20release%201108.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.elsevier.com');">„New evidence for Homeopathy“</a> veranlassten, im „Gutachten“ bzw. von Prof. Edzard Ernst mit keinem Wort erwähnt? <strong>Die Kontroll-Arbeiten von Rutten, Stolper und Lüdtke hätten in jeder nach internationalen Standards verfassten wissenschaftlichen Arbeit zumindest erwähnt und bewertet werden müssen. </strong>Gab es keinen Review-Prozess, in dem dieser grobe Mangel aufgefallen ist?<strong></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><strong>.</strong></span></p>
<p>Es bleiben Fragen über Fragen, die möglicherweise nur Prof. Edzard Ernst und seine politischen Helfer beantworten können &#8230; jedoch nicht beantworten wollen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=2282" target="_self"><strong>The Lancet &amp; Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al. 2005 hin</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=96" target="_self">Health Technology Assessment (HTA) hat mehr Aussagekraft als Reviews experimenteller Studien</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=55" target="_self">Prof. Edzard Ernst: Agent provocateur der komplementärmedizinischen Forschung?</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=968" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-blog.de');">»Enttäuschend«: Simon Singh, Edzard Ernst: »Gesund ohne Pillen« – Rezension von Biometriker Rainer Lüdtke</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9626" target="_self">Homöopathie und UK-Pharmalobbyismus. DZVhÄ-Chef Curt Kösters: „Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><code style="color: blue"><script type="text/javascript"><!--
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		<item>
		<title>H.Blog im Gespräch: Vorsicht Wikipedia + Erfolg der Pharmalobby im britischen Unterhaus (Homöopathie)</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10103</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10103#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte]]></category>

		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>

		<category><![CDATA[Homöopathie in den Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Pharma-Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[Prof. Edzard Ernst]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den kleinen Freuden meines Blogger-Lebens gehört neben dem Filetieren von „Skeptikern“ (aktuell: Marcus Anhäuser) auch die Rezeption durch Dritte. Erfolgreiches Bloggen heißt für mich nicht, viel zitiert und verlinkt zu werden. Freude kommt bei mir dann auf, wenn meine Kommentare und Berichte dazu beitragen, dass Leserinnen und Leser - natürlich auch gerne Meinungsmultiplikatoren - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den kleinen Freuden meines Blogger-Lebens gehört neben dem Filetieren von „Skeptikern“ (aktuell: <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9947" target="_self">Marcus Anhäuser</a>) auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rezeption_%28Kommunikation%29" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Rezeption</a> durch Dritte. Erfolgreiches Bloggen heißt für mich nicht, viel zitiert und verlinkt zu werden. Freude kommt bei mir dann auf, wenn meine Kommentare und Berichte dazu beitragen, dass Leserinnen und Leser - natürlich auch gerne Meinungsmultiplikatoren - sich ihre eigene (differenzierte) Meinung zu den Themen dieses Blogs bilden. Erfolge dieser Art spielen sich eher im Stillen und „hinter den Kulissen“ ab. <span style="color: #dc0e26;">Die Bilanz kann sich jedoch sehen lassen. </span>Etwas klappern in eigener Sache darf jedoch auch sein - insbesondere dann, wenn die Themen für ein breites Publikum interessant sein können.</strong></p>
<p><a href="http://www.elsevier.de/news-uebersicht/beitrag/alternativ-und-komplementaermedizin" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.elsevier.de');"><img class="alignnone" title="Elsevier Deutschland" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/195_Elsevier_Deutschland.jpg" alt="" width="418" height="86" /></a><br />
<span id="more-10103"></span><br />
<span style="color: #fb7003;">Alternativ- und Komplementärmedizin</span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Qualität von Wikipedia-Artikeln</span></h2>
<p><strong>Wikipedia-Artikel zum Thema Alternativmedizin und Komplementärmedizin sind mit großer Vorsicht zu genießen. Dies ist das Fazit einer Recherche des Hamburger Arztes Dr. med. Hans Barop und des Journalisten Claus Fritzsche.</strong></p>
<p>Dr. med. Hans Barop analysierte die Qualität des Wikipedia-Artikels „Neuraltherapie“ und kam zu einem vernichtenden Ergebnis: „Der Eintrag wurde von nicht hinreichend qualifizierten Personen vorgenommen. Die Informationen über die Neuraltherapie sind veraltet, in weiten Teilen sachlich falsch und tendenziös dargestellt.“</p>
<p><strong>Hans Barop</strong> ist ein profunder Kenner der Neuraltherapie, Autor von Fachbüchern und Co-Autor eines 2005 im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) der Schweiz publizierten Health Technology Assessments (HTA) zur Neuraltherapie.</p>
<p><strong>Ähnliche</strong> Erfahrungen machte auch der Journalist Claus Fritzsche auf dem Gebiet der Homöopathie. <em>„Innerhalb der Community von Wikipedia Deutschland gibt es eine einflussreiche, <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?tag=wikipedia" target="_self">der sog. Skeptiker-Bewegung nahestehende Seilschaft</a>, die zum Teil gegen Wikipedia-Regeln verstößt, um die eigene Meinung (POV) mit Gewalt durchzusetzen“</em>, so der Herausgeber eines Wissenschafts-Blogs.</p>
<p><strong>Nach</strong> Einschätzung von Fritzsche ist es das Ziel der bei Wikipedia Deutschland aktiven „Skeptiker“, Homöopathie, Akupunktur, Neuraltherapie &amp; Co. möglichst abschreckend darzustellen. <em>„Wissenschaftliche Quellen werden gerne selektiv oder falsch zitiert und mit diskreditierenden Wertungen versehen“</em>, fasst Fritzsche seine in einer mehrmonatigen Recherche gesammelten Erfahrungen zusammen.</p>
<p><strong><a href="http://www.elsevier.de/news-uebersicht/beitrag/alternativ-und-komplementaermedizin" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.elsevier.de');">Hier geht es zur Elsevier-Meldung &#8230;</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>++++++++++++++++++++++++++++++++++</strong><strong>+++++++++++</strong></p>
<h2>Pharmalobbyismus <span style="color: #c30817;">made in Britain</span></h2>
<p>Haben Sie die Debatte um die Ablösung von Iqwig-Chef Peter Sawicki mitbekommen? Das Magazin <em>Stern </em>betrachtet Sawicki als <a href="http://www.stern.de/gesundheit/iqwig-chef-sawicki-ein-opfer-der-pharmalobby-1537740.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.stern.de');">Opfer der Pharmaindustrie</a>. Beschäftigen sich hochrangige politische Gremien mit den Themen <em>Gesundheit </em>und <em>Forschung</em>, so geht es in den seltensten Fällen um Wissenschaft. Häufig stehen Geld, Finanzierungsfragen und wirtschaftspolitische Interessen im Vordergrund. Nach dem gleichen Muster dürfte auch die Entscheidung eines Ausschusses des britischen Unterhauses zustande gekommen sein, die Homöopathie aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen.</p>
<p><strong>Zur Erinnerung: </strong>Die Schweiz hatte sich in einem ähnlichen Fall dafür entschieden, die Homöopathie im Rahmen des vom <a href="http://www.bag.admin.ch/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bag.admin.ch');">Bundesamt für Gesundheit (BAG) </a> der Schweiz initiierten <em>„Programm Evaluation Komplementärmedizin“ (PEK)</em> nach wissenschaftlichen Kriterien zu evaluieren. Ziel des PEK war es, die Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit verschiedener komplementärmedizinischer Verfahren nach den Prinzipien eines sogenannten <em>Health Technology Assessments (HTA) </em> zu bewerten. Das PEK bestand aus einem Feldstudienprojekt und einem Literaturprojekt. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch einen Lenkungsausschuss, eine Expertengruppe und ein international besetztes Reviewboard. Die Ergebnisse des Schweizer HTA wurden im Buch <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=54" target="_self">„Homöopathie in der Krankenversorgung - Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit“</a> publiziert und waren für die Lehre Samuel Hahnemanns ausgesprochen schmeichelhaft.</p>
<p><strong>In</strong> Großbritannien entschied man sich nun dafür, eine Bewertung der Homöopathie nach dem <em>Prinzip „Peter Sawicki“ </em>nicht in einem wissenschaftlichen Gremium und stattdessen in den Hinterzimmern des britischen Unterhauses auszukungeln. Es gabe eine <a href="http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200910/cmselect/cmsctech/memo/homeopathy/contents.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.publications.parliament.uk');">öffentliche Anhörung</a>, die - so viel ist sicher - reinen Alibi-Charakter hatte. Die Entscheidung selbst wurde von politischen Strippenziehern und für die Öffentlichkeit nicht transparent getroffen. Siehe zu diesem Thema auch hier im H.Blog: <strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9626" target="_self">Homöopathie und UK-Pharmalobbyismus. DZVhÄ-Chef Curt Kösters: „Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“</a></strong>.</p>
<p><strong>++++++++++++++++++++++++++++++++++</strong><strong>+++++++++++</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=77262&amp;org=1113&amp;navigation=1119&amp;back_seite=1486" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');"><img class="alignnone" title="DZVhÄ - Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/196_Deutscher_Zentralverein_hom%C3%B6opathischer_%C3%84rzte.jpg" alt="" width="418" height="126" /></a></p>
<h2>Das britische Unterhaus wendet sich gegen die Homöopathie</h2>
<p>Berlin, 25. Februar 2010.<strong> </strong>In einem Gutachten kommt ein Ausschuss des britischen Unterhauses zu dem Ergebnis, dass homöopathische Arzneien nichts weiter als ein Placebo seien. Der Gesetzgeber wird nun aufgefordert, die Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen. Der Unterhausausschuss forderte zudem die Zulassungsbehörde MHRA auf, homöopathische Arzneien nur noch zuzulassen, wenn die Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien belegt sei. Von weiterer Forschung riet der Ausschuss ab, die Belege zur Unwirksamkeit seien zu massiv. In Großbritannien läuft seit geraumer Zeit eine Kampagne gegen die Homöopathie. An vorderster Stelle agiert die Gruppe <em>Sense about Science</em>. Nach Recherchen des Journalisten Claus Fritzsche ist sie <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9626" target="_self">„eine fantasievolle Inszenierung“ der Pharmalobby</a>. Zu den Finanziers gehören unter anderem GlaxoSmithKline, Pfizer und die Association of the British Pharmaceutial Industry (ABPI).</p>
<p><strong>Die </strong>Aussagen deuten darauf hin, dass die Grundlage des Papiers die Meta-Analyse von <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=2282" target="_self">Shang et al. <em>Are the clinical effects of homeopathy placebo effects?</em> </a>ist. Auch der Lancet stützte sich 2005 auf diese, wie es hieß, größte Homöopathie-Studie aller Zeiten und postulierte das Ende der Homöopathie. Heute wissen wir, die Studie ist fehlerhaft, es wurden „Äpfel mit Birnen“ verglichen. <a href="http://www.elsevier.com/framework_products/promis_misc/HOMP%20Press%20release%201108.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.elsevier.com');">Zwei Studien aus dem Jahr 2008 widerlegen Shang et al.</a> und werfen den Forschern grobe handwerkliche Fehler vor – sie widersprachen nicht (Studien siehe unten).</p>
<p><strong>Curt Kösters</strong>, 1. Vorsitzender des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), hält es für <em>„ein ehrenwertes Unterfangen, wenn das Parlament nichts mehr bezahlen will, was nicht evidenzbasiert ist“</em>, allerdings müsse dann die <em>„konventionelle Medizin weitestgehend abgeschafft werden“</em>, befürchtet Kösters. Er verweist beispielhaft auf die unsichere Datenlage bei Grippeimpfungen, in der Chirurgie, der Psychotherapie, vor allem aber auch im großen Bereich der Behandlung multimorbider Patienten: <em>„Belegt durch Doppelblindstudien ist immer nur der Idealfall einer Monotherapie, für die real existierende Polypharmakotherapie gibt es nur eine sehr geringe Evidenz.“ </em>Die Homöopathie ist eine Arzneitherapie, in der immer nur ein Wirkstoff zum Einsatz kommt und hier für <em>„gibt es eine Evidenz in Form von Studien“</em>, so Kösters.</p>
<p><strong>Zu</strong> einem völlig anderen Ergebnis als die britische Untersuchung kam 2006 der HTA-Bericht (Health Technology Assessment) zur Homöopathie, den die Schweizer Regierung im Rahmen eines Programms zur Evaluation der Komplementärmedizin (PEK) in Auftrag gegeben hatte: Die Wirksamkeit der Homöopathie kann unter Berücksichtigung von internen und externen Validitätskriterien als belegt gelten, die professionelle sachgerechte Anwendung als sicher.</p>
<p><a href="http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=77262&amp;org=1113&amp;navigation=1119&amp;back_seite=1486" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');"><strong>Hier geht es zur Meldung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte &#8230;</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;"><strong>Studien:</strong></span></h3>
<p><strong>• „Homeopathy“: Heterogene Daten bei Shang et al.</strong><br />
A. L. B. Rutten, C. F. Stolper: The 2005 meta-analysis of homeopathy:  the importance of post-publication data<br />
<a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WXX-4TPWK20-3&amp;_user=10&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;view=c&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=cd1e77f077d9cb8e46c7f11e1d518d36" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sciencedirect.com');">Weiter &lt;+&gt;</a></p>
<p><strong>• “Journal of Clinical Epidemiology”: Selektionsbias</strong><br />
R. Lüdtke, A.L.B. Rutten: The conclusions on the effectiveness of  homeopathy highly depend on the set of analyzed trials.<br />
<a href="http://www.jclinepi.com/article/S0895-4356(08)00190-X/abstract" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.jclinepi.com');">Weiter &lt;+&gt;</a></p>
<p><strong>• Zum HTA-Bericht der Schweizer Regierung:</strong><br />
Homöopathieforschung: Problematik und Ergebnisse zur Wirksamkeit mit  Resultaten aus dem Programm Evaluation Komplementärmedizin PEK: HTA  Homöopathie, ISPM-Studie („Lancet-Studie“), Dr. med. Marco Righetti,  Oktober 2006<br />
<a href="http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/151106071606_righetti_d.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');">Weiter &lt;+&gt;</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');"><img class="alignnone" title="Interview mit Claus Fritzsche - Britisches Unterhaus will Homöopathie verbieten ..." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/198_Heilpraxisnet.de_Interview.jpg" alt="" width="418" height="339" /></a></p>
<h2>Interview: Seltsames &#8220;Gutachten&#8221; zur Homöopathie</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Homöopathie: seltsames „Gutachten“ des britischen Unterhauses</strong><br />
„So geht Lobby“: Ein Ausschuss des britischen Unterhauses kam soeben zu dem Ergebnis, dass homöopathische Arzneien nichts weiter als ein Placebo seien. Die „Gutachter“ fordern den Gesetzgeber auf, Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen und weitere Forschung zu unterlassen. Hinterfragt man allerdings die Bewertungskriterien und das Zustandekommen des „Gutachtens“, so ergeben sich große Zweifel an der Aussagekraft. Das Dokument gibt den Stand der internationalen Forschung nicht korrekt wieder und repräsentiert in den wesentlichen Punkten nach unserer Meinung die persönliche Position einer einzigen Person: Prof. Edzard Ernst. Die Redaktion Heilpraxisnet.de befragte den Journalisten Claus Fritzsche nach seiner Einschätzung.</p>
<p><strong><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');">Hier geht es zum Heilpraxisnet.de-Interview &#8230;</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Das H.Blog bei Twitter</h2>
<p>Zum guten Schluss noch ein letzter Klapperer in eigener Sache: Alle Beiträge dieses Blogs werden auch bei <strong><a href="http://twitter.com/Claus_Fritzsche" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/twitter.com');">Twitter Claus Fritzsche</a></strong> angekündigt und verlinkt. Die <a href="http://topsy.com/twitter/claus_fritzsche" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/topsy.com');">Twitter-Suchmaschine TOPSY</a> stuft die H.Blog-Tweets in der Kategorie <span style="color: #cc0a19;"><strong>Highly Influential</strong></span> ein - sicherlich nicht wegen der Quantität, wohl eher wegen der Qualität der Tweets und ihrer Rezeption.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefährliche Schleichwerbung: Marcus Anhäuser, SPIEGEL ONLINE und Esowatch</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9947</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9947#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Esowatch]]></category>

		<category><![CDATA[GWUP]]></category>

		<category><![CDATA[ScienceBlogs]]></category>

		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[So etwas kommt bei SPIEGEL ONLINE sicherlich nicht alle Tage vor. Ein externer (freier) Journalist liefert eine Arbeit ab, die versteckt für ein Internetportal wirbt, dessen Herausgebern der Autor nahesteht. Aus journalistischer Sicht macht die Nennung der Webseite überhaupt keinen Sinn - ist gewissermaßen konstruiert. Und zum guten Schluss arbeiten die Herausgeber und Autoren der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So etwas kommt bei SPIEGEL ONLINE sicherlich nicht alle Tage vor. Ein externer (freier) Journalist liefert eine Arbeit ab, die versteckt für ein Internetportal wirbt, dessen Herausgebern der Autor nahesteht. Aus journalistischer Sicht macht die Nennung der Webseite überhaupt keinen Sinn - ist gewissermaßen konstruiert. Und zum guten Schluss arbeiten die Herausgeber und Autoren der versteckt beworbenen Webseite auch noch im Grenzbereich zur <span style="color: #bf0c1b;">Internet-Kriminalität</span>. So bewerte zumindest ich persönlich den 2009 von <a href="http://www.redaktion-wissen.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.redaktion-wissen.de');">Marcus Anhäuser</a> verfassten und von SPIEGEL ONLINE publizierten Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">&#8220;Wenn Patienten ihre Galle selber spülen&#8221;</a>. Aus meiner Sicht handelt es sich hier um einen schwerwiegenden Verstoß gegen Ziffer 1, 6 und 7 des <a href="http://www.presserat.info/pressekodex.0.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.presserat.info');">Pressekodex</a> und einen Vertrauensmissbrauch gegenüber der Spiegel-Online-Redaktion.</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');"><img class="alignnone" title="Marcus Anhäuser - Wenn Patienten ihre Galle selber spülen - Schleichwerbung bei SPIEGEL ONLINE" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/192_SPIEGEL_Marcus_Anh%C3%A4user.jpg" alt="" width="418" height="166" /></a><br />
<span id="more-9947"></span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Drei Eigentore in einem Spiel</span></h2>
<p>Der traditionsreiche Verein <em>Hannover 96</em> schaffte es kürzlich, sich einen Platz in den Annalen der Fußball-Bundesliga zu sichern. In einem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach schossen die Profi-Fußballer aus Niedersachsen sage und schreibe <a href="http://www.sportschau.de/sp/fussball/news200912/12/gladbach_hannover.jsp" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sportschau.de');">drei Eigentore</a>. Passt <em>Marcus Anhäuser</em>, Herausgeber des Weblogs <a href="http://www.plazeboalarm.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.plazeboalarm.de');">Plazeboalarm</a>, nicht auf, so sichert er sich ein ähnliches „Renommee“ in der Blogger-Szene. Meiner Meinung nach hat er bereits drei fette Eigentore geschossen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #333399;"><strong>Eigentor Nr. 1</strong></span></h2>
<p>In einem bei ScienceBlogs veröffentlichten <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/02/58-der-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-haben-positive-erfahrungen-mit-einer-homoopathischen-behandlung.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scienceblogs.de');">Beitrag vom 08.02.2010 </a>kritisierte mich Marcus Anhäuser für die <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9325" target="_self">Überschrift</a> eines H.Blog-Artikels. Der Dresdner Wissenschaftsjournalist hätte aus dieser Thematik einen wertvollen und interessanten Blogartikel machen können. Er reklamierte vollkommen zu Recht, dass die von mir gewählte Überschrift <em>„Homöopathie: 58% der Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung“</em> sachlich falsch und irreführend ist. Ausgesprochen ungeschickt war es jedoch, den Sachverhalt <span style="color: #df0a20;">dramaturgisch zu überdehnen</span>, zwischen den Zeilen den (falschen) Eindruck vorsätzlicher und arglistiger Täuschung zuzulassen und den ScienceBlogs-Lesern eine kleine <strong>Seifenoper</strong> zu präsentieren. Diese mag zwar bei seinen Gesinnungsgenossen aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Fossa/Dumbs" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">„Skeptiker“- und Brights-Szene</a> gut ankommen. Normalsterbliche wird er so jedoch eher nicht für sein Anliegen gewinnen können.</p>
<p><span style="color: #e00a2c;"><strong>Für neue Leser:</strong></span> Ich habe im Beitrag <strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9742" target="_self">„Hilfe, ein „Plazeboalarm“ von Marcus Anhäuser! Über fremde Splitter und den riesigen Balken im eigenen Auge.“</a></strong> zur Kritik Stellung genommen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #333399;">Eigentor Nr. 2</span></h2>
<p>Bis zu dieser Stelle handelt es sich hier noch um ein die Öffentlichkeit wahrscheinlich eher langweilendes Geplänkel unter Bloggern. Eine vollkommen neue Qualität gewinnt die Kontroverse hingegen durch den oben bereits erwähnten SPIEGEL-ONLINE-Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">„Wenn Patienten ihre Galle selber spülen”</a>, der in einem Leitmedium publiziert wurde. Der Artikel enthält im unteren Bereich einen Hinweis auf das Internet-Portal Esowatch.com, dessen Herausgebern Marcus Anhäuser nach meiner Einschätzung nahesteht. Ich moniere an diesem Beitrag drei Aspekte (<em>Interessenkonflikt, Irreführung, Kriminalität</em>), die ich hier im H.Blog bereits erläutert habe und die unter GWUP.WATCH im Artikel <a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/2010/02/marcus-anhauser-schleichwerbung-fur.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');"><strong>„Marcus Anhäuser: Schleichwerbung für Esowatch.com? Moral, Doppelmoral &amp; Co.“</strong></a> nochmals zusammengefasst wurden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Esowatch:</span> <span style="color: #d7091d;">„Psychiatrieerfahrung hat sie auch“</span></strong></h3>
<p>Ein Sachverhalt, der mich besonders bewegt, ist der demagogische und heimtückische Esowatch-Artikel über Simone K. aus den Jahren 2007 bis 2009. Die nachfolgenden Links führen Sie zur aktuellen und zu einer älteren Artikel-Version sowie zu einer schier unglaublichen Artikel-Diskussion:</p>
<p><a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Simone_K%C3%BCstermann" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.esowatch.com');">Esowatch über Simone K.</a> <strong>(AKTUELLE VERSION)</strong><br />
<a href="http://www.scribd.com/doc/23738729/Esowatch-Rufmord-Simone-Kustermann-Seite-2" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scribd.com');">Esowatch über Simone K.</a> <strong>(VERSION 2007 bis 2009, KOPIE)</strong><br />
<a href="http://www.scribd.com/doc/23738683/Esowatch-Rufmord-Simone-Kustermann" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scribd.com');">Esowatch-Diskussion über Simone K.</a> <strong>(KOPIE)</strong></p>
<p><strong>Es</strong> ist schon ein starkes Stück, eine Person, die schon gar nicht in die Kategorie „von öffentlichem  Interesse&#8221; gehört, auf dem anonymen Internet-Server eines türkischen Unternehmens mit Briefkastenadressen in Hong Kong und Somalia mit den Worten <span style="color: #c20927;"><strong>„Psychiatrieerfahrung hat sie auch“</strong></span> zu diffamieren. Der absolute Knaller fällt jedoch erst dann auf, wenn man die hier verlinkte Artikel-Diskussion aufmerksam studiert. Die Esowatch-Autoren bekennen hier freimütig, dass sie Simone K. <em>überhaupt nicht kennen</em>, dass ihnen von ihr keinerlei Informationen vorliegen. Und sie machen deutlich, dass der Psychiatrie-Hinweis <em>frei erfunden</em> ist bzw. in bösartiger Absicht konstruiert wurde.</p>
<p><strong>Als</strong> Eigentor Nr. 2 bewerte ich, dass sich Marcus Anhäuser ohne Not mit mir anlegt und gleichzeitig den Keller (sprichwörtlich) „voller Leichen“ hat. Oder anders ausgedrückt: Es ist ungeschickt, im Glashaus mit Felsen um sich zu werfen. Ein Wissenschaftsjournalist sollte so viel Differenzierungsfähigkeit haben, dass er auch die gefährlichen Seiten des Portals Esowatch.com mit emotionaler Distanz einschätzen kann. Ist er dazu nicht in der Lage, so hat er seinen Beruf verfehlt.</p>
<h3><span style="color: #000000;">Esowatch:</span> <span style="color: #d7091d;">„Strafaktion“</span></h3>
<p>In<strong> </strong>den Bereich der Internet-Kriminalität gehört übrigens auch die <strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/190_Esowatch_Rufmord.jpg" target="_blank">folgende Homepage</a></strong>, die als Strafmaßnahme für meinen Artikel <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=3609" target="_self">„Esowatch im Münchhausen-Test“</a> veröffentlicht wurde. Der Internet-Provider der Domain ist identisch mit jenem von Esowatch (<a href="http://www.mediaon.com/Domain-Treuhand-Service-Anonyme-Domains-Hosting" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mediaon.com');">MediaOn</a>). Für diese Webseite verantwortlich ist nach meiner Einschätzung ein Mitglied des Esowatch-Herausgeber-Teams, das aus dem Umfeld von <a href="http://www.brights-deutschland.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.brights-deutschland.de');">Brights Deutschland</a> stammt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/193_Marcus_Anh%C3%A4user_Schleichwerbung.jpg" target="_blank"><img class="alignnone" title="Marcus Anhäuser - Zensur" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/194_Marcus_Anh%C3%A4user_Zensur.jpg" alt="" width="418" height="434" /></a></p>
<p><em><strong>Twitter: </strong>Nach der Zensur &#8230; ist vor der Zensur <a href="http://bit.ly/d7ZlsM" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/bit.ly');">http://bit.ly/d7ZlsM</a></em></p>
<h2><span style="color: #ffffff;">.</span></h2>
<h2><span style="color: #333399;">Eigentor Nr. 3</span></h2>
<p>Aller guten Dinge sind drei: Wie sehr sich das bisher geschilderte Verhalten noch steigern lässt, das zeigt eine von Marcus Anhäuser <strong><a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/02/58-der-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-haben-positive-erfahrungen-mit-einer-homoopathischen-behandlung.php#comment90775" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scienceblogs.de');">abrupt beendete Diskussion</a></strong> in seinem Weblog <em>Plazeboalarm</em> bei ScienceBlogs. Er schrieb hier: <span style="color: #333399;"><em>„Aber was jetzt ihr eigenartiger Vorwurf (das Ding mit der Schleichwerbung) mit der Prozentgeschichte zu tun haben soll, da bin ich überfragt. Ich verstehe auch den ganzen Vorwurf gar nicht.“</em></span> Dieser Hinweis von Marcus Anhäuser war vermutlich rhetorisch gemeint. So interpretiere ich zumindest die umgehende Löschung meiner Stellungnahme. Weil <strong>Zensur</strong> meine Argumente jedoch interessanter macht, stelle ich sie hier nochmals als <strong>Screenshot</strong> ins Netz. Frei nach dem Motto: nach der Zensur ist vor der Zensur &#8230;</p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/193_Marcus_Anh%C3%A4user_Schleichwerbung.jpg" target="_blank"><strong>Prüfen Sie selbst, was ich Marcus Anhäuser <span style="color: #b90816;">VOR DER LÖSCHUNG </span>schrieb &#8230; und was <span style="color: #b90816;">NACH DER LÖSCHUNG</span> von meinem Kommentar noch übrig blieb.</strong></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema „ScienceBlogs“:</h2>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=8479" target="_self"><strong>H.Blog:</strong> ScienceBlogs jagt die nächste Sau durchs Dorf. Lars Fischer von SciLogs jagt mit: »Homöopathie an der Uni Magdeburg.«</a></p>
<p><a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/2009/10/ideologie-agitation-bei-scienceblogs.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');"><strong>GWUP.WATCH:</strong> Ideologie und Agitation bei ScienceBlogs. Florian Freistetter + Lars Fischer: Homöoathie an der Uni Magdeburg.</a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?tag=scienceblogs" target="_self"><strong>H.Blog:</strong> Alle Beiträge zum Thema ScienceBlogs </a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema „Skeptiker“:</h2>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/html/re-061-skeptizismus.html" target="_blank">Edgar Wunder: „Das Skeptiker-Syndrom“</a></p>
<p><a href="http://www.skeptizismus.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.skeptizismus.de');">Skeptizismus.de</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Fossa/GWUP" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Wikipedia-Nutzer Fossa über die GWUP</a></p>
<p><a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');">GWUP.WATCH: Watchblog über „Skeptiker“ und den Verein GWUP e.V.</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Esowatch, GWUP &amp; „Skeptiker“:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone" title="Marcus Anhäuser bei Twitter - Esowatch, GWUP &amp; Skeptiker" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/191_Twitter_Marcus_Anh%C3%A4user.jpg" alt="" width="418" height="1304" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe, ein „Plazeboalarm“ von Marcus Anhäuser! Über fremde Splitter und den riesigen Balken im eigenen Auge.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9742</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9742#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte]]></category>

		<category><![CDATA[Esowatch]]></category>

		<category><![CDATA[ScienceBlogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein herzliches Dankeschön an Marcus Anhäuser, Autor des Blogs Plazeboalarm innerhalb des zu Hubert Burda Media gehörenden Portals ScienceBlogs. In einem Beitrag vom 08.02.2010 hat mich der Wissenschaftsjournalist (www.redaktion-wissen.de) mit voller Berechtigung für meine Überschrift „Homöopathie: 58% der Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung“ kritisiert. Obwohl ich mich über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein herzliches Dankeschön an Marcus Anhäuser, Autor des Blogs <em>Plazeboalarm</em> innerhalb des zu Hubert Burda Media gehörenden Portals <em>ScienceBlogs</em>. In einem Beitrag vom 08.02.2010 hat mich der Wissenschaftsjournalist (<a href="http://www.redaktion-wissen.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.redaktion-wissen.de');">www.redaktion-wissen.de</a>) mit voller Berechtigung für meine <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9325" target="_self">Überschrift</a> <span style="color: #c50612;">„Homöopathie: 58% der Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung“</span> kritisiert. Obwohl ich mich über das gute Funktionieren „gegenseitiger Kontrolle“ unter Bloggern freue, empfinde ich den Beitrag von Marcus Anhäuser ingesamt jedoch als <span style="color: #333399;">ÜBERDEHNT</span>. Er entwertet seine im Kern berechtigte Kritik durch starke Übertreibung und Inszenierung eines <em>Sturms im Wasserglas</em>. Und er motiviert mich, demnächst einmal seinen seltsamen SPIEGEL-Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">„Wenn Patienten ihre Galle selber spülen“</a> zu rezensieren. Seine Esowatch.com betreffenden Darstellungen im unteren Teil des Artikels stufe ich als schwerwiegenden Verstoß gegen Ziffer 1, 6 und 7 des <a href="http://www.presserat.info/pressekodex.0.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.presserat.info');">Pressekodex</a> des <em>Deutschen Presserats</em> ein.<br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="ScienceBlogs" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/145%20ScienceBlogs.jpg" alt="" width="418" height="84" /><br />
<span id="more-9742"></span></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>NACHTRAG:</strong></span> Ein Hinweis für neue Leser. Dieser Blogbeitrag ist leichter zu verstehen, wenn Sie zuvor den folgenden - wesentliche Aspekte der Kontroverse zusammenfassenden - zweiten Kommentar lesen: <strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9947" target="_self">Gefährliche Schleichwerbung: Marcus Anhäuser, SPIEGEL ONLINE und Esowatch</a><a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/2009/05/univ-prof-dr-ulrich-berger-und-esowatch.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');"></a></strong></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p><strong>Keine</strong> Sorge, wenn ich Ihnen nachfolgend (noch vor einer halbwegs verständlichen Erläuterung des eigentlichen Sachverhalts) einige Formulierungen von Marcus Anhäuser <em>selektiv</em> präsentiere, dann will ich Sie nicht verwirren. Es geht mir darum, Ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Stilelemente zu lenken. Worum es genau geht, das schildere ich anschließend.  <a href="http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2010/02/58-der-abgeordneten-des-deutschen-bundestags-haben-positive-erfahrungen-mit-einer-homoopathischen-behandlung.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scienceblogs.de');"><strong>Marcus Anhäuser schreibt:</strong></a></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Nicht erschrecken. Ist nur wieder eine dieser Überschriften/Aussagen, die mit Prozentzahlen <span style="color: #ff0000;">versuchen, eine Wahrheit zu erzeugen</span>, die bei genauer Betrachtung zum Schrumpfgermanen verkommt &#8230; Nichts ist bei solchen Nachrichten so wie es scheint, wenn sie nur <span style="color: #ff0000;">mit Prozentzahlen jonglieren</span> &#8230; Wie viele das sind, das lässt er und auch Herr Fritzsche <span style="color: #ff0000;">geflissentlich unter den Tisch fallen</span>. Vielleicht <span style="color: #ff0000;">will man</span> damit nicht von dieser - aus Sicht der Homöopathen - erfreulichen Meldung <span style="color: #ff0000;">ablenken</span>? Wer weiß &#8230; Aber anders kann ich das gar nicht erklären, denn die Zahl der Bundestagsabgeordneten, die tatsächlich geantwortet haben, ist wirklich <span style="color: #ff0000;">deprimierend</span> &#8230;</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Oder auch, wenn man unbedingt mit Prozenten arbeiten will wie Herr Fritzsche in seiner Überschrift (und großzügig rundet): <strong>6 Prozent der Bundestagsabgeordneten haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung</strong> Aber da würde der DZhÄ und der Autor des H-Blog sicher protestieren und mir eine völlig abwegige Darstellung der Realitäten unterstellen. Indes: Ob das Ergebnis der &#8220;Umfrage&#8221; irgendetwas mit der Realität zu tun hat, können auch der DZhÄ und Herr Fritzsche nicht sagen. <span style="color: #ff0000;">Die ganze Meldung ist eine Luftnummer</span>.“</em></span></p>
<p><strong>Mannomann!</strong> Da stapelt jemand aber ziemlich hoch. Hätte Marcus Anhäuser, wie das gute Journalisten tun, einfach mal zum Hörer gegriffen und auch meine Sicht der Dinge erfragt, so hätte er sich die mich betreffende subtile Andeutung <em>arglistiger und vorsätzlicher Täuschung</em> (so nehme ich seine Worte zumindest wahr) sparen können. Aber zunächst einmal zur Frage: <strong>Worum geht es hier überhaupt?</strong></p>
<p><strong>Der </strong><em>Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)</em> publiziert einmal pro Monat seine <a href="http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=37332&amp;org=1113&amp;back_seite=&amp;PHPSESSID=7f8fb9147a07e5586bc573513255ad05" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');"><em>Homöopathischen Nachrichten</em></a>. Von Zeit zu Zeit stelle ich einzelne Ausgaben hier im H.Blog vor. Dies war auch am <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9325" target="_self">7. Januar 2010</a> der Fall. Rein technisch organisatorisch bedeutet das: Ich kopiere Text aus dem PDF des DZVhÄ, kopiere diesen Text in das H.Blog hinein, versehe den Beitrag mit Links und einer Überschrift und fertig. Bei dieser monotonen Arbeit (Copy &amp; Paste) kann es passieren, dass ich den Kontakt zum Text verliere. Genau dies ist am 7. Januar geschehen. Ich habe die <em>Homöopathischen Nachrichten</em> unaufmerksam und schlampig überflogen und eine Überschrift gewählt, welche sachlich falsch ist. Marcus Anhäuser ist dies jetzt aufgefallen. Da bei ihm bereits das Wort „Homöopathie“ die Galle hochgehen lässt und Aversionen auslöst (das vermute ich zumindest), hat er sich daran gerieben. Das respektiere ich und ich danke ihm - ohne jede Ironie - für die Aufklärung meines Fehlers. Alle weiteren Schlussfolgerungen und Spekulationen von Marcus Anhäuser kann ich jedoch nicht nachvollziehen und ich überlasse es den Leserinnen und Lesern dieses Blogs, sich (sollte sie die Nachricht nicht langweilen) ihr eigenes Urteil zu bilden.</p>
<p><strong>Wer</strong> den Original-Text der <em>Homöopathischen Nachrichten</em> nochmals lesen will, der findet hier einen <a href="http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/261209070540_5hn164dez09.pdf?PHPSESSID=6722b08c5528f6998a613f795618a113" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');">Link zum PDF der Ausgabe Januar 2010</a>.</p>
<p><a href="http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/261209070540_5hn164dez09.pdf?PHPSESSID=6722b08c5528f6998a613f795618a113" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');"><img class="alignnone" title="Bundestags-Umfrage des DZVhÄ zur Homöopathie" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/189_Bundestags-Umfrage.jpg" alt="" width="418" height="267" /></a></p>
<p><strong>Curt Kösters</strong>, <strong>1. Vorsitzender des DZVhÄ, hat mir übrigens auf meine Rückfrage hin folgende nicht uninteressante E-Mail geschrieben, die ich hier mit seiner Erlaubnis wiedergebe:</strong></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Sehr geehrter Herr Fritzsche!<br />
</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Es tut mir sehr leid, dass Sie hier einem Missverständnis zum Opfer gefallen sind. Die Aussage: „58% der Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben positive Erfahrungen mit einer homöopathischen Behandlung“ hätten wir in dieser Form aber nicht getroffen, obwohl sie vermutlich richtig ist.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Wir haben eine Umfrage unter den <strong>neu gewählten Bundestagsabgeordneten </strong>durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht. Die Rücklaufquote dieser Umfrage lag bei 10%. Generell haben postalische Umfragen eine Rücklaufquote im Bereich von etwa 5%. Für höhere Antwortquoten muss man dann schon auf persönliche Interviews zurückgreifen; die sind aber mit einem erheblichen höheren Aufwand für alle Beteiligten verbunden. Angesichts der Tatsache, dass gerade neu gewählte Abgeordnete möglicherweise auch noch andere Sorgen haben, als die Umfrage eines ärztlichen Berufsverbandes zu beantworten, sind 10% also recht ordentlich. Bei einer postalischen Umfrage unter unseren Mitgliedern, die wir derzeit durchführen, haben wir etwa 20% Antworten, was aber schon sensationell ist (vor allem weil der Fragebogen doch noch deutlich umfangreicher ist).</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Nun sind 10% dennoch keine hinreichende Stichprobe für eine statistische Aussage; insofern hatten wir die Umfrage auch <strong>ausdrücklich als nicht repräsentativ bezeichnet.</strong></em></span></p>
<p><em><span style="color: #333399;">Eine Umfrage ist eine Umfrage und keine sozialwissenschaftliche Studie; sie gibt einen Trend wieder. Plausibel sind die Ergebnisse dieser Umfrage, weil sie relativ gut zu anderen breiter angelegten Untersuchungen passen. Es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass in <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7534" target="_self">repräsentativen Befragungen</a> über 50 % der Bevölkerung eine positive Einstellung zur Homöopathie zeigen und dass die Zustimmung bei Menschen mit höherem Bildungsgrad noch deutlich höher ist. Daher sind die Ergebnisse der Umfrage recht plausibel, zumal wir ja ausdrücklich auch die <strong>Möglichkeit von negativen Antworten gegeben und Anonymität zugesichert</strong> hatten.</span><br />
</em></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Wir wissen von unseren Mitgliedern, dass sich eine ganze Anzahl von Bundestagsabgeordneten und anderen prominenten Politikern in homöopathischer Behandlung befindet. Namen wurden selbstverständlich keine genannt, aber ein Überschlag ergibt eine deutlich höhere Zahl als 35 Bundestagsabgeordnete. Insofern war es das Ziel dieser Umfrage weniger, die Bevölkerung über die persönliche Haltung dieser Bundestagsabgeordneten zu informieren, sondern diesen Politikern Mut zu machen, sich auch öffentlich zu ihren positiven Erfahrungen zu bekennen.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Wir nehmen daher an, dass Ihre Titelzeile zutreffend ist, auch wenn wir sie so nicht formuliert hätten. <strong>Wirklich unseriös ist hier nur der Artikel von Herrn Anhäuser. Wenn er die Ergebnisse der Umfrage auf eine Zustimmungsquote von 6% herunterrechnet, </strong>wird er schlicht demagogisch und verdreht die Grundlagen statistischer Aussagen.</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Wir teilen auch nicht die Annahme einiger Kommentatoren in ScienceBlog, dass die zustimmenden Antworten auf mangelnde Kenntnis des Unterschiedes zwischen Naturheilkunde und Homöopathie zurückzuführen sind.</em></span></p>
<p><em><span style="color: #333399;">Diese Unterscheidung ist uns selbst auch sehr wichtig; wir weisen in unseren Veröffentlichungen häufig darauf hin. Eine <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7534" target="_self">Allensbach-Umfrage vom August 2009</a> hat aber ergeben, dass doch überraschend viele Bürger wesentliche Charakteristika homöopathischer Behandlung (Ähnlichkeitsprinzip, Potenzierung) sogar spontan und ohne Vorgaben benennen können.</span><br />
</em></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Mit herzlichen Grüßen</em></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Curt Kösters“</em></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Schleichwerbung für Esowatch.com?</h2>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');"><img class="alignnone" title="Marcus Anhäuser, SPIEGEL ONLINE, Wenn Patienten ihre Galle selber spülen" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/192_SPIEGEL_Marcus_Anh%C3%A4user.jpg" alt="" width="418" height="166" /></a></p>
<p><strong>Lasse</strong> ich den von Marcus Anhäuser inszenierte <em>Sturm im Wasserglas</em> etwas auf mich wirken, so kommen mir die folgenden Worte in den Sinn: <em>„Aber was siehst du den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, aber den Balken der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr?“</em> Warum? Im September 2009 veröffentlichte SPIEGLE ONLINE den seltsamen Artikel <strong><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,648156,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">„Wenn Patienten ihre Galle selber spülen“</a></strong> von Marcus Anhäuser. Dieser Beitrag verstößt meines Erachtens in schwerwiegender Weise gegen ethische Maßstäbe, die von Journalisten einzuhalten sind:</p>
<h3><span style="color: #333399;"><strong>Interessenkonflikt:</strong></span></h3>
<p>Für mich entsteht der Eindruck, dass Marcus Anhäuser dem Herausgeber-Team der Webseite Esowatch.com nahesteht und hier vorsätzlich Schleichwerbung gemacht hat. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Marcus Anhäuser <a href="http://twitter.com/esowatch/followers" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/twitter.com');">Follower des Esowatch-Microblogs</a> bei Twitter ist. <span style="color: #ff0000;">„Kleine Gefälligkeiten“ </span>dieser Art, einschließlich Weblink zur Aufwertung des PageRanks, sind für mich ein klarer Verstoß gegen Ziffer 1, 6 und 7 des <a href="http://www.presserat.info/pressekodex.0.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.presserat.info');">Pressekodex</a> des <em>Deutschen Presserats</em>.</p>
<h3><span style="color: #333399;"><strong>Irreführung:</strong></span></h3>
<p>Das aus der <em>Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW) </em>übernommene Fallbeispiel hätte für Marcus Anhäuser Anlass sein können, seriöse Quellen für <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=67180" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.aerzteblatt.de');">evidenzbasierte Patienteninformation</a> vorzustellen und Aktivitäten wie z. B. den <a href="http://www.gesundheit.uni-hamburg.de/cgi-bin/newsite/index.php?page=page_268" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gesundheit.uni-hamburg.de');">MS-Journalclub</a> der Uni Hamburg zu präsentieren. Das von Anhäuser vorgestellte Portal Esowatch.com bietet jedoch exakt das Gegenteil von evidenzbasierter Patienteninformation. Siehe hierzu auch folgende Artikel im H.Blog (<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=3609" target="_self">Esowatch im Münchhausen-Test</a>) und bei <a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/2009/05/univ-prof-dr-ulrich-berger-und-esowatch.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');">GWUP.WATCH</a>.</p>
<h3><span style="color: #333399;"><strong>Kriminalität:</strong></span></h3>
<p>Die anonymen Herausgeber des Portals Esowatch.com arbeiten nach meiner Einschätzung im Grenzbereich zur Internet-Kriminalität. Ein extremes Beispiel für Rufmord ist der Esowatch-Eintrag über <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Simone_K%C3%BCstermann" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.esowatch.com');">Simone K.</a> (O-Ton: <strong><em>„Psychiatrieerfahrung hat sie auch</em>“</strong>). Die Artikel-Diskussion und -Historie wurde nach einem kritischen GWUP.WATCH-Bericht gelöscht. Es gibt jedoch noch Kopien der Original-Dokumente: hier der diffamierende <strong><a href="http://www.scribd.com/doc/23738729/Esowatch-Rufmord-Simone-Kustermann-Seite-2" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scribd.com');">Artikel</a></strong> (2007 bis 2009 online) und hier die aufschlussreiche <strong><a href="http://www.scribd.com/doc/23738683/Esowatch-Rufmord-Simone-Kustermann" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scribd.com');">Diskussion</a></strong> der anonymen Esowatch-Autoren. <span style="color: #ff0000;"><strong>Wer die Diskussion in Ruhe studiert, dem erschließen sich seelische Abgründe.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Esowatch über MdB Biggi Bender:</h2>
<p>Ein echter Knaller ist übrigens der <a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Birgitt_Bender" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.esowatch.com');">Esowatch-Eintrag über Biggi Bender</a>, seit 2002 <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/bio/B/bendebi0.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bundestag.de');">Mitglied des <em>Deutschen Bundestags</em></a>, langjähriges Mitglied im <em>Ausschuss für Gesundheit</em> und Veranstalterin von Experten-Tagungen wie z. B. <strong><a href="http://www.biggi-bender.de/bb/gesundheitspolitik/20080407_FachgespraechKomplementaermedizin.shtml" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.biggi-bender.de');">Komplementärmedizin auf dem Prüfstand</a></strong> oder <strong><a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/205/205363.kein_thema_der_politik.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gruene-bundestag.de');">Impfen: (K)ein Thema der Politik?</a></strong> Über Biggi Bender schreiben die pubertierenden, sowohl dem streng dogmatischen Skeptiker-Verein <a href="http://www.gwup.org/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gwup.org');">GWUP e.V. </a>als auch der Atheistenvereinigung <a href="http://www.brights-deutschland.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.brights-deutschland.de');">Brights Deutschland</a> ideologisch nahestehenden Esowatch-Autoren:</p>
<p><img class="alignnone" title="Biggi Bender, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/019%20Brigitte%20Bender.jpg" alt="" width="417" height="164" /></p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Die Juristin Bender, die über <span style="color: #ff0000;">keinerlei medizinische oder naturwissenschaftliche Ausbildung</span> verfügt, ist überzeugte Anhängerin so genannter komplementärmedizinischer Verfahren, wie Akupunktur, Homöopathie und anthroposophischer Medizin. Sie macht sich dafür stark, dass &#8220;Spielräume&#8221; im europäischen Arzneimittelrecht <span style="color: #ff0000;">möglichst geschickt</span> zu Gunsten solcher Präparate ausgenutzt werden. Nach eigenen Angaben arbeitet sie eng mit <span style="color: #ff0000;">esoterischen Lobbyorganisationen </span>wie dem Dachverband der Anthroposophischen Medizin in Deutschland und der Hufelandgesellschaft zusammen.“</em></span></p>
<p><strong>Wesentliche</strong> Hintergrundinformationen über Biggi Bender hat die fachlich schwache jedoch ideologisch starke Esowatch-Truppe übrigens allesamt von mir. Man studiert dieses Blog aufmerksam, um zu erfahren, was der Feind so alles treibt. Dort wo nötig, werden „Feinde“ auch mit weiteren Strafmaßnahmen wie dieser <strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/190_Esowatch_Rufmord.jpg" target="_blank">Rufmord-Webseite</a></strong> (oder beleidigenden Stalking-Mails wie im Falle des Philosophen Helmut Hille) „beschenkt“. Die mir gewidmete Rufmordseite ist unter <em>@Wikipedia</em> mit meinem eigenen Esowatch-Artikel verlinkt und war eine „Strafaktion“ für den Blogbeitrag <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=3609" target="_self">„Esowatch im Münchhausen-Test“</a>. Nach einer umfangreichen Recherche gehe ich davon aus, dass die Internetseite von einem Mitglied des Esowatch-Herausgeber-Teams erstellt wurde, welches Empfänger einer Mailingliste des Vereins GWUP e.V. ist und auch im Kommentar-Bereich von ScienceBlogs Beiträge hinterlässt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Ähnlicher („Skeptiker“-) Szene-Slang</h2>
<p><span style="color: #000000;">Wer<strong> </strong>über etwas sprachliches Feingefühl verfügt, der kann sich des Eindrucks nicht entziehen, dass es zwischen der Darstellung von <span style="color: #ff0000;"><em>Biggi Bender bei Esowatch</em></span> und dem <span style="color: #ff0000;"><em>Blogbeitrag von Marcus Anhäuser</em></span> zu meiner Person </span><span style="color: #000000;">bei ScienceBlogs</span><span style="color: #000000;">, was Stil und </span>Tonalität angeht, gewisse Parallelen gibt. Damit will ich nicht sagen, dass Anhäuser den Artikel über Biggi Bender verfasst hat. Aus meiner Sicht gibt es jedoch nicht unerhebliche Ähnlichkeiten, was den <em>(„Skeptiker“-) Szene-Slang</em> angeht. Übrigens ist auch Jörg Rings, ein Blogger-Freund von Marcus Anhäuser, von Esowatch.com sehr angetan. Siehe ScienceBlogs Diax&#8217;s Rake: <a href="http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/10/ich-betreibe-esowatch.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.scienceblogs.de');">„Ich betreibe Esowatch.“</a></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Nomen est omen:</strong> </span>Inzwischen ist mir übrigens klar geworden, warum Marcus Anhäuser für sein Blog den Namen <em>Placeboalarm</em> gewählt hat. Es geht hier um den Charakter seiner Meldungen und <em>Viel Lärm um nichts</em> war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Viel_L%C3%A4rm_um_nichts" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">schon vergeben</a>.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=8479" target="_self"><strong>H.Blog:</strong> ScienceBlogs jagt die nächste Sau durchs Dorf. Lars Fischer von SciLogs jagt mit: »Homöopathie an der Uni Magdeburg.«</a></p>
<p><a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/2009/10/ideologie-agitation-bei-scienceblogs.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');"><strong>GWUP.WATCH:</strong> Ideologie und Agitation bei ScienceBlogs. Florian Freistetter + Lars Fischer: Homöoathie an der Uni Magdeburg.</a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?tag=scienceblogs" target="_self"><strong>H.Blog:</strong> Alle Beiträge zum Thema ScienceBlogs </a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema „Skeptiker“:</h2>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/html/re-061-skeptizismus.html" target="_blank">Edgar Wunder: „Das Skeptiker-Syndrom“</a></p>
<p><a href="http://www.skeptizismus.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.skeptizismus.de');">Skeptizismus.de</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Fossa/GWUP" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Wikipedia-Nutzer Fossa über die GWUP</a></p>
<p><a href="http://gwup-skeptiker.blogspot.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/gwup-skeptiker.blogspot.com');">GWUP.WATCH: Watchblog über „Skeptiker“ und den Verein GWUP e.V.</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Esowatch, GWUP &amp; „Skeptiker“:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone" title="Marcus Anhäuser bei Twitter - Esowatch, GWUP &amp; Skeptiker" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/191_Twitter_Marcus_Anh%C3%A4user.jpg" alt="" width="418" height="1304" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><code style="color: blue"><!--adsense#02--></code></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kopfpauschale? Video der Kampagne gegen die Entsolidarisierung im Gesundheitswesen</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9708</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9708#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[IQWiG]]></category>

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		<description><![CDATA[
.

Diskussionen über die Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems drehen sich gewöhnlich um die Frage, aus welchen Töpfen die explodierenden Kosten bezahlt werden. Innerhalb der FDP scheint man hier der Devise zu folgen: Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren. SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und LINKE favorisieren das Modell der Bürgerversicherung, welche die Kosten unseres Gesundheitssystems sozialverträglich - wenn auch vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="418" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/K1ql79o7Z4o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="418" height="360" src="http://www.youtube.com/v/K1ql79o7Z4o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<span id="more-9708"></span><br />
<strong>Diskussionen</strong> über die <em>Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems</em> drehen sich gewöhnlich um die Frage, aus welchen Töpfen die explodierenden Kosten bezahlt werden. Innerhalb der FDP scheint man hier der Devise zu folgen: Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren. SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und LINKE favorisieren das Modell der <em>Bürgerversicherung</em>, welche die Kosten unseres Gesundheitssystems sozialverträglich - wenn auch vielleicht für den Preis einer gigantischen Bürokratie - abfedern soll.</p>
<p><strong>Beide</strong> Ansätze gehen meines Erachtens an einem Kernproblem vorbei, welches der von CDU/CSU und FDP abgesetzte IQWiG-Chef Peter Sawicki in einem <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=8080" target="_self">Interview mit <em>spektrumdirekt</em></a><em> </em>zum Ausdruck brachte:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Die Politik kümmert sich zu wenig um die Definition des Notwendigen. Auch mit einer anderen Finanzierung könnten die Bedürfnisse von Ärzten, Patienten und Herstellern so hoch werden, dass die Gesundheitsausgaben, gäbe man allen Wünschen nach, das gesamte Bruttosozialprodukt übersteigen. Also geht es darum, zu beschreiben, was wirklich medizinisch notwendig ist. Nur das und nicht mehr dürfte bezahlt werden. Dafür braucht man aber valide wissenschaftliche Untersuchungen. Diese versorgungsrelevante Forschung jedoch ist unterbeleuchtet und wird kaum finanziert.“</em></span></p>
<p><strong>Leider</strong> entsteht der Eindruck, dass alle Parteien diesen Zusammenhang entweder nicht verstehen oder ihm aus unterschiedlichen Motiven heraus lieber aus dem Wege gehen. CDU und FDP gehen ihm vielleicht aus dem Wege, um der Pharmaindustrie nicht die Nachteile konsequenter Versorgungsforschung zumuten zu müssen. (Die Versorgungsforschung geht u.a. der Frage nach, ob es zu wirksamen Therapien vielleicht eine kostengünstigere Alternative gibt. In großem Umfang geförderte Versorgungsforschung würde die Solidargemeinschaft entlasten - jedoch die Geschäftsaussichten der Pharmaindustrie stark beeinträchtigen.) SPD, Grüne und LINKE gehen der Problematik vielleicht aus dem Wege, weil sie ihren Wählerinnen und Wählern keinerlei Einschränkungen im Gesundheitsbereich zumuten wollen und einer Diskussion um die <em>Definition des Notwendigen</em> um jeden Preis aus dem Wege gehen wollen.</p>
<p><strong>Der Versorgungsforschung geht es im Prinzip ähnlich wie der Erforschung komplementärer Therapieverfahren. Sie ist außerhalb des Radars der Parteien (<em>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</em> bzw. Biggi Bender vielleicht ausgeschlossen) und wird - wenn überhaupt - nur in Sonntagsreden vor Wahlen thematisiert.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><code style="color: blue"><!--adsense#02--></code></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Homöopathie und UK-Pharmalobbyismus. DZVhÄ-Chef Curt Kösters: „Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9626</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9626#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 12:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte]]></category>

		<category><![CDATA[Pharma-Marketing]]></category>

		<category><![CDATA[ScienceBlogs]]></category>

		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>

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		<description><![CDATA[Insidern ist es schon seit Jahren bekannt. Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Kreise innerhalb der britischen Pharmaindustrie sind in großer Sorge um ihre geschäftlichen Perspektiven. Bedrohlich ist für sie die immer professioneller werdende hochschulnahe CAM-Forschung. Als Folge der Arbeit von Organisationen wie z. B. The International Society for Complementary Medicine Research oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Insidern ist es schon seit Jahren bekannt. Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Kreise innerhalb der britischen Pharmaindustrie sind in großer Sorge um ihre geschäftlichen Perspektiven. Bedrohlich ist für sie die immer professioneller werdende hochschulnahe <a href="http://www.charite.de/epidemiologie/documents/Witt_Komplementmed_Aerzteblatt2009.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.charite.de');">CAM-Forschung</a>. Als Folge der Arbeit von Organisationen wie z. B. <a href="http://www.iscmr.org/index.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.iscmr.org');">The International Society for Complementary Medicine Research</a> oder von Initiativen wie <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=666" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-blog.de');">CAMbrella</a> erhalten immer mehr komplementärmedizinische Therapieverfahren das Zertifikat „gemäß den Kriterien der evidenzbasierten Medizin wirksam“. Schlecht für das Geschäft, denken sich britische Pharmalobbyisten. Der <em>Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)</em> nennt in seinen <a href="http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/270110100757_5hn165jan10.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');">aktuellen <em>Homöopathischen Nachrichten</em></a> erstmals Ross und Reiter (<span style="color: #d40c1c;">Sense About Science, Edzard Ernst, Merseyside Skeptics Society</span>) und attestiert der unheiligen Allianz aus britischer Pharmaindustrie und britischer „Skeptiker“-Bewegung: <em>„Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute!“</em></strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Curt Kösters, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/150%20Curt%20K%C3%B6sters.jpg" alt="" width="418" height="331" /></p>
<p><strong>Foto: </strong>Curt Kösters, 1. Vorsitzender des DZVhÄ<br />
<span id="more-9626"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>NACHTRAG:</strong></span> „So geht Lobby“: Ein Ausschuss des britischen Unterhauses kam soeben zu dem Ergebnis, dass homöopathische Arzneien nichts weiter als ein Placebo seien. Die „Gutachter“ fordern den Gesetzgeber auf, Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (National Health Service, NHS) zu streichen und weitere Forschung zu unterlassen. Hinterfragt man allerdings die Bewertungskriterien und das Zustandekommen des „Gutachtens“, so ergeben sich große Zweifel an der Aussagekraft. Das Dokument gibt den Stand der internationalen Forschung nicht korrekt wieder und repräsentiert in den wesentlichen Punkten nach unserer Meinung die persönliche Position einer einzigen Person: Prof. Edzard Ernst. Die Redaktion Heilpraxisnet.de befragte den Journalisten Claus Fritzsche nach seiner Einschätzung.</p>
<p><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');"><strong>Seltsames „Gutachten“ (E</strong></a><strong><a href="http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/interview-seltsames-gutachten-zur-homoeopathie-41002.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heilpraxisnet.de');"><strong>vidence Check 2: Homeopathy): Interview mit Claus Fritzsche &#8230;</strong></a></strong><strong><br />
</strong></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Der</strong> <em>Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)</em> nahm sich in der Januar-Ausgabe seiner <em>Homöopathischen Nachrichten</em> eines Themas an, welches in der Scientific Community schon seit langem bekannt ist und in Artikeln wie z. B. <strong><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.homeopathy.org%2Fresearch%2Feditorials%2FCampaign_against_CAM.pdf&amp;ei=3GnLSqicGoyJsAbupNSDAw&amp;rct=j&amp;q=Walach+campaign+against&amp;usg=AFQjCNE_va2rD2NVnTz3N_bqlF_qM4RJGw" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');">„The campaign against CAM“</a></strong> oder <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;ved=0CAcQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fcontent.karger.com%2FProdukteDB%2Fprodukte.asp%3FAktion%3DShowFulltext%26ArtikelNr%3D141658%26Ausgabe%3D240278%26ProduktNr%3D224242&amp;rct=j&amp;q=Gegen+den+Wind+segeln+Harald+Walach&amp;ei=i-lnS6WrD5eWmAPSpOG2Bg&amp;usg=AFQjCNE3jo9kzr6XtaaxldHIr2cV9Uwt4A" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');"><strong>„Gegen den Wind segeln“</strong></a> (beide von <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380" target="_self">Prof. Harald Walach</a>) Gegenstand von Publikationen in wissenschaftlichen Journalen war. Der DZVhÄ schreibt:</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Demonstrative Überdosis</strong></span></p>
<h2>Kampagnen zur Homöopathie</h2>
<p>In Großbritannien läuft nun schon seit etlichen Jahren eine gut organisierte Kampagne gegen die Homöopathie. Dahinter stehen Vereinigungen wie <a href="http://www.senseaboutscience.org.uk/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.senseaboutscience.org.uk');"><em>Sense About Science (SAS)</em></a> und Einzelpersonen wie <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=968" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-blog.de');">Edzard Ernst</a> (Lehrstuhl Komplementärmedizin an der Universität Exeter). Eine publizistisch sehr professionelle Aktion kommt von der <a href="http://www.merseysideskeptics.org.uk/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.merseysideskeptics.org.uk');">Merseyside Skeptics Society</a>. Auf der Webseite <a href="http://www.1023.org.uk/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.1023.org.uk');">www.1023.org.uk</a> ist die Kampagne dokumentiert. Der Name der Website bezieht sich auf die <em>Avogadro Zahl</em>. Gezielt wurde zunächst der wichtigste englische <a href="http://www.boots-uk.com/About_Boots.aspx" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.boots-uk.com');">Pharmagroßhändler Boots </a>angegangen. Mit großer Empörung berichtet die 1023-Kampagne, dass die Firma homöopathische Mittel verkaufe, obwohl sie von deren Wirkung nicht überzeugt sei – nur weil sie von Kunden nachgefragt werden. Unterstützer können Kommentare einstellen oder den Protestbrief an Boots mit unterzeichnen. Als nächste Aktion wird nun zu einer landesweiten demonstrativen Überdosierung von homöopathischen Mitteln am 30. Januar um 10:23 aufgerufen.</p>
<p><strong>Der Streit um die homöopathischen Hochpotenzen weckt Emotionen</strong><br />
<a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7679" target="_self">Curt Kösters</a>, 1. Vorsitzender des DZVhÄ, kommentiert: <span style="color: #333399;"><em>„Hut ab vor der Kampagnenfähigkeit dieser Leute! Das kommt wesentlich moderner daher als vergleichbare deutsche Publikationen. Die <a href="http://www.thieme.de/viamedici/medizin/alternativ/homoeopathie.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thieme.de');">Marburger Erklärung</a> von 1992 etwa war noch im Sprachduktus der Heiligen Inquisition verfasst: ‘Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwirft die ‚Homöopathie’ als eine Irrlehre’. Da roch man doch schon den Scheiterhaufen. Auch wenn gerade mal 1.500 gesammelte Unterstützer für die 1023-Kampagne nicht weltbewegend sind, das publizistische Echo in den britischen Medien ist gut. Die 1023-Kampagne ist so professionell wie moderne Werbe- oder Wahlkampagnen. Dahinter steckt entweder viel Geld oder viel Engagement – oder beides.“</em></span> Auch aus der Sicht der homöopathischen Ärzte gibt es zur Homöopathie durchaus offene Fragen; es herrscht keine Angst vor den Antworten. Bemerkenswert ist, dass sich diese selbst ernannten Skeptiker in aller Regel mit Händen und Füßen gegen eine weitere Forschung wenden. Sie gebärden sich als geistige Nachfolger der Aufklärung, sind augenscheinlich Dogmatiker, die glauben, die Wissenschaft sei ein in sich geschlossenes und widerspruchsfreies Lehrgebäude.<br />
<strong><br />
Macht es nach, aber macht es genau nach! (S. Hahnemann)</strong><br />
Etwaige Nachahmer der britischen „mass homeopathic overdose“-Aktion weist Curt Kösters darauf hin, dass es in der Homöopathie nicht die Masse macht, sondern die Häufigkeit. <span style="color: #333399;"><em>„Sie können in der Tat mehrere Flaschen einer Hochpotenz zu sich nehmen und werden in aller Regel – wenn das Mittel nicht zufällig für Sie passt – nichts davon merken“</em></span>, sagt Kösters. <span style="color: #333399;"><em>„Wenn Sie wirklich etwas erleben wollen“</em></span>, rät er, <span style="color: #333399;"><em>„nehmen Sie vielleicht eine Woche lang mehrmals täglich einige Kügelchen zu sich. Verwenden Sie dafür beispielsweise Schwefel (Sulfur) in einer C 30 (also weit jenseits der Avogadroschen Zahl) und die Wahrscheinlichkeit, dass das eine oder andere wirklich interessante Phänomen auftritt ist bei häufigerer Einnahme deutlich höher.“</em></span> Wer Zweifel hat, ob das Phänomen mit der Einnahme von Sulfur zusammenhängt, sollte den Versuch nach einigen Wochen wiederholen. Verantwortung kann Curt Kösters für diesen unkontrollierten Selbstversuch nicht übernehmen – aber eigentlich kann ja auch nichts passieren, weil ja bekanntlic h nichts drin ist.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Video zum Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="418" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Uvvp2lYz1J8&amp;rel=0&amp;border=1&amp;color1=0x6699&amp;color2=0x54abd6&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="418" height="349" src="http://www.youtube.com/v/Uvvp2lYz1J8&amp;rel=0&amp;border=1&amp;color1=0x6699&amp;color2=0x54abd6&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>„Homöopathie auf der Intensivstation“:</strong> hoch professionell gemachtes Video, welches alle Klischees der <a href="http://www.psychophysik.com/html/re-061-skeptizismus.html" target="_blank">Skeptiker-Bewegung </a>bedient und sehr wahrscheinlich mit Geldern der britischen Pharmaindustrie produziert wurde. [<strong><span style="color: #ff0000;">Nachtrag:</span> </strong>Vielen Dank an einen Kommentator aus Großbritannien, der die Pharma-These <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9626#comment-5013" target="_self">an folgender Stelle</a> korrigiert.]</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>WHO warnt vor Homöopathie?</h2>
<p><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=37800" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.aerzteblatt.de');">„WHO warnt vor Homöopathie“</a> meldete das <em>Deutsche Ärzteblatt</em> am 21. August 2009 und ging damit einer von britischen Pharmalobbyisten geschickt gemachten Anti-CAM-Kampagne auf den Leim. Die hier zitierten angeblichen Wissenschaftler der britischen Stiftung <em>Sense about Science</em> sind eine fantasievolle Inszenierung. Zu den Finanziers von <em>Sense about Science</em> gehören u. a. GlaxoSmithKline, Pfizer und die Association of the British Pharmaceutial Industry (ABPI). Chef von Sense about Science ist <strong>Tracey Brown</strong>, die nicht aus der Forschung sondern aus der PR-Branche kommt. Ihr PR-Hintergrund wird auf der <a href="http://www.senseaboutscience.org.uk/index.php/site/about/28" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.senseaboutscience.org.uk');">Sense-about-Science-Homepage</a> (na so eine Überraschung!) verschlüsselt dargestellt. Noch vor einiger Zeit stand auf der SAS-Homepage zu ihrer beruflichen Vergangenheit: <span style="color: #333399;"><em>„a more commercial environment to set up a risk research unit.“ </em></span>Diese Formulierung wurde inzwischen in <span style="color: #333399;"><em>„and a year setting up a commercially based risk analysis centre“</em></span> geändert. Die Beschreibung verschweigt, dass Tracey Brown Senior Analyst bei <a href="http://www.regesterlarkin.com/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.regesterlarkin.com');">Regester Larkin</a> war und hier u. a. Krisen-PR (»risk research«) für Kunden aus der Chemie- und Pharmaindustrie verantwortete. Slogan der PR-Firma: »Regester Larkin is a specialist reputation strategy and management consultancy.« Mit anderen Worten: <span style="color: #a80512;"><strong>Tracey Brown ist PR-Profi und arbeitete in einem Unternehmen, welches auch PR-Abwehr-Strategien konzipiert und umsetzt.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema „Kampagnen“:</h2>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=8479" target="_self">ScienceBlogs jagt die nächste Sau durchs Dorf. Lars Fischer von SciLogs jagt mit: »Homöopathie an der Uni Magdeburg.«</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=8740" target="_self">Lars Fischer im Münchhausen-Test: »Homöopathie an der Uni Magdeburg« (FISCHBLOG bei Scilogs.de)</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=2282" target="_self">The Lancet &amp; Homöopathie: 2 Studien weisen auf grobe Fehler der Meta-Analyse von Shang et al. 2005 hin</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.psychophysik.com/h-blog/?feed=rss2&amp;p=9626</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Dr. Simone Meller: „Pilzsuche im psycho-spirituellen (Esoterik-) Wald“</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9580</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9580#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich bin ein freier Geist, der gerne querdenkt und verbindet. In meiner Person fließen Wissenschaft und Spiritualität zusammen. Ich gehöre keiner Religion an, toleriere jedoch die verschiedenen Traditionen und gehe bei Dogmen sowie missionarischen Absichten auf Abstand.“ Diese Worte stammen von Dr. Simone Meller, Psychologin aus Hamburg und Autorin des Fachbuchs „Salutogenese durch Selbstverwirklichung“. Simone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ich bin ein freier Geist, der gerne querdenkt und verbindet. In meiner Person fließen Wissenschaft und Spiritualität zusammen. Ich gehöre keiner Religion an, toleriere jedoch die verschiedenen Traditionen und gehe bei Dogmen sowie missionarischen Absichten auf Abstand.“ Diese Worte stammen von <a href="http://www.schwungwerk.de/dr-simone-meller-neues-bewusstsein-in-wirtschaft-wissenschaft-heilkunde-neue-energie-hamburg/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.schwungwerk.de');">Dr. Simone Meller</a>, Psychologin aus Hamburg und Autorin des Fachbuchs <a href="https://www.amazon.de/dp/3828897800?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3828897800&amp;adid=0B8SZA2QKWS26Q7X9XE0&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">„Salutogenese durch Selbstverwirklichung“</a>. Simone Meller hat soeben einen lesenswerten und wohlwollend differenzierten Blogbeitrag über die „Pilzsuche im psycho-spirituellen (Esoterik-)Wald“ verfasst, den ich an dieser Stelle gerne einmal vorstelle:</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Fliegenpilz" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/188_Fliegenpilz.jpg" alt="" width="418" height="302" /><br />
<span id="more-9580"></span><br />
<strong>„Der typische Esoteriker ist nett, mitfühlend, optimistisch, aufgeschlossen, aber leider auch sehr leichtgläubig”</strong>, so schrieb mal <a href="http://www.spirituelles-portal.de/kolumnen.php?idKolTexte=18" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spirituelles-portal.de');">Wolf Schneider</a> und weiter: „Herzlichkeit und Hingabe werden in diese Szene hoch gehandelt, Intellekt und Unterscheidungsvermögen hingegen diskreditiert. So haben die Verkäufer des Halbwahren ein leichtes Spiel.” Damit ist die Crux der Esoterik so treffend auf den Punkt gebracht, dass ich es selbst nicht besser ausdrücken könnte (auch wenn ich Schneider lieber nicht zitiert hätte, weil mir viele andere seiner Gedanken als zu zynisch und wenig beseeelt erscheinen). Ich spreche von einer „Crux”, weil ich in der Esoterik viele für meine Entwicklung wichtige Impulse gefunden habe, aber auch so viel Schindluderei und strahlende Fassaden mit ungehemmt pathologischem Hintergrund gesehen habe, dass ich jedes Vorurteil, das der Esoterik entgegengebracht wird, verstehen kann. Wie in jedem Lebensbereich (sei es das Bäckerhandwerk oder die medizinische Zunft) gibt es eben solche und solche. Wir tun deshalb gut daran, Menschen und ihre Angebote mit Kopf, Herz und Bauch wahrzunehmen &#8230;“</p>
<p><strong><a href="http://www.schwungwerk.de/category/neues-bewusstsein-neue-energie-in-der-heilkunde/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.schwungwerk.de');">Fortsetzung im Weblog von Dr. Simone Meller &#8230;</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.schwungwerk.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.schwungwerk.de');"><strong>schwungwerk.de:</strong> Homepage von Dr. Simone Meller</a></p>
<p><a href="http://www.spirituelles-portal.de/kolumnen.php?idKolTexte=18" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spirituelles-portal.de');"><strong>Wolf Schneider:</strong> „Die Eso-Szene: Blick zurück ohne Bitterkeit“</a></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/dp/357906522X?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=357906522X&amp;adid=16A1BJS2ECQZQ124B7CQ&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');"><strong>Buch:</strong> „Kleines Lexikon esoterischer Irrtümer: Von Astrologie bis Zen“</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><code style="color: blue"><!--adsense#02--></code></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.psychophysik.com/h-blog/?feed=rss2&amp;p=9580</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Schweinegrippe-Impfung: DZVhÄ-Interview mit Dr. Steffen Rabe, Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9538</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9538#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 09:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9538</guid>
		<description><![CDATA[Seit 1972 gilt die organisatorisch dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin zugeordnete Ständige Impfkommission (STIKO) innerhalb der deutschen Ärzteschaft als Vertrauensinstanz. Seit 2009 ist das öffentliche Vertrauen in die Fachkompetenz und Unabhängigkeit der STIKO-Mitglieder schwer beschädigt. Was zuvor nur in Expertenkreisen ein Thema war (→ 1, 2, 3, 4) hat sich inzwischen weit herumgesprochen. Impfempfehlungen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 1972 gilt die organisatorisch dem <em>Robert-Koch-Institut (RKI)</em> in Berlin zugeordnete <em><a href="http://www.rki.de/cln_178/nn_199596/DE/Content/Infekt/Impfen/STIKO/stiko__node.html?__nnn=true" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.rki.de');">Ständige Impfkommission (STIKO)</a></em> innerhalb der deutschen Ärzteschaft als Vertrauensinstanz. <span style="color: #e10927;">Seit 2009 ist das öffentliche Vertrauen in die Fachkompetenz und Unabhängigkeit der STIKO-Mitglieder schwer beschädigt.</span> Was zuvor nur in Expertenkreisen ein Thema war (→<a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/72/472595/text/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.sueddeutsche.de');"> 1</a>, <a href="http://www.arznei-telegramm.de/html/2007_04/0704033_02.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.arznei-telegramm.de');">2</a>, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=14&amp;url=http%3A%2F%2Fdip21.bundestag.de%2Fdip21%2Fbtd%2F16%2F067%2F1606718.pdf&amp;ei=5LWwSt_yDo-b_AbFkYzZDA&amp;rct=j&amp;q=Transparency+STIKO&amp;usg=AFQjCNEdyQbblnwY3GzmAKVXEJLR6_K3fw" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');">3</a>, <a href="http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=51:die-impfung-gegen-schweine-nutzen-bisher-nur-fuer-die-impfstoffhersteller-belegt&amp;catid=1:stellungnahmen&amp;Itemid=13" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.individuelle-impfentscheide.de');">4</a>) hat sich inzwischen weit herumgesprochen. Impfempfehlungen der STIKO sollten sehr kritisch hinterfragt werden, da nicht immer klar ist, ob finanzielle und wissenschaftsideologische Motive sicher ausgeschlossen werden können (</strong><strong>→ <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7722" target="_self">5</a>, <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66133688.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">6</a>)</strong><strong>. Der <em>Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)</em> hat die seltsame Kakofonie in Sachen H1N1 („Für die meisten harmlos, für wenige lukrativ.“) in einem <a href="http://dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=75540&amp;org=1113&amp;seite=75555&amp;PHPSESSID=8297b" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dzvhae.com');">Sonderthema Schweinegrippe</a> nochmals ausführlich aufgearbeitet. Ein <a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1030" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-blog.de');">Interview mit Wolfgang Becker-Brüser</a>, Herausgeber des arznei-telegramms, wurde soeben im <span style="color: #c00b1d;">Neuraltherapie.Blog</span> veröffentlicht. Lesen Sie hier im <span style="color: #c20918;">H.Blog</span> das DZVhÄ-Interview mit dem Impfexperten <a href="http://www.impf-info.de/index.php?option=com_content&amp;view=frontpage&amp;Itemid=214" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.impf-info.de');">Dr. Steffen Rabe</a> von <em>Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.</em></strong></p>
<p><img class="alignnone" title="DZVhÄ-Interview mit dem Kinderarzt und Impfexperten Dr. Steffen Rabe, München, Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/187_Dr_med_Steffen_Rabe.jpg" alt="" width="348" height="414" /></p>
<h2><span style="color: #e4060a;">„Alle bisherigen Daten zeigen: das H1N1-Virus ist die harmloseste Form der Influenza, die wir seit Jahrzehnten erlebt haben“</span></h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<span id="more-9538"></span><br />
<strong>Interview mit dem Kinderarzt und Impfexperten Dr. Steffen Rabe, München, <em>Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.</em>, <a href="http://www.individuelle-impfentscheidung.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.individuelle-impfentscheidung.de');">www.individuelle-impfentscheidung.de</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Wird es die gefürchtete „zweite Grippewelle“ der Schweinegrippe in Deutschland geben?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Wir wissen es nicht – wenn sie jedoch kommt, gibt es keinen vernünftigen Grund davon auszugehen, dass die Verläufe sich qualitativ von den bisher ganz überwiegend milden und harmlosen Verläufen der bisherigen H1N1-Erkrankungen unterscheiden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Was passiert, wenn sich das Virus wie befürchtet verändert, wenn es mutiert?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Wir wissen es nicht – diese Spekulation eines mutierten Virus begleitet die jährlichen influenzaassoziierten Hysterieepidemien seit vielen Jahren; das einzige, was in diesem Zusammenhang mit großer Sicherheit anzunehmen ist: wenn das Virus sich tatsächlich verändern sollte, gibt es keinen Grund davon auszugehen, dass die aktuellen Impfstoffe gegen das „neue Virus“ schützen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Wie viele Menschen sind denn in Deutschland tatsächlich durch die „Schweinegrippe“ gestorben?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Wir wissen es nicht – bei 94 in diesem Herbst Verstorbenen wurde im zeitlichen Zusammenhang mit dem Tod H1N1 nachgewiesen, die ganz überwiegende Mehrzahl der Verstorbenen litt an schweren Grunderkrankungen. Obwohl damit H1N1 als Todesursache weder bewiesen noch ausgeschlossen ist, ist für die offiziellen Stellen jeder Todesfall, bei dem H1N1 nachgewiesen wurde ein „H1N1-assoziierter Todesfall“ (RKI 2009) und zählt in den offiziellen Statistiken als „Grippetote(r)“. Forscher der Universität Dortmund berechnen, dass bei täglich 2000 Menschen, die in Deutschland aus welchen Ursachen auch immer versterben (so genanntes „Grundrauschen“) bis November 2010 fast 3000 von ihnen zufällig zum Zeitpunkt ihres Todes das H1N1-Virus in sich tragen werden (Merkel, W in Die Welt vom 18.11.09, S. 27)</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Wie viele Menschen sind in Deutschland durch die H1N1-Impfung gestorben?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Wir wissen es nicht – bei 15 Verstorbenen gibt es einen engen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Versterben. Obwohl damit die Impfung als Todesursache weder bewiesen noch ausgeschlossen ist, ist für die offiziellen Stellen jeder Todesfall, der zeitlich nach der H1N1-Impfung auftrat eine „Meldung&#8230;, in der eine andere Todesursache festgestellt wurde“. <span style="color: #333399;">Eine Begründung für diese offensichtliche Ungleichbehandlung von Todesfällen zeitnah zu einer H1N1-Infektion und denen zeitnah zur Impfung gibt es nicht.</span> Der erkenntnistheoretische Grundsatz wissenschaftlicher Forschung <a href="http://www.bmj.com/cgi/content/full/311/7003/485" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bmj.com');">„Absence of evidence is not evidence of absence“</a> [Das Fehlen eines Beweises (für einen ursächlichen Zusammenhang) ist nicht der Beweis des Fehlens (dieses Zusammenhanges)] scheint für die Behörden nur für die eine Gruppe der Verstorbenen Gültigkeit zu besitzen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Schützt denn die H1N1-Impfung tatsächlich vor der Erkrankung?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Wir wissen es nicht – <span style="color: #333399;">nach den international anerkannten Forderungen der so genannten <em>Evidenz basierten Medizin (EBM)</em>, gibt es bis jetzt keinen wissenschaftlichen Beweis für diese Annahme;</span> keine Untersuchung weltweit weist nach, dass Geimpfte tatsächlich seltener erkranken, geschweige denn, dass die Impfung schwere Krankheitsverläufe oder gar Todesfälle vermindert. Für die „normale“ Grippeimpfung ist hingegen mittlerweile zweifelsfrei nachgewiesen, dass sie eben dies (die Verminderung von Komplikationen oder Todesfällen durch Influenza) nicht leistet (<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,637567,00.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.spiegel.de');">Jefferson 2009</a>).</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Aber ist denn eine Pandemie nicht immer gefährlich?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Das weiß die WHO besser – bis zum Mai 2009 forderte die WHO-Definition für das Ausrufen einer Pandemie außer der globalen Verbreitung auch die Gefährlichkeit der betroffenen Erkrankung. Da nach dieser Definition H1N1 niemals zur Pandemie hätte erklärt werden können, hat die WHO im Mai 2009 dieses Kriterium aus der Pandemiedefinition gestrichen – jetzt reicht die weite Verbreitung einer Erkrankung aus, damit diese „Pandemie“ genannt werden kann.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Wie gefährlich ist die H1N1-Grippe denn nun wirklich?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Das wissen wir mittlerweile genau - insgesamt zeigen alle bisherigen Daten, dass H1N1 die harmloseste Form der Influenza ist, die wir seit Jahrzehnten erlebt haben. Und sie scheint die wesentlich gefährlichere „saisonale Influenza“ zu verdrängen: in Australien, wo die Grippesaison bereits zu Ende ist, starben in dieser Grippesaison etwa 190 Menschen im Zusammenhang mit einer H1N1-Infektion – statt der erwarteten 2000 – 3000, die normalerweise jeden Winter an der „normalen Influenza“ sterben; diese fiel in diesem Winter in Australien nämlich aus. Diese Beobachtung deckt sich mit Zahlen, die die britischen Gesundheitsbehörden jüngst im renommierten <em>British Medical Journal</em> veröffentlichten: <span style="color: #333399;">Die Sterblichkeit dieser Neuen Grippe beträgt nur etwa ein Zehntel der Sterblichkeit der normalen Influenza und nur ein Hundertstel der so genannten „Spanischen Grippe“ vom Anfang des letzten Jahrhunderts, die so gerne als einschüchternder Vergleich herangezogen wird. </span>Und auch die Behauptung, es stürben vor allem Kinder und junge Erwachsene, wird von den vorliegenden Untersuchungen klar widerlegt: das geringe Sterblichkeitsrisiko der H1N1 ist am höchsten für die Gruppe der über Sechzigjährigen; dies zumindest ist genau so, wie wir es von der &#8220;normalen Grippe&#8221; kennen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h3><span style="color: #333399;">Warum gibt es in Deutschland ein solches Chaos bei Impfstoffen und Impfempfehlungen?</span></h3>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Dr. med. Steffen Rabe:</strong> Auch das wissen wir genau – durch eine beispiellose behördliche Fehlentscheidung wurde im Jahre 2007, auf dem Höhepunkt der Vogelgrippe-Hysterie, ein ebenso beispielloser Vertrag mit einem Impfstoffhersteller geschlossen, der Deutschland im Falle einer Pandemie verpflichtet, ausschließlich die Produkte dieses Herstellers zu kaufen (und dabei diesem gleichzeitig unrealistisch überhöhte Preise bei gleichzeitiger Haftungsfreistellung zusichert). Dass bei dem dann gelieferten Impfstoff erstens insgesamt sehr wenig Erfahrung und zweitens praktisch keine Erfahrung mit den dann definierten Risikogruppen (z. B. Kinder und Schwangere) existieren, führte zu dem polyphonen Chaos von widersprüchlichen Empfehlungen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Copyright:</strong> Übernahme des Interviews mit freundlicher Genehmigung des <a href="http://www.welt-der-homoeopathie.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.welt-der-homoeopathie.de');"><em>Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)</em></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><a href="http://dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=75540&amp;org=1113&amp;seite=75555&amp;PHPSESSID=8297b" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/dzvhae.com');"><strong>DZVhÄ:</strong> Sonderthema Schweinegrippe auf der Homepage des DZVhÄ</a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7722" target="_self"><strong>H.Blog: </strong>Schweinegrippe H1N1: Transparency International Deutschland kritisiert Ständige Impfkommission (STIKO)</a></p>
<p><a href="http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=1030" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.neuraltherapie-blog.de');"><strong>Neuraltherapie.Blog: </strong>Schweinegrippe-Impfung: DZVhÄ-Interview mit Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des arznei-telegramms</a></p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/schweinegrippe472.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.tagesschau.de');"><strong>tagesschau.de:</strong> Warnung vor Schweinegrippe-Impfung – „Großversuch an der deutschen Bevölkerung“</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><code style="color: blue"><!--adsense#02--></code></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.psychophysik.com/h-blog/?feed=rss2&amp;p=9538</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Es begann in Bosnien-Herzegowina: Homöopathen ohne Grenzen e.V. leistet medizinische und humanitäre Hilfe in Krisen- und Kriegsgebieten.</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9468</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9468#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[carl]]></category>

		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>

		<category><![CDATA[Homöopathie in den Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9468</guid>
		<description><![CDATA[1996 startete das Homöopathie-Forum in  Mostar ein Pilot-Projekt mit dem Ziel, den traumatisierten Menschen in Bosnien-Herzegowina zu helfen,  die Schrecken und Verletzungen des Krieges zu verarbeiten. Um das Hilftsprojekt so effektiv und solide wie möglich zu gestalten, knüpften die ehrenamtlichen Helfer Kontakte zu verschiedenen internationalen Sektionen der Homöopathen ohne Grenzen. 25 erfahrene Homöopathen wechselten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1996 startete das Homöopathie-Forum in  Mostar ein <a href="http://www.hom-og.de/index.php?id=137&amp;L=0" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hom-og.de');">Pilot-Projekt</a> mit dem Ziel, den traumatisierten Menschen in Bosnien-Herzegowina zu helfen,  die Schrecken und Verletzungen des Krieges zu verarbeiten. Um das Hilftsprojekt so effektiv und solide wie möglich zu gestalten, knüpften die ehrenamtlichen Helfer Kontakte zu verschiedenen internationalen Sektionen der Homöopathen ohne Grenzen. 25 erfahrene Homöopathen wechselten sich vier Jahre lang ab, um traumatisierte Opfer des Krieges tagtäglich kostenlos zu versorgen. Das „Mostar-Projekt&#8221; wurde 1999 von der <a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/1472.asp" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bosch-stiftung.de');">Robert Bosch Stiftung</a> ausgezeichnet. Es war Auslöser zur Gründung der Homöopathen ohne Grenzen e.V., Sektion Deutschland. Die Fachjournalistin <a href="http://www.champ-info.de/unser_team/annette_kerckhoff/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.champ-info.de');">Annette Kerckhoff</a> hat Homöopathen ohne Grenzen e. V. 2007 in der Zeitschrift <a href="https://www.naturundmedizin.de/aktiv/mitglied_werden/index.php" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.naturundmedizin.de');">NATUR UND MEDIZIN</a></strong> <strong>vorgestellt:</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Annette Kerckhoff über Homöopathen ohne Grenzen e.V." src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/186_Annette_Kerckhoff.jpg" alt="" width="210" height="274" /><br />
<span id="more-9468"></span></p>
<h2>Homöopathen ohne Grenzen e.V.</h2>
<p><em>von Annette Kerckhoff </em></p>
<p>„Erst kommt das Technische Hilfswerk und baut Zelte. Dann kommen die <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.aerzte-ohne-grenzen.de');">Ärzte ohne Grenzen e.V.</a>, impfen, operieren und versorgen Wunden. Und dann kommen wir und kümmern uns um die Folgen, wie z. B. <em>Traumatisierungen</em> oder auch <em>akute Durchfallserkrankungen</em>.“ so beschreibt <a href="http://www.homoeopathiehamburg.de/index.php/biografie" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.homoeopathiehamburg.de');">Ralf Burmeister</a>, Pressesprecher der <em>Homöopathen ohne Grenzen e.V.</em> die Arbeit des Vereins, dessen Mitglieder auf Einladung eines Gastlandes in Krisenregionen reisen und dort Patienten klassisch homöopathisch behandeln. Die therapeutische Hilfe der deutschen Homöopathen ist dabei nur der erste Schritt – langfristiges Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe durch Homöopathie.</p>
<p><strong>Homöopathie</strong>, so wird landläufig angenommen, ist eine Behandlungsform für Schnupfen, Husten und andere kleinere Wehwehchen. Dieses Bild trügt. Die Carstens-Stiftung selbst hat über Jahre eine <a href="http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/klin_haun_ahz2.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.carstens-stiftung.de');">Kinderärztin im <em>Von Haunerschen Kinderspital</em> gefördert</a>, die durch gezielte Gabe von individuell gewählten Einzelmitteln gerade auf der Neugeborenen- und Intensivstation bei schwerkranken Kindern große Erfolge erzielen konnte.</p>
<p><strong>Die</strong> Berichte von Ralf Burmeister über die Wirkung der Homöopathie in Krisengebieten zeichnen ein ähnliches Bild: Das Erdbeben in Bam, die Tsunami-Welle in Süd-Ost-Asien, der Krieg in Sarajewo sind nur einige Beispiele von Naturkatastrophen oder politischen Krisen, deren Folgen die einheimische Bevölkerung noch Jahrzehnte später zutiefst belasten, während die aktuelle Berichterstattung sie schon längst wieder vergessen hat. <em>„Es ist nicht zu fassen, was in diesen Krisengebieten passiert ist.“</em>, so Burmeister. Was er damit meint, beschreibt das von den Homöopathen ohne Grenzen herausgegebene Buch „Das Mostar-Projekt“ allzu deutlich in zahlreichen Fallberichten:</p>
<ul>
<li><strong>Eine </strong>junge Frau, im sechsten Monat schwanger, sieht ihren schwer verwundeten Mann. Sie verliert ihr Baby, muss 20 Tage nach der Fehlgeburt durch die Berge wandern und Nahrung für ihre Familie besorgen. Nach dem Krieg treten Schmerzen im Nacken auf, Taubheit in der Hüfte, Kopfschmerzen, emotionale Angespanntheit, schwere Anfälle von Unruhe, Hass, geradezu Raserei.</li>
<li><strong>Ein</strong> älterer Mann bekommt bei der Detonation einer Granate einen Türrahmen an den Kopf. Stundenlang ist er bewusstlos, leidet danach unter Schwindel und Gleichgewichtsproblemen.</li>
<li><strong>Ein</strong> anderer Patient wurde während seiner 8-monatigen Haft im Konzentration viel getreten und geschlagen. Seit diesen Misshandlungen leidet er unter Kopfschmerzen, Schmerzen im Knie und den Folgen von mehreren Rippenbrüchen.</li>
<li><strong>Ein</strong> älterer Mann wurde während seiner Gefängnishaft immer wieder blutig geschlagen oder musste andere Insassen, die bluteten, wieder in die Zelle tragen. Wenn er irgendwo Blut sieht oder über die Zeit im Gefängnis redet, kann er nicht mehr schlafen.</li>
<li><strong>Ein</strong> 52jähriger Mann verlor bei einem Kopfschuss einen Teil seines Gehirns und des rechten Schädelknochens, er leidet seitdem unter einer Halbseitenlähmung und starken Kopfschmerzen. Zu der Verletzung kommt die seelische Erschütterung: Der Schuss fiel von einem als Handwerker verkleideten Scharfschützen nach Ende (!) des Krieges, als der Mann den Friedhof besuchte.</li>
<li><strong>Eine</strong> 46jährige Patientin wurde im Krieg Zeugin, wie ein Mädchen aus der Nachbarschaft misshandelt wurde. Später wurde dieses Mädchen ermordet. Eine Nachbarin, die den Mord miterlebte, stürzte sich aus Furcht und Verzweiflung vom Balkon. Sie selbst leidet unter zahlreichen Beschwerden als Folge von Schreck und Angst.</li>
</ul>
<p><strong>Die</strong> Patienten werden klassisch homöopathisch, d.h. mit individuell ausgewählten Einzelmitteln behandelt, da die Einzelmittelhomöopathie, so Burmeister, die größten Erfolge aufweist. Denn bei genauer Anamnese, so zeigen die Fallberichte, sind nicht nur die typischen „Trauma-Mittel“ der Homöopathie angezeigt, sondern die ganze Palette an Konstitutionsmitteln, je nach Leitsymptomen, Auslösern, die Beschwerden bessernden oder verschlechternden Faktoren (Modalitäten).</p>
<p><strong>Der</strong> Verein <em>Homöopathen ohne Grenzen e.V.</em>, der vor 10 Jahren gegründet wurde, hat ca. 200 Mitglieder, Ärzte und Heilpraktiker, die standesübergreifend zusammen arbeiten, bisweilen, ohne zu wissen, wer welchem Berufsstand angehört. Die Mitglieder sind den einzelnen Projekten - Sri Lanka, Kenia, Bam, Mazedonien, Sarajevo, Togo, Bosnien – zugeordnet, organisieren die erforderlichen Gelder selbst und führen Reisen, Behandlungen und Ausbildungen in Selbstorganisation durch. Die Behandlung von Patienten durch die deutschen Therapeuten, die alle mehr als fünf Jahre Berufserfahrung in der klassischen Homöopathie haben, ist dabei in der Regel lediglich der Anfang der Projektarbeit. Alle Mitarbeiter von HoG arbeiten ehrenamtlich.</p>
<p><strong>Langfristiges</strong> Ziel ist die Ausbildung von Interessierten vor Ort, die Gründung von Praxen und Lehreinrichtungen. So wurde in Mazedonien eine 5-jährige Homöopathie-Ausbildung mit über 1000 Unterrichtsstunden durchgeführt, darauf aufbauend eine Schulung als Homöopathie-Ausbilder.</p>
<p><strong>Stets </strong>werden die Konzepte im Einzelnen mit den Kollegen vor Ort erarbeitet, um den örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnissen optimal angepasst zu sein. In Bam steht die Behandlung von Waisen und Querschnittsgelähmten im Vordergrund, hier starben 40.000 von 100.000 Einwohnern. In Honduras arbeiten die Homöopathen ohne Grenzen mit Kinderdorf-Müttern zusammen. In Kenia werden Hebammen unterrichtet. Mit „Feuereifer“ sind sie dabei, denn die Säuglingssterblichkeit ist erschreckend hoch und medizinische Hilfe nicht gewährleistet. Nun, mithilfe eigens entwickelter Symbolkarten für die Hebammen, die meist nicht lesen können, geht die Säuglingssterblichkeit zurück.</p>
<p><strong>Egal,</strong> mit welchem Projekt der Homöopathen ohne Grenzen man sich befasst – unweigerlich stellt sich Respekt für ihre Arbeit ein, für das Engagement, das Mitgefühl, die Bereitschaft, unter schwierigen Umständen und immer neuen Bedingungen zu arbeiten. Vor allem aber Respekt für die Bereitschaft, sich auf erschütternde, grausame und zutiefst bewegende Biographien und Schicksale einzulassen, die viele der Therapeuten, so Ralf Burmeister, noch sehr lange mit sich selbst herumtragen.</p>
<p><em>(<strong>Anmerkung: </strong>Die Internet-Links wurde von Claus Fritzsche eingefügt. Sie stammen nicht von Frau Kerckhoff.)</em></p>
<p><strong>Literaturtipp:</strong></p>
<p><strong><a href="https://www.amazon.de/dp/3933666031?tag=clausfritzsch-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3933666031&amp;adid=053GHBS3A593XZTZ7NDP&amp;" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">Stefan Warken, Elisabeth von Wedel, Sonja Weinmann: Das Mostar-Projekt: Die Homöopathie zwischen Krieg und Hoffnung</a></strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p><span style="color: #bf0c14;"><strong>Homöopathen ohne Grenzen e.V.</strong></span><br />
Bernstorffstr. 117<br />
22767 Hamburg<br />
Telefon: 040 – 43 27 47 02<br />
Bürozeiten:<br />
Montags 13 - 17:30 Uhr<br />
Mittwochs 10 - 14 Uhr<br />
Donnerstags 10 - 14 Uhr<br />
<strong><a href="http://www.hom-og.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hom-og.de');">www.hom-og.de</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Links zum Thema:</h2>
<p><a href="http://www.prcenter.de/firma-Hom%F6opathen+ohne+Grenzen+e.+V..html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.prcenter.de');"><strong>Kurzinformation</strong> über Homöopathen ohne Grenzen e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.hom-og.de/index.php?id=131" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hom-og.de');"><strong>Übersicht der Projekte</strong> von Homöopathen ohne Grenzen e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.hom-og.de/uploads/media/unterstuetzen_wie_01.pdf" target="_blank"><strong>Spenden: </strong>Ich möchte die Arbeit von Homöopathen ohne Grenzen<br />
(HOG) unterstützen</a></p>
<p><a href="http://www.hpathy.de/node/231" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.hpathy.de');">Homöopathen ohne Grenzen wurde für den <strong>Deutschen Ehrenamtspreis</strong> vorgeschlagen</a></p>
<p><a href="http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/261209070540_5hn164dez09.pdf?PHPSESSID=6722b08c5528f6998a613f795618a113" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dzvhae.com');"><strong>DZVhÄ:</strong> Homöopathen ohne Grenzen (HOG) haben den Ehrenamtspreis knapp verpasst</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Homöopathie, Trauma &amp; Durchfall:</h2>
<p><a href="http://www.trauma-informations-zentrum.de/index.htm" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.trauma-informations-zentrum.de');">Trauma-Informations-Zentrum (TIZ)</a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=7679" target="_self">Interview mit Curt Kösters (DZVhÄ): Ärzte Zeitung, Durchfall und die homöopathische Selbstbehandlung</a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2><span style="color: #cc0918;">Homöopathie &amp; Wissenschaft:</span></h2>
<p><a href="http://hpathy.de/content/hom%C3%B6opathie-der-krankenversorgung-wirksamkeit-nutzen-sicherheit-und-wirtschaftlichkeit" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/hpathy.de');"><strong>Hpathy.de:</strong> Homöopathie in der Krankenversorgung. Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit- Gudrun Bornhöft und Peter F. Matthiessen - Buchrezension von Jürgen Hofäcker</a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9286" target="_self"><strong>H.Blog:</strong> Kursbuch Homöopathie von Michael Teut, Jörn Dahler, Christian Lucae, Ulrich Koch - Kapitel 13 - Claudia Witt, Klaus Linde - Wissenschaftliche Grundlagen und Forschung</a></p>
<p><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=6308" target="_self"><strong>H.Blog:</strong> Homöopathie: Neues Studiendesign belegt spezifische Effekte. »Homeopathic pathogenetic trials produce more specific than non-specific symptoms«</a></p>
<p><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;ved=0CAcQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.carstens-stiftung.de%2Feigene%2Ffa%2Fstand%2Fstand_der_forschung_homoeopathie_07MAR06.pdf&amp;rct=j&amp;q=Carstens+Stiftung+Hom%C3%B6opathie+Stand+der+Forschung&amp;ei=MuNSS9qlNJWqnAPD5eSbCg&amp;usg=AFQjCNF0gE8njjit0b05Q2GhKcvrgBHFhg" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');"><strong>Carstens-Stiftung:</strong> Homöopathie – Zum Stand der klinischen Forschung </a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/">Home</a></strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><code style="color: blue"><!--adsense#02--></code></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.psychophysik.com/h-blog/?feed=rss2&amp;p=9468</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Coup: Prof. Dr. Dr. Harald Walach übernimmt Professur an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)</title>
		<link>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380</link>
		<comments>http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus Fritzsche</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Claus Fritzsche]]></category>

		<category><![CDATA[Prof. Harald Walach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9380</guid>
		<description><![CDATA[Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat einen echten Coup gelandet. Prof. Harald Walach wurde im Dezember 2009 zum Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde ernannt. Walach ist eine bedeutende Forscherpersönlichkeit auf dem Gebiet der Alternativ- und Komplementärmedizin. Er war bis vor kurzem Präsident der von ihm mitgegründeten International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat einen echten Coup gelandet. Prof. Harald Walach wurde im Dezember 2009 zum <span style="color: #d40c18;">Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde</span> ernannt. Walach ist eine bedeutende Forscherpersönlichkeit auf dem Gebiet der Alternativ- und Komplementärmedizin. Er war bis vor kurzem Präsident der von ihm mitgegründeten <em><a href="http://www.iscmr.org/index.html" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.iscmr.org');">International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR)</a></em>. Als Chefredakteur des Journals <em><a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=JournalEditorial&amp;ProduktNr=224242" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">Forschende Komplementärmedizin</a></em> sowie Direktor des <em><a href="http://www.siib.org/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.siib.org');">Samueli-Instituts</a></em> stößt er regelmäßig forschungsmethodische Diskussionen an. Unter Kollegen gilt Walach als „Methodik-Papst“. Prof. Harald Walach ist wesentlich an der Neubewertung sog. unspezifischer Therapieeffekte beteiligt (siehe auch: <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=000057221&amp;Ausgabe=228275&amp;ProduktNr=224242&amp;filename=000057221.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">Das Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin</a>) und hat die Homöopathie-Forschung mit einem neuen <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=6308" target="_self">Forschungsdesign</a> sowie einem <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=9153" target="_self">quantenphysikalischen Erklärungsansatz</a> erweitert.</strong></p>
<p><a href="http://en.tackfilm.se/?id=1263238169000RA55" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.tackfilm.se');"><img class="alignnone" title="Prof. Dr. Dr. Harald Walach - Universität Frankfurt (Oder)" src="http://www.psychophysik.com/h-blog/images/185_Harald_Walach.jpg" alt="" width="418" height="272" /></a></p>
<h5><a href="http://en.tackfilm.se/?id=1263238169000RA55" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.tackfilm.se');">„We can thank this person for giving us new perspectives“ &#8230;</a></h5>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<span id="more-9380"></span><br />
Das <em>Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (IntraG)</em> der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat seit dem 1. Januar 2010 einen neuen Geschäftsführenden Leiter: <span style="color: #c20918;"><strong>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</strong></span>. Der klinische Psychologe, Philosoph und Wissenschaftshistoriker wurde am 21. Dezember 2009 durch den Präsidenten der Europa- Universität Viadrina, Dr. Pleuger, zum <em>Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde</em> ernannt. Walach besetzt die erste Professur des<em> </em>IntraG, die aus Zuwendungen der <a href="http://www.heel.de" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.heel.de');">Biologische Heilmittel Heel GmbH </a>finanziert wird. Er leitet das IntraG und den Masterstudiengang „Komplementäre Medizin – Kulturwissenschaften – Heilkunde“.</p>
<p><strong>Im Newsletter Dezember 2009 des Instituts berichtete Prof. Dr. Hartmut Schröder</strong>:</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>„Harald Walach ist eine einzigartige Forscherpersönlichkeit mit einem ausgezeichneten internationalen Ruf. Er wird in der amerikanischen Zeitschrift <a href="http://www.elsevier.com/wps/find/journaldescription.cws_home/703862/description#description" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.elsevier.com');">„Explore“ </a>(Vol. 3, No. 3, 2007), von ihrem Executive Editor, Larry Dossey, als „einer der herausragendsten europäischen Forscher auf dem Gebiet der Komplementär- und Alternativmedizin“ bezeichnet. Sein internationales Ansehen auf diesem Gebiet zeigt sich u.a. darin, dass er Gründungsmitglied und Past-Präsident der 2003 gegründeten „International Society for Complementary Medicine Research“ ist – einer internationalen Fachgesellschaft, in der mehr als 250 Forscher zusammengeschlossen sind und deren Ziel es ist, die weltweite Zusammenarbeit zwischen Forschern auf dem Gebiet zu fördern und hohe Qualitätsstandards zu sichern.“</em></span></p>
<p><strong>Quelle: </strong><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=2&amp;ved=0CAkQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.euv-frankfurt-o.de%2Fde%2Fforschung%2Finstitut%2Finstitut_intrag%2FNewsletter_Archiv%2FNewsletterDezember2009.pdf&amp;rct=j&amp;q=Dr.+Bettina+Berger+Gesundheitswissenschaften+Max-Planck-Gesellschaft+f%C3%BCr+Bildungsforschung&amp;ei=H4dFS6y4JIiqnAPAuuj7Ag&amp;usg=AFQjCNGiCY7bqdBNr2i0GP46PEbXeQjg8A" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');">Newsletter Dezember 2009 des IntraG</a></p>
<p>Hinweis: Die Internetseite des IntraG wird derzeit komplett überarbeitet. Links zum IntraG folgen, wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<h2>Lesenswertes von Harald Walach:</h2>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2001)</span> Prof. Dr. Harald Walach</strong>,<a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ProduktNr=224242&amp;Ausgabe=228275&amp;ArtikelNr=57221" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');"> „Das Wirksamkeitsparadox in der Komplementärmedizin«</a>, <em>Forschende Komplementärmedizin<br />
</em><br />
<strong><span style="color: #333399;">(2002)</span> Prof. Dr. Harald Walach</strong>, <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ArtikelNr=69237&amp;Ausgabe=229026&amp;ProduktNr=224242&amp;filename=69237.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">„Wirkung der Bedeutung: Eine semiotische Plazebo-Definition“</a>, Kommentar im Journal Club, <em>Forschende Komplementärmedizin</em><br />
<strong><br />
<span style="color: #333399;">(2004)</span> Prof. Dr. Harald Walach</strong>, <a href="http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;ProduktNr=224242&amp;Ausgabe=230415&amp;ArtikelNr=80555&amp;filename=80555.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/content.karger.com');">„Zirkulär statt hierarchisch“</a>, <em>Forschende Komplementärmedizin</em></p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2006)</span> Harald Walach, Torkel Falkenberg, Vinjar Fønnebø, George Lewith, Wayne B Jonas</strong>, <a href="http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-2288-6-29.pdf" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.biomedcentral.com');">„Circular instead of hierarchical: methodological principles for the evaluation of complex interventions“</a> , BMC Medical Research Methodology 2006, 6:29 doi:10.1186/1471-2288-6-29</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">(2008)</span> Claus Fritzsche: </strong><a href="http://www.readers-edition.de/2008/04/27/prof-harald-walach-ueber-groesste-akupunktur-studie/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.readers-edition.de');">„Prof. Harald Walach über größte Akupunktur-Studie“</a>, READERS EDITION. O-Ton Walach über die <a href="http://www.gerac.de/" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gerac.de');">gerac-Studien</a>: <span style="color: #333399;"><em>„Als brave Wissenschaftler schließen wir daraus: Scheinakupunktur, also das Hineinstechen mit Nadeln, wo es einem gerade passt … ist deutlich wirksamer als das Beste, was die deutsche Medizin zu bieten hat: Physiotherapie, Massage, Warmpackungen, Pharmakologie, alles inklusive.”</em></span></p>
<p><strong>(2008) Harald Walach:</strong> <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.online.karger.com%2FProdukteDB%2Fprodukte.asp%3FAktion%3DShowPDF%26ArtikelNr%3D141658%26Ausgabe%3D240278%26ProduktNr%3D224242%26filename%3D141658.pdf&amp;ei=UWrLSpyXLY6GsAb667CJAw&amp;rct=j&amp;q=Walach+gegen+den+Wind+selgeln&amp;usg=AFQjCNEBBBwI48GdpVD-gVtildRBIjRRwA" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');">„Gegen den Wind segeln“</a>, <em>Forschende Komplementärmedizin</em>, Kommentar über britischen Pharmalobbyismus zu Lasten der Komplementärmedizin und gute Gründe, diesen positiv zu bewerten</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>(2009) <span style="color: #000000;">Harald Walach:</span> </strong></span><a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.homeopathy.org%2Fresearch%2Feditorials%2FCampaign_against_CAM.pdf&amp;ei=3GnLSqicGoyJsAbupNSDAw&amp;rct=j&amp;q=Walach+campaign+against&amp;usg=AFQjCNE_va2rD2NVnTz3N_bqlF_qM4RJGw" target="_blank" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.google.de');">„The campaign against CAM - a reason to be proud“</a>, <em>Journal of holistic healthcare, </em>Beitrag über gezielte Kampagnen der Pharmaindustrie gegen die Komplementärmedizin und auch hier gute Gründe, diese positiv zu bewerten<em><br />
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