Leseprobe:
8.1 Die Problemspirale

Sofern Sie mit der in diesem Buch vorgestellten Idee, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Realität sind, etwas anfangen können, ist Ihnen vielleicht folgender Gedanke gekommen: »Na prima, dann muss ich ja nur lernen, wie man gezielt eine bestimmte Realität gestaltet, und kann damit dann alle meine Probleme lösen!«

Sie können es gerne versuchen, aber ich sage Ihnen direkt: Mit die- sem Ansatz wird es ziemlich sicher nicht funktionieren. Viel wahr- scheinlicher ist es, dass Sie mit dieser »Problemlösungsstrategie« das glatte Gegenteil erreichen: noch mehr Probleme als zuvor.

Wie ich bereits in Abschnitt im Zusammenhang mit den »Bestellungen beim Universum« erläutert habe, fällt es vielen Menschen zwar recht leicht, sich auf dem Wege der direkten Realitätsgestaltung spiele- risch kleine Wünsche zu erfüllen, aber sobald es an die »großen« Themen geht, wird es extrem schwierig. Der Grund liegt darin, dass wir immer die Realität erleben, auf die wir unsere Wahrnehmung richten. Das Fatale ist nun, dass wir bei den »wichtigen« Wünschen unsere Wahrnehmung normalerweise stärker auf etwas richten, das wir nicht wollen – etwa auf die möglichen negativen Folgen eines Fehlschlags oder auf einen Zustand, der uns nicht gefällt und den wir mit unserem Wunsch ändern wollen – als auf das Ziel, das wir eigentlich mit unserem Wunsch formulieren. Damit steuern wir im Möglichkeitsraum dann auch eher auf die befürchteten (oder bereits herrschenden) unangenehmen Umstände zu als auf die Erfüllung unseres Wunsches...

Vollständige Leseprobe: 8.1 Die Problemspirale (PDF, 146 KB)

Copyright Jörg Starkmuth 2005

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