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Grundlagen der Hypnose:
Ein E-Buch von Gerhard H. Eggetsberger...

Literatur über Hypnose gewinnt in dem Maße an Aussagekraft, wie die Verfasser über ein großes Spektrum eigener praktischer Erfahrung verfügen und in der Lage sind, der “Validitäts-Falle” zu entgehen. Eine zu wissenschaftlichen Zwecken durchgeführte Messung ist dann “valide” (gültig), wenn sie tatsächlich das misst, was gemessen werden soll. Messen Sie die Temperatur Ihres Badewassers mit einem Lineal, so ist diese Messung ungültig bzw. nicht valide. Gerade im Bereich der in der Psychotherapie eingesetzten “indirekt permissiven” Hypnose ist unklar, in welchem Maße menschliche Veränderungen tatsächlich durch Hypnose oder aber vielleicht durch diverse unspe- zifsche Einflussfaktoren ausgelöst werden. Mehr zu diesem Thema unter: Placeboeffekt in der Psychotherapie.

Vor diesem Hintergrund bietet der Wiener Forscher Gerhard H. Eggetsberger, bis 1999 Direktor für technische Entwicklung am Institut für Biokybernetik und Feedbackforschung in Wien, ein sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene lesenswertes Kompendium über Hypnose. Ob geschichtlicher Rückblick, neuropsychologisches Grundlagenwissen oder Anleitung zur Selbsthypnose, Eggetsberger beschreibt den Themenkomplex in einer für Laien gut verständlichen Sprache.

Fortgeschrittene finden eine Vielzahl an Gedanken und Details, welche nicht zum Standard der Hypnose-Literatur gehören. So z.B. das von Eggetsberger entwickelte Konzept “psychogener Felder”, welchen er eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Gefühlen nachsagt. Zwischen den Zeilen ist immer wieder die große Erfahrung eines Praktikers erkennbar, welcher die nötige Distanz zum Thema aufweist.

Download: Hypnose (PDF, 1,9MB, 128 Seiten)

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