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50-Bücher-Jubiläumsgewinnspiel

05. Juli 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: Diverses, Rezensionen

Liebe Leserinnen und Leser,

als ich diese Woche meine Buchempfehlung zu Gary Hamels “Das Ende des Managements” in meinem Rezensionsblog “Zeuchs Buchtipps” veröffentlichte, war das das erste kleine Jubiläum – jedenfalls für mich: Mit dieser letzten Empfehlung habe mittlerweile 50 Bücher besprochen, die allesamt einen Beitrag für eine menschlichere Wirtschaft leisten.

Diesen ersten, kleinen merk-würdigen Schritt möchte ich mit Euch feiern. Dazu lade ich Euch zu folgender Aktion ein: Jeder, der mein Rezensionsblog “Zeuchs Buchtipps” gut findet und es via Social Media wie Twitter oder Facebook weiterempfiehlt, nimmt an einer Verlosung teil: Ich ziehe (oder lasse ziehen, mal sehen) drei GewinnerInnen. Diejenigen von Euch, deren Name ich gezogen habe, erhalten dasjenige der 49 empfohlenen Bücher (eines ist ausverkauft), dass sie selbst zuvor als Wunschbuch angegeben haben. Zudem erhalten die drei Gewinner/innen jeweils ein signiertes Exemplar “Feel it! Soviel Intuition verträgt Ihr Unternehmen“.

Und so geht’s:

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Big Data, Big Illusion

21. Mai 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: Diverses, Intuition, Nichtwissen

Virginia “Ginni” Rometty. ©Asa Mathat / Fortune Live Media

Liebe Leserinnen und Leser,
vor kurzem erschien im Wirtschaftsteil der österreichischen Zeitung “Der Standard” ein Artikel über Big Data und die Zukunft intuitiver Entscheidungen. Diesem Beitrag zufolge, hat IBM CEO Ginni Rometty auf einem Vortrag in diesem Jahr klargestellt, dass “vorhersehende Analysemethoden Instinktentscheidungen in Wirtschaft und Politik ablösen werden.” Das ist ja an sich nichts Neues, schließlich geistert die Vision von Big Data schon eine Weile durch die Welt. Aber sie wird zeitgeistig omnipräsent. Im Spiegel Nr. 20/2013 war sie sogar Titelthema: “Leben nach Zahlen”. Dabei geht es mir nicht darum, prinzipiell die Möglichkeiten von Big Data zu kritisieren. Es ist vielmehr die Aussage von Rometty, die äußerst fragwürdig ist: Wollen wir wirklich, “dass unsere Welt auf den unbewussten psychologischen Mechanismen und dem Instinkt einiger weniger Entscheidungsträger basiert.”

 

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Scheißegal – oder: Wenn Kurskorrekturen in die Beliebigkeit führen

03. April 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: Arbeit, Diverses, Rezensionen, Veränderung

Liebe Leserinnen und Leser!

Vor Kurzem veröffentlichte ich meine Buchempfehlung zu Eric Ries “Lean Startup“ in meinem Rezensionsblog “Zeuchs Buchtipps”. Ries erwähnt dort immer wieder die Notwendigkeit von “Kurskorrekturen”, die die Produktentwicklung betreffen können, das Geschäftsmodell, die Zielgruppe und dergleichen mehr. Keine Frage, ohne Anpassung an den Markt und die Kunden werden wohl die wenigsten Produkte und Dienstleistungen dauerhaft erfolgreich sein. Es ist auch richtig, dass Kurskorrekturen schnell erfolgen sollten, was man von den meisten Anbietern nicht behaupten kann. Meistens sind die Anpassungen von einem bürokratisch langsamen Apparat unnötig in die Länge gezogen. Aber mindestens genauso problematisch ist es, wenn Korreketuren zum Schuss werden, der nach hinten losgeht. Ein unfreiwillig passendes Beispiel liefert Ries mit dem Internetdienstleister Groupon:

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Auf unsere Kosten

04. März 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: Arbeit, Satire

Liebe Leserinnen und Leser!

Seit dem die Abzocker-Initiative des Schaffhausener Unternehmers Thomas Minder zu der erfolgreichen Volksabstimmung in der Schweiz geführt hat, nimmt die öffentliche Diskussion um die egomanischen und damit äußerst ungerechten Manager- und Bankergehälter, Boni, Abfindungen und Pensionen an Fahrt auf. Zwei Standardargumente gegen die damit verbundene Kritik nerven mich in der Auseinandersetzung schon seit geraumer Zeit: Erstens wäre es nötig, diese absurden, in keinerlei Bezug zur realen Leistung der Belohnten stehenden Zahlungen zu tätigen, weil dies der freie Wettbewerb eben fordere. Zweitens handele es sich um eine bloße Neiddebatte, angefacht durch all diejenigen, die mit weniger leben müssen. Beides ist ausgemachter Schwachsinn, anders lässt sich das nicht mehr formulieren. Meine Argumente dagegen findet Ihr in diesem Blogpost.

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Billig gekauft ist halb gewiehert.

18. Februar 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: Diverses, Veränderung

Liebe Leserinnen und Leser!

Hand aufs Herz: Wundert Ihr Euch über den Pferdefleisch-Skandal? Überrascht Euch irgendetwas daran? Für alle Eiligen unter Euch gibt’s diesmal ein Executive Summary hier im Teaser dieses Blogbeitrags: Die Rechnung ist im Grunde, wie so oft, sehr einfach. Wer viel Fleisch ist und es natürlich auch noch billig einkaufen will, trägt aktiv zu folgenden Punkten und damit zu Schlachtergebnissen bei, die er oder sie selbst nicht will:

  1. Tierquälerei – billig geht nur mit Massentierhaltung, die automatisch zu Tierquälerei führt.
  2. Klimaschäden – Massentierhaltung schadet unserem Klima mehr als Autofahren.
  3. Schlechte Arbeitsbedingungen – in der Massentierhaltung und -schlachtung zu arbeiten ist bestenfalls für therapieresistente Psychopathen ein Spaß.
  4. Schädigung der eigenen Gesundheit – der durchschnittliche deutsche Fleischkonsum schadet der eigenen Gesundheit

Wir alle kennen die Billigpreis-Logik: Hier ist es zu teuer. Also wird die Produktion ins Ausland verlagert, dorthin, wo es am billigsten ist. Dort gibt es dann natürlich auch deutlich schlechtere Kontrollprozesse bezüglich der Produkt- aber vor allem der Arbeitsplatzqualität. Somit führt der Einkauf bei Billigheimern, sprich in allen mit “BILLIG!!!” werbenden Lebensmitteldiscountern, zwangsläufig zu Skandalen. Egal, ob heute Pferde in die Lasagne wandern oder morgen Straßenhunde die Wurstpelle füllen.

Madmax – oder: Wie wir den Verkehrskollaps lösen

12. Februar 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: Diverses, Satire, Veränderung

Liebe Leserinnen und Leser!

Heute Morgen las ich den Artikel “Dauerstress im Mammutstau” in der ADAC Motorwelt. Dort finden sich einige interessante Entwicklungen unserer Straßenverkehrslage in Deutschland:

  • 595.000 Km – die Gesamtlänge aller Staus in 2012
  • 290.000 Staumeldungen auf Schnellstraßen. Das entspricht fast
  • 800 Meldungen täglich
  • Der LKW Verkehr steigt jährlich um rund 4%

Daraus leitet der ADAC ab: “Unsere Fernstraßen brauchen Platz.” (ADAC Motorwelt 2/2013: 22). Und weil die Investitionen für den Straßenbau auf dem Stand von 2003 bleibt, kommt der möglicherweise mächtigste Verein Deutschlands zu folgender Schlussfolgerung: Der Verkehr nimmt zu, aber unsere Regierung unternimmt keine angemessenen Schritte, um dem drohenden Verkehrskollaps entgegenzuwirken. Mehr noch: Damit ist sogar die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in Frage gestellt. Das motivierte mich, den weithin unbekannten Spin-Doctor der Automotive-Lobby, Ferdinand Freihuber, zu dem Thema zu interviewen:

Stau, der Erzfeind des mobilen Zeitalters

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Die nachhaltige Ökonomie – Eine Replik

31. Januar 2013 Von: blog-zeuch Kategorie: , Diverses, Veränderung

Liebe Leserinnen und Leser,
heute hatte ich einen kurzen Gedankenaustausch bei Twitter mit Alexander Rossner vom zukunftswerk. Es ging dabei um die Frage, welche Form alternativer Ökonomien tatsächlich unterm Strich öko-sozial nachhaltig sind. Ich pointierte dies, indem ich die Frage stellte, ob eine echte Nachhaltigkeit letztlich nicht nur durch eine Postwachstumsökonomie erreicht werden kann. Alex antwortete auf meine 140Zeichen Twitter Frage mit einem guten Artikel auf dem Blog des zukunftswerks. Auf diesen Artikel möchte ich hier in diesem Post eingehen.

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