Scheißegal – oder: Wenn Kurskorrekturen in die Beliebigkeit führen
Liebe Leserinnen und Leser!
Vor Kurzem veröffentlichte ich meine Buchempfehlung zu Eric Ries “Lean Startup“ in meinem Rezensionsblog “Zeuchs Buchtipps”. Ries erwähnt dort immer wieder die Notwendigkeit von “Kurskorrekturen”, die die Produktentwicklung betreffen können, das Geschäftsmodell, die Zielgruppe und dergleichen mehr. Keine Frage, ohne Anpassung an den Markt und die Kunden werden wohl die wenigsten Produkte und Dienstleistungen dauerhaft erfolgreich sein. Es ist auch richtig, dass Kurskorrekturen schnell erfolgen sollten, was man von den meisten Anbietern nicht behaupten kann. Meistens sind die Anpassungen von einem bürokratisch langsamen Apparat unnötig in die Länge gezogen. Aber mindestens genauso problematisch ist es, wenn Korreketuren zum Schuss werden, der nach hinten losgeht. Ein unfreiwillig passendes Beispiel liefert Ries mit dem Internetdienstleister Groupon:













