Liebe Leserin, lieber Leser!
Eine nicht enden wollende Geschichte ist die Kostenexplosion bei Groß- und Infrastrukturprojekten. Es ist ein wirklich herzerfrischender Hinweis auf die Unvollkommenheit von Planungsprozessen und Informationspolitik. Mal vorsichtig formuliert, konservativ, sozusagen. Denn würde Planung funktionieren, dürften ja nicht allerorten die Kosten und die Bauzeiten aus dem Ruder laufen. Tun sie aber. Ein etwas betagteres Beispiel ist die Elbphilharmonie in Hamburg, mittlerweile eine Mahnung an alle Planungswütigen des Berliner Flughafens. Dort glaubte man bis vor kurzem wider aller Fallbeispiele, dass man doch noch die Kontrolle zurückerhält.
Die offizielle Präsentation lautet wie folgt: “Hamburg erhält mit der Elbphilharmonie ein neues imposantes Konzerthaus, das einen der besten Konzertsäle der Welt beheimaten soll. Klassische Musik, aber auch Jazz-, Welt- und Popmusik bekommen einen herausragenden Aufführungsort. Die Elbphilharmonie wird ein neues Wahrzeichen für die Stadt und gleichzeitig ein Haus für alle sein. Der neue Gebäudekomplex wird drei Konzertsäle, ein Hotel mit Konferenzbereich, Wohnungen, eine Plaza auf 37 Metern Höhe und im Kaispeicher zahlreiche Parkplätze enthalten. Er entsteht nach Entwürfen der renommierten Schweizer Architekten Herzog & de Meuron.” (Quelle: http://elbphilharmonie-bau.de/index_html.php?typ=artikel&id=52)

Simulation der Elbphilharmonie
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