WarWording
Liebe Leserin, lieber Leser!
Wir sollten mit unserer Sprache achtsam umgehen, denn die Welt und wir selbst werden schnell zu dem, was wir uns gegenseitig erzählen. Es ist nicht beliebig, welche Geschichten wir bemühen, welche Metaphern wir wählen, welche Bilder wir zeichnen. In der Wirtschaft ist unsere Sprache ein ziemlich eindeutiges WarWording. Gerade so, als ob es eine objektive Realität wäre, dass unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten tatsächliche Kriegsschauplätze sind. Es ist unsere Wahl. Wir können sozialdarwinistische Ammenmärchen vom Krieg aller gegen alle zur Legitimation unserer eigenen (para-)militärischen Faszination und Neigung heranziehen. Wir können aber genauso gut das Vokabular von Respekt, Vertrauen, Gemeinschaft, Freude und Sinn wählen. Wir sind die Schöpfer unserer Welt.

Krieg ist irgendwie doof...









