Billig gekauft ist halb gewiehert.
Liebe Leserinnen und Leser!
Hand aufs Herz: Wundert Ihr Euch über den Pferdefleisch-Skandal? Überrascht Euch irgendetwas daran? Für alle Eiligen unter Euch gibt’s diesmal ein Executive Summary hier im Teaser dieses Blogbeitrags: Die Rechnung ist im Grunde, wie so oft, sehr einfach. Wer viel Fleisch ist und es natürlich auch noch billig einkaufen will, trägt aktiv zu folgenden Punkten und damit zu Schlachtergebnissen bei, die er oder sie selbst nicht will:
- Tierquälerei – billig geht nur mit Massentierhaltung, die automatisch zu Tierquälerei führt.
- Klimaschäden – Massentierhaltung schadet unserem Klima mehr als Autofahren.
- Schlechte Arbeitsbedingungen – in der Massentierhaltung und -schlachtung zu arbeiten ist bestenfalls für therapieresistente Psychopathen ein Spaß.
- Schädigung der eigenen Gesundheit – der durchschnittliche deutsche Fleischkonsum schadet der eigenen Gesundheit
Wir alle kennen die Billigpreis-Logik: Hier ist es zu teuer. Also wird die Produktion ins Ausland verlagert, dorthin, wo es am billigsten ist. Dort gibt es dann natürlich auch deutlich schlechtere Kontrollprozesse bezüglich der Produkt- aber vor allem der Arbeitsplatzqualität. Somit führt der Einkauf bei Billigheimern, sprich in allen mit “BILLIG!!!” werbenden Lebensmitteldiscountern, zwangsläufig zu Skandalen. Egal, ob heute Pferde in die Lasagne wandern oder morgen Straßenhunde die Wurstpelle füllen.










