Die Systemlüge – oder: Wir sind alle Teil des Spiels
Liebe Leserin, lieber Leser!
In der Spiegelausgabe Nr. 17/2012 habe ich neulich den Essay “Das gefräßige Monster” von René Pfister gelesen. Er geht der Frage nach, warum sich Politik und Familie nicht vereinbaren lassen. Das Ergebnis, dass es in “absehbarer Zeit keinen Teilzeit-Kanzler” oder “keinen Teilzeit-Parteichef” geben würde, ist natürlich zutreffend. Jeder halbwegs aufmerksame Bürger hat die zerschlissenen und in den emotionalen Bankrott gewirtschafteten Familien präsent. Das für mich bitterste und entlarvendste Bonmot stammt dazu immer noch von Hannelore Kohl: “Nach vier bis fünf Stunden echten Wartens kann man nur noch von einem Hund erwarten, dass er sich freut. Ich habe von unserem Hund gelernt.”













