
Liebe Leserin, lieber Leser!
Im Sommerurlaub las Gebhard “Utopia” von Thomas Morus und war verblüfft, wie viele Dinge unseres Lebens sich als Idee in dieser Schrift aus dem 15. Jahrhundert finden lassen. Man liest von Demokratie ebenso wie von sozialer Marktwirtschaft. Adelige spielen längst keine Rolle mehr und materieller Tand ist das Spielzeug der Kinder. Ein fairer, friedlicher Handel mit den Nachbarn ist wichtiger als die eigene Macht zu demonstrieren. Thomas Morus war seiner Zeit weit voraus. Lachen musste Gebhard, als er herausfand, dass all die im Buch beschriebenen Veränderungen eine Persiflage der Ideen für eine bessere Welt sind. Sie werden als lächerliche sowie unrealistische Wunschvorstellungen verleumdet. Heute, in unserer Zeit, sind viele dieser utopischen Ideen zu ernsthaften Idealen einer guten Gesellschaft geworden.
Die Inhalte des Buchs Utopia sind in unseren Tagen kaum noch jemandem bekannt. Das Wort Utopie allerdings hat sich als Begriff für unwirkliches und/ oder idealisiertes Wunschdenken fest im Sprachgebrauch verankert.Verschiedene Aspekte aus Utopia verbinden sich mit unserem Engagement für sinnvolles Wirtschaften:
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