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Utopia NOW! – Aufbruch in ein neues Wirtschaften

November 05, 2011 Von: Gebhard Kategorie: Diverses, Veränderung 1 Kommentar →

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Im Sommerurlaub las Gebhard “Utopia” von Thomas Morus und war verblüfft, wie viele Dinge unseres Lebens sich als Idee in dieser Schrift aus dem 15. Jahrhundert finden lassen. Man liest von Demokratie ebenso wie von sozialer Marktwirtschaft. Adelige spielen längst keine Rolle mehr und materieller Tand ist das Spielzeug der Kinder. Ein fairer, friedlicher Handel mit den Nachbarn ist wichtiger als die eigene Macht zu demonstrieren. Thomas Morus war seiner Zeit weit voraus. Lachen musste Gebhard, als er herausfand, dass all die im Buch beschriebenen Veränderungen eine Persiflage der Ideen für eine bessere Welt sind. Sie werden als lächerliche sowie unrealistische Wunschvorstellungen verleumdet. Heute, in unserer Zeit, sind viele dieser utopischen Ideen zu ernsthaften Idealen einer guten Gesellschaft geworden.

Die Inhalte des Buchs Utopia sind in unseren Tagen kaum noch jemandem bekannt. Das Wort Utopie allerdings hat sich als Begriff für unwirkliches und/ oder idealisiertes Wunschdenken fest im Sprachgebrauch verankert.Verschiedene Aspekte aus Utopia verbinden sich mit unserem Engagement für sinnvolles Wirtschaften:

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Oktober 28, 2011 Von: Gebhard Kategorie: , Veränderung 5 Kommentare →

Liebe Leserin, lieber Leser!

9 von 10 ziehen es vor zu sterben – Unsere Erfahrung über mehrere Jahrzehnte organisatorischer Veränderungen die wir erlebten, führten und begleiteten können wir so zusammenfassen:

Veränderung geht in rund 9 von 10 Fällen schief.

Für Menschen, die sich selbst für einen Systemwechsel einsetzen, ist das eine bittere Pille. Allerdings eine, die uns von vielen Erfahrungen und Statistiken beinahe aufgezwungen wird.

  • Wir wissen von Ärzten, dass neun von zehn Patienten, die an verhaltensabhängigen Krankheiten wie Herz und Kreislaufleiden erkrankt sind, ihr Verhalten auch dann nicht ändern, wenn sie in Kürze daran sterben werden.
  • Wir wissen von Psychologen und Sozialarbeitern, dass praktisch kein Verbrecher, der in einem kriminellen Milieu aufwächst und bereits in der zweiten oder dritten Generation straffällig ist, resozialisiert werden kann.
  • Und niemand würde erwarten, dass Menschen, die über Jahrzehnte in einer strengen Hierarchie gedrillt und vom selbständigen Denken isoliert wurden, je wieder eigenverantwortlich und selbständig denken oder gar handeln.

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